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Was ist der Klimawandel? Einfach erklärt für Kinder

Hast du schon einmal gemerkt, dass die Sommer immer heißer werden und es öfter stark regnet? Das hat mit dem Klima zu tun. Hier erfährst du, was der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist, warum sich unser Klima verändert und was das mit Energie zu tun hat. Außerdem zeigen wir dir, wie du im Alltag helfen kannst, das Klima zu schützen.

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Hast du schon mal etwas von der Klimakrise, Erderhitzung oder Treibhausgasen gehört? Kennst du den Unterschied zwischen Wetter und Klima? Bevor wir mit dem Thema Energie starten, erklären wir dir, warum sich das Klima verändert und was wir dagegen tun können.

Es wird auf der ganzen Welt immer heißer. Ein Grund dafür ist, dass wir Menschen noch immer sehr viel Kohle, Öl und Erdgas verbrennen – zum Beispiel in Heizungen, Autos oder Kraftwerken für die Stromproduktion. Dadurch entstehen Schadstoffe, die wir Treibhausgase nennen. Diese steigen in die Luft auf und verhindern, dass die Wärme von der Erde ins Weltall abstrahlen kann. Es kommt zu einem Wärmestau. 

Schon gewusst? Die Erde hat so etwas wie eine warme Decke: Treibhausgase wirken wie eine unsichtbare Schicht, die Wärme festhält. Ohne diese „Decke“ wäre es auf der Erde eiskalt. Je dicker diese Decke wird, desto wärmer wird es auf der Erde.

Antworten zu Klima und Umwelt für Kinder

Der natürliche Treibhauseffekt macht Leben auf der Erde erst möglich: Die Sonne strahlt auf die Erde und erwärmt sie. Die Wärme wird von der Erde wieder in die Atmosphäre, eine dicke Luftschicht rund um die Erde, abgegeben. Die Treibhausgase in der Atmosphäre sorgen dafür, dass ein Teil der Wärme wieder zur Erde zurückkehrt. So wird die Erde zusätzlich erwärmt. 

Ohne diese Treibhausgase würde die Wärme direkt zurück ins Weltall gelangen und auf der Erde wäre es sehr kalt. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre kein Leben möglich. Der Mensch hat den Treibhauseffekt jedoch stark beeinflusst. Wir produzieren zu viele Treibhausgase. Dadurch wird immer mehr Wärme zurück zur Erde geschickt und es wird immer heißer. 

Den Begriff CO2 hast du bestimmt schon einmal gehört. CO2 ist die Abkürzung für das Treibhausgas Kohlendioxid, das zum Beispiel bei der Verbrennung von Kohle, Gas, Treibstoff oder Heizöl entsteht. CO2 ist farb- und geruchlos. Das heißt, du kannst es nicht sehen oder riechen. Es gibt noch andere Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O).

Probiere es aus: Fülle zwei Becher mit kaltem Wasser und miss die Temperatur mit einem Thermometer. Stelle beide Becher in die Sonne und decke einen der Becher mit einer Glasschüssel ab. Die Glasschüssel stellt unsere Atmosphäre dar. Miss nach einer Stunde nochmals die Wassertemperatur in beiden Bechern. Gibt es einen Unterschied? 

Die Infografik mit dem Titel „Deshalb führt der Klimawandel zu mehr Starkregen und Hochwasser“ erklärt die Zusammenhänge zwischen steigenden Temperaturen, Starkregen und Hochwasser. Sie definiert Starkregen als Wetterereignis, bei dem innerhalb von sechs Stunden mindestens 15 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Solche Extremwetterereignisse treten durch den Klimawandel häufiger und intensiver auf. Die Grafik zeigt drei Hauptpunkte: Erstens, steigende Temperaturen führen zu mehr Verdunstung. Mit jedem Grad wärmerer Luft kann etwa sieben Prozent mehr Feuchtigkeit gespeichert werden. Zweitens, diese zusätzliche Feuchtigkeit führt zu großen Regenwolken und starken Niederschlägen. Drittens, bei Starkregen kann der Boden das Wasser nicht schnell genug aufnehmen. Die Folge sind Überschwemmungen, Sturzfluten und Hochwasser. Die Grafik weist darauf hin, dass natürliche Überschwemmungsflächen wie Flussauen und eine gute Bodenstruktur die Folgen abmildern können. Illustrationen zeigen Wolken, Regen, Blitze, einen Baum und ein Warnschild „Achtung Hochwasser“. © BMK

Auf der ganzen Welt wird seit vielen Jahren die Temperatur gemessen. So haben Wissenschaftler:innen festgestellt, dass die Erdoberfläche immer wärmer wird. Das Klima auf der Erde verändert sich und damit auch das Wetter: Es gibt häufiger starke Regenfälle und Überschwemmungen. Durch lange Trockenheit kommt es zu Ernteausfällen, Problemen im Wald oder zu weniger Strom aus Wasserkraftwerken. 

Die Infografik mit dem Titel „So unterscheidest du Wetter von Klima“ besteht aus zwei Hauptabschnitten mit jeweils einer Illustration und einem erklärenden Text. Im ersten Abschnitt mit der Überschrift „Wetter“ ist ein Mann dargestellt, der von starkem Wind mit einem Regenschirm weggeweht wird. Der begleitende Text beschreibt, dass Wetter das beschreibt, was heute oder morgen an einem bestimmten Ort passiert. Es wird erklärt, dass Wetter ein chaotisches System ist und nur für Zeiträume von etwa fünf bis zehn Tagen vorhergesagt werden kann. Im zweiten Abschnitt mit der Überschrift „Klima“ sind zwei Personen mit Regenschirmen im Regen dargestellt. Der Text erläutert, dass Klima das gesamte Wetter über längere Zeiträume von mindestens dreißig Jahren in einem größeren Gebiet beschreibt. Es wird erklärt, dass Veränderungen im Klima, wie zum Beispiel der Anstieg der mittleren Temperatur, sehr genau berechnet und mithilfe von Klimamodellen abgeschätzt werden können. Die Infografik verwendet einfache Sprache und visuelle Darstellungen, um den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu erklären. © BMK

Wenn du jetzt aus dem Fenster schaust, siehst du das Wetter. Es ist kurzfristig: Heute kann es regnen und morgen scheint die Sonne. Das Klima wird über einen langen Zeitraum beobachtet. Es beschreibt, wie das Wetter an einem bestimmten Ort über viele Jahre hinweg ist. Unsere Sommer werden immer heißer, und an vielen Orten gibt es immer öfter Stürme oder Überschwemmungen – deshalb sprechen wir von der Klimakrise. Die gute Nachricht: Wir können etwas dagegen tun! Wir holen unsere Energie lieber aus Wald, Wind, Wasser, Erde und Sonne als aus Kohle, Öl und Gas. Das ist sauberer, sicherer und auf Dauer günstiger.

Was kannst du selbst tun?

  1. Geh öfter mit deiner Familie zu Fuß, nimm die Öffis oder fahr mit dem Roller oder Fahrrad, anstatt mit dem Auto unterwegs zu sein. Das macht Spaß und ist gut fürs Klima.
  2. Iss weniger und seltener Fleisch, denn die Haltung von Kühen, Schweinen und Hühnern verursacht viele Treibhausgase.
  3. Nimm deine Jause in einer wiederverwendbaren Box statt in Einwegverpackungen mit.
  4. Iss dein Essen möglichst auf und wirf weniger Lebensmittel weg.
  5. Pflanze gemeinsam mit deiner Familie oder in der Schule Blumen oder ein kleines Beet.
  6. Verbring Zeit draußen in der Natur. So lernst du sie besser kennen und schützen.

 

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Ein kleines Kind steht auf einer offenen Wiese und hält ein Modell eines Windrades mit beiden Händen in die Höhe. Das Windrad ist zentral über dem Kopf positioniert und richtet sich gegen den Himmel.  Im Hintergrund erstreckt sich eine Landschaft mit hohem Gras und mehreren Windkraftanlagen, die über die Ebene verteilt stehen. Der Himmel ist teilweise bewölkt und wird von hellem Tageslicht beleuchtet. Die Aufnahme entstand im Freien bei sonnigem Wetter.  Das Kind befindet sich im Vordergrund, während die Windräder im Hintergrund die Verbindung zwischen dem Spielzeugmodell und der Stromerzeugung aus Windenergie verdeutlichen. Die natürlichen Farben der Wiese, der Himmel und die Windkraftanlagen prägen die ruhige, weitläufige Landschaftsszene. © iStock.com/ArtistGNDphotography
Ein kleiner junge fasst etwas an und hat dabei aufgestellte Haare. © iStock.com/RichVintage
Nahaufnahme einer Hauskatze, die auf einem weichen, erhöhten Katzenbett liegt. Die Katze hat ein weißes Brust- und Bauchfell sowie ein braun-schwarz getigertes Fellmuster auf Rücken, Kopf und Schwanz. Der Kopf lehnt seitlich an einem hellen Heizkörper, der sich rechts im Bild befindet.  Die Katze liegt zusammengerollt auf einer flauschigen Liegefläche und blickt in Richtung Kamera. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt einen Innenraum mit warmen Farbtönen. Durch die geringe Tiefenschärfe sind die Katze und der Heizkörper scharf hervorgehoben, während die Umgebung weich verschwimmt.  Das Bild vermittelt eine typische Wohnsituation, in der eine Katze einen warmen Platz in der Nähe eines Heizkörpers zum Ausruhen nutzt. © iStock.com/ Borut Trdina
Mehrere Kinder tragen Schutzbrillen und stehen gemeinsam an einem Tisch in einem Unterrichts- oder Experimentierraum. Im Vordergrund befindet sich ein Modell einer Windkraftanlage, dessen Rotorblätter von den Kindern durch Pusten in Bewegung versetzt werden. Ein weiteres erwachsenes Gegenüber beugt sich von der rechten Bildseite zum Experimentiertisch.  Auf dem Tisch liegen Lernmaterialien zum Thema erneuerbare Energien, darunter eine Tafel mit Abbildungen von Windkraft- und Solaranlagen. Außerdem ist ein Globus zu sehen. Die Kinder konzentrieren sich auf das Windradmodell und beobachten dessen Reaktion.  Der Raum ist hell ausgeleuchtet und wirkt wie ein naturwissenschaftlicher Unterrichts- oder Workshopraum. Das Bild vermittelt spielerisches Lernen und Experimentieren zu den Themen Energie, Technik und Nachhaltigkeit. © iStock.com/Rawpixel Ltd.