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Damit Anpassung ankommt

Acht Tipps und elf Good Practices für eine wirksame Kommunikation zur Klimawandelanpassung

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Klimawandelanpassung findet konkret vor Ort statt: in der eigenen Gemeinde, im eigenen Zuhause, im eigenen Alltag. Das macht sie zu einem besonders wirksamen Thema für die Kommunikation.

Gute Kommunikation zur Klimawandelanpassung zeigt, dass wir den Folgen des Klimawandels nicht machtlos gegenüberstehen, sondern aktiv handeln können, direkt und mit spürbarem Nutzen für das eigene Umfeld. Sie zeigt, dass ungewöhnliche Wetterereignisse häufiger werden, dass andere Menschen bereits vorsorgen, was jede und jeder Einzelne konkret tun kann und dass wir mit cleveren Maßnahmen unser Leben sogar nachhaltig verbessern können.

Die folgenden acht Tipps werden durch elf Praxisbeispiele aus österreichischen KLAR!-Regionen (Klimawandel-Anpassungsmodellregionen) ergänzt. Sie zeigen, wie Klimawandelanpassung verständlich, alltagsnah und motivierend kommuniziert werden kann.

1. Nutzen Sie Extremwetterereignisse als Gesprächsanlass

Rund um Hochwasser, Hitzewellen oder Dürreperioden ist die Aufmerksamkeit für Risiken und Vorsorgemaßnahmen besonders hoch. Solche Ereignisse bieten daher einen geeigneten Anlass, um über Ursachen, Klimawandelanpassung und konkrete Schutzmaßnahmen zu informieren. Studien des Think-Tanks „Potential Energy Coalition” aus den USA zeigen zudem, dass Botschaften wirksamer sein können, wenn z.B. von einer „unnatürlichen“ Hitzewelle gesprochen wird. 

Gut zu wissen: 

  • Stellen Sie einzelne Wetterereignisse nicht vorschnell als direkte Folge des Klimawandels dar. Andernfalls besteht die Gefahr, sich in Diskussionen über Ursache und Wirkung zu verlieren, anstatt den Fokus auf konkrete Handlungsoptionen zu richten. Überzeugender und zugleich einfacher ist die Botschaft, dass der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremereignisse erhöht.
  • Seien Sie auf Hitzewellen, Hochwasser oder Dürren vorbereitet. Es ist nicht mehr die Frage, ob Extremwetter eintreten werden, sondern zu welchem Zeitpunkt und in welcher Intensität. So können Sie im Ernstfall schnell, souverän und fundiert reagieren. Bauen Sie Netzwerke auf zu Meteorolog:innen, regionalen Klimaforscher:innen, Hydrolog:innen, Gesundheitsbehörden und Katastrophenschutzstellen. Erstellen Sie schon im Vorfeld Kommunikationsmaterialien für soziale Medien.

„Unnatürliche Hochwasser wie das, das wir gerade erleben, werden durch den Klimawandel häufiger und intensiver. Gerade deshalb lohnt es sich, bereits heute in Vorsorge und Anpassung zu investieren.“

Besser nicht: „Dieses Hochwasser wurde durch den Klimawandel verursacht.“

Nach wiederholten Hochwasserereignissen initiierte die KLAR! Pinkafeld-Riedlingsdorf gemeinsam mit den Feuerwehren eine Bewusstseinsbildungskampagne mit Informationsveranstaltungen und Faktenblättern zu Vorsorge und richtigem Verhalten im Ernstfall. Nähere Infos

Die KLAR! Zukunftsregion Ennstal organisierte eine Risiko- und Krisenkommunikationsschulung für regionale Akteur:innen, damit im Ernstfall rasch, abgestimmt und mit den richtigen Botschaften kommuniziert werden kann. Nähere Infos

2. Vermitteln Sie Handlungswissen

Informationen über Risiken allein führen selten zu mehr Vorsorge. Menschen müssen nicht nur verstehen, welche Folgen Hitzewellen, Hochwasser oder Dürreperioden haben können, sondern auch wissen, was dagegen getan wird und was sie selbst konkret dagegen tun können. Wer sieht, dass Nachbar:innen, Vereine, Betriebe oder Gemeinden bereits Vorsorgemaßnahmen umsetzen, nimmt Anpassung eher als normal und machbar wahr, und ist eher bereit, selbst aktiv zu werden.

Kommunizieren Sie Risiken deshalb konsequent gemeinsam mit Lösungen. Zeigen Sie auf, welche Maßnahmen bereits umgesetzt werden und welchen unmittelbaren Nutzen sie bringen. Wenn Sie bereits konkrete Erfolge zu verzeichnen haben: Feiern Sie diese. Unterstützen Sie Ihre Zielgruppen mit konkreten, einfachen und umsetzbaren Handlungsempfehlungen.

„Mit Außenrollos, Lüften in den kühlen Morgenstunden und ausreichend Flüssigkeit können Sie die Hitzebelastung auch an heißen Tagen deutlich reduzieren. Achten Sie außerdem auf ältere Menschen und kleine Kinder in Ihrer Umgebung, die besonders empfindlich auf Hitze reagieren.“

Besser nicht: „Hitze wird immer gefährlicher.“
 

Die KLAR! 10 vor Wien stellt eine Sammlung von Hitzetipps für verschiedene Zielgruppen bereit. Im Mittelpunkt stehen konkrete und alltagstaugliche Empfehlungen – etwa ausreichend zu trinken, Wohnräume kühl zu halten, starke körperliche Anstrengung zu vermeiden oder auf ältere und besonders gefährdete Menschen zu achten. Die Tipps vermitteln praxisnahes Handlungswissen, geben Orientierung für die nächsten Schritte und erleichtern es, selbst wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Hitze zu ergreifen. Nähere Infos

3. Rücken Sie Menschen und Ihre Geschichten in den Mittelpunkt

Menschen interessieren sich meist stärker für persönliche Erfahrungen und Geschichten als für abstrakte Daten oder Fachbegriffe. Geschichten schaffen Nähe, wecken Interesse und bleiben länger im Gedächtnis. Stellen Sie deshalb jene in den Mittelpunkt Ihrer Kommunikation, die die Folgen des Klimawandels bereits erleben oder selbst Maßnahmen zur Anpassung umsetzen. Lassen Sie Betroffene, Praktiker:innen und lokale Akteur:innen in ihren eigenen Worten von ihren Erfahrungen berichten. Nutzen Sie authentische Bilder von Menschen in ihrem Alltag. Vertrauen und Identifikation sind dabei fast immer wirksamer als die Vermittlung möglichst vieler Fakten. 

Nutzen Sie Interviews, Porträts oder kurze Videos, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Lassen Sie etwa Landwirt:innen erzählen, wie sie auf Trockenheit reagieren, Ärzt:innen über die gesundheitlichen Folgen von Hitze sprechen oder Anwohner:innen berichten, wie sie ihr Zuhause besser vor Starkregen schützen. Wenn Sie eine Grafik zum Anstieg von Hitzetagen und Tropennächten in Ihrer Gemeinde veröffentlichen, ergänzen Sie diese um Zitate von Unternehmer:innen, Ärzt:innen, Lehrkräften oder Senior:innen, die schildern, wie sich die zunehmende Hitze auf ihren Alltag auswirkt.

Bei einer Feldbegehung ließ die KLAR! Stiefingtal gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Steiermark betroffene Landwirt:innen ihre Erfahrungen mit Trockenheit und Bodenerosion direkt vor Ort schildern und vermittelte praxisnahe Schutzmaßnahmen. Nähere Infos.

4.  Machen Sie Ihre Botschaft für die Zielgruppe relevant und verständlich

Erfolgreicher Klimaschutz muss schützen was wir lieben und muss zeigen, dass er das eigene Leben und unser Umfeld besser macht - Klimawandelanpassung ist hier keine Ausnahme. Menschen haben aber unterschiedliche Bedürfnisse, Lebensrealitäten und Interessen. Lernen Sie Ihre Zielgruppen gut kennen und passen Sie Inhalte, Botschaften, Beispiele und Tipps entsprechend an. Knüpfen Sie dabei an Themen an, die den Menschen wichtig sind: Gesundheit im Alter oder bei Hitze, ein geschütztes Eigenheim, stabile Erträge in Landwirtschaft und Betrieb, intakte Natur vor der Haustür oder eine lebenswerte Zukunft für die eigenen Kinder.

Nutzen Sie eine verständliche und alltagsnahe Sprache. Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht und verwenden Sie möglichst einfache und konkrete Begriffe, die von Ihren Zielgruppen gut verstanden werden. Fachausdrücke wie „Resilienz“, „Vulnerabilität“ oder „Anpassungsstrategie“ sind für viele Menschen abstrakt und schaffen so Distanz. Formulierungen wie „hitzefest machen“, „vor Hochwasser schützen“ oder „gut auf heiße Sommer vorbereiten“ vermitteln dagegen unmittelbar, worum es geht und welchen Nutzen Maßnahmen haben.

„Wir machen unsere Gebäude hitzefest und schützen unsere Gemeinde vor Hochwasser.“
Besser nicht: „Wir stärken die Resilienz und reduzieren die Vulnerabilität unserer Gemeinde gegenüber klimawandelbedingten Extremwetterereignissen.“
 

Die KLAR! Klimafittes Dechantskirchen & Vorau erstellte eine Klimafit-Bauherrenmappe, die Anpassungsmöglichkeiten für Häuslbauer:innen und Sanierer:innen in einfacher, alltagsnaher Sprache statt in Fachbegriffen erklärt und bei Bauämtern und Beratungsstellen aufliegt. Nähere Infos

Die Veranstaltungsreihe „Boden, von dem wir leben“ der KLAR! Mittleres Raabtal sprach mit Bodenstammtischen, Feldtagen und Exkursionen gezielt unterschiedliche Zielgruppen an – von Landwirt:innen über Hobbygärtner:innen bis zu Jäger:innen und Forstwirt:innen – und erreichte so rund 500 Menschen. Nähere Infos
 

5. Erzählen Sie Anpassung als aktive Zukunftsgestaltung

Nutzen Sie positive Zukunftsbilder und zeigen Sie auf, wie Gemeinden auch unter veränderten klimatischen Bedingungen lebenswert bleiben können. Betonen Sie, was durch Anpassung gewonnen und bewahrt werden kann, anstatt vor allem auf Risiken und Verluste hinzuweisen. Maßnahmen wie Begrünung, Kühlung oder Hochwasserschutz sind eben nicht nur Schutzmaßnahmen, sondern tragen zugleich zu Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität bei. So erscheint Klimawandelanpassung als aktive Gestaltung einer guten Zukunft – nicht als bloße Reaktion auf Bedrohungen. 

„Wie gestalten wir Orte, in denen wir auch künftig gut leben können?“
Besser nicht: „Wie verhindern wir Schäden?“
 

Mit „Ziegen gegen Lawinen“ zeigt die KLAR! Kaunergrat, wie eine Anpassungsmaßnahme mehr schafft als reinen Schutz: Durch gezielte Beweidung sinkt das Lawinenrisiko, während gleichzeitig Almwirtschaft und Biodiversität gestärkt werden. Nähere Infos

6. Machen Sie Klimawandelanpassung erlebbar

Der Klimawandel wird oft als abstraktes und weit entferntes Problem wahrgenommen. Die Klimawandelanpassung bietet hier einen entscheidenden Vorteil: Sie findet unmittelbar im Lebensumfeld der Menschen statt und lässt sich sichtbar, greifbar und konkret vermitteln.

Machen Sie Anpassungsmaßnahmen also vor Ort erlebbar. Organisieren Sie Klimarundgänge und Führungen zu relevanten Orten in Ihrer Gemeinde: etwa zu Hitzehotspots, hochwassergefährdeten Gebieten, begrünten Dächern, Grünanlagen oder anderen Anpassungsprojekten. Zeigen Sie dabei nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die bereits umgesetzten Lösungen und ihre Wirkung.

Berichten Sie auf den Kanälen Ihrer Gemeinde über Projekte, Fortschritte, Veranstaltungen und Beteiligungsmöglichkeiten. Ein eigenes Logo oder ein prägnanter Slogan kann zusätzlich dazu beitragen, der Klimawandelanpassung in Ihrer Gemeinde ein Gesicht zu geben.

Die KLAR! Weiz-Gleisdorf tourte mit „Starkregen“-Workshops durch die Region. Gemeinsam mit Gemeinden, Freiwilligen Feuerwehren und Sachverständigen suchte man das Gespräch mit den Bürger:innen. Es erfolgte ein Austausch zu den Betroffenheiten vor Ort und Schutzmaßnahmen auf kommunaler Ebene, wobei aufgezeigt wurde, wie die Feuerwehren im Notfall helfen können und was jede und jeder Einzelne zum Selbstschutz im Sinne der Eigenverantwortung vorab tun kann. Nähere Infos

Beim KLAR! Schutzwaldfest erlebten mehr als 800 Volksschulkinder in Arlberg Stanzertal und Landeck den Schutzwald hautnah – mit Märchenführungen und Mitmach-Stationen, die komplexe Klimathemen kindgerecht und emotional vermittelten. Nähere Infos
 

7. Stärken Sie Gemeinschaftsgefühl

Klimawandelanpassung gelingt selten im Alleingang. Kommunizieren Sie sie daher als Gemeinschaftsaufgabe, an der Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Bürger:innen gleichermaßen mitwirken. Machen Sie deshalb bestehendes Engagement sichtbar und zeigen Sie, wie unterschiedliche Akteur:innen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wer erlebt, dass viele andere bereits aktiv sind, ist eher bereit, Maßnahmen zu unterstützen und selbst einen Beitrag zu leisten. Botschaften wie „Gemeinsam machen wir unsere Gemeinde hitzefit“ wirken deshalb oft stärker als Appelle, die sich ausschließlich an Einzelpersonen richten.

Wichtig ist dabei, Klimawandelanpassung als gemeinsames Anliegen zu vermitteln und nicht als parteipolitisches Projekt. So erreichen Sie Menschen mit unterschiedlichen politischen Einstellungen und schaffen eine breitere Unterstützung für Anpassungsmaßnahmen.
 

Beim Pflanzaktionstag der KLAR! Naturpark Pöllauer Tal pflanzten Schulkinder, Kindergartenkinder, der Naturpark-Verein, neun Partnerbetriebe, der Bienenzuchtverein und die Gemeinde gemeinsam Bäume und eine Naschhecke für mehr Schatten im Schulhof. Nähere Infos

8. Nutzen Sie Chancen für den Klimaschutz

Eine aktuelle Studie des Britischen Think-Tanks „Climate Outreach” zeigt: Die Menschen trennen nicht zwischen Klimawandelanpassung und Klimaschutz - sie wollen beides und sehen beides, Anpassungsmaßnahmen sowie die Reduktion von Treibhausgasen, einfach als „Klimaschutz”. Stellen sie diese Themen daher nicht als Konkurrenzthemen dar, sondern als zwei sich ergänzende Antworten auf dieselbe Herausforderung. Wird nur über Anpassung gesprochen, kann leicht der Eindruck entstehen, der Klimawandel sei bereits unaufhaltsam – ein Fatalismus, der die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen untergräbt.

Dabei zahlen viele Anpassungsmaßnahmen zugleich auf den Klimaschutz ein und gehören inhaltlich untrennbar zusammen. Eine begrünte Ortsmitte etwa spendet Schatten und kühlt an heißen Tagen, bindet gleichzeitig CO₂, senkt den Energiebedarf für Kühlung und steigert die Aufenthaltsqualität. Machen Sie solche Zusammenhänge sichtbar; so erzählen Sie nicht nur eine Geschichte des Schutzes, sondern auch eine des Gewinns. Wer beide Ansätze gemeinsam vermittelt, vermeidet falsche Gegensätze und macht deutlich: Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch.

Mit Fahrradtankstellen mit Gründach und Photovoltaik zeigt die KLAR! Waldviertler Hochland, wie sich Klimawandelanpassung (Gründach: Wasserrückhalt, Kühlung, Biodiversität) und Klimaschutz (PV-Anlage) auf kleinstem Raum sinnvoll kombinieren lassen. Nähere Infos

Klimawandelanpassung bietet damit die Chance, Klimakommunikation konkret, positiv und alltagsnah zu gestalten. Sie macht sichtbar, wie viel wir für unsere Gemeinden schon heute gewinnen können. Entdecken Sie weitere Praxisbeispiele auf orte-von-morgen.at oder kontaktieren Sie Ihre regionale KLAR!-Koordinationsstelle für Unterstützung bei der Umsetzung. Weitere nützliche Ressourcen für die Kommunikation und Umsetzung von Klimawandelanpassung finden Sie auf www.klimawandelanpassung.at

FAQ Kommunikation Klimawandelanpassung

Die Aufmerksamkeit für Risiken und Vorsorgemaßnahmen ist besonders hoch, wenn Menschen die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar erleben. Auch geplante Entscheidungspunkte sind gute Gelegenheiten: etwa der Neubau oder die Sanierung eines Hauses, wenn Anpassungsmaßnahmen noch ohne großen Mehraufwand berücksichtigt werden können. Wiederkehrende Anlässe wie Vereinsfeste, der Schulbeginn oder die Erntezeit können ebenfalls genutzt werden, um bestehende Aufmerksamkeit aufzugreifen und Informationen zielgerichtet zu vermitteln.

Besonders wichtig sind Menschen, die bereits direkt oder indirekt von Klimafolgen betroffen sind oder Verantwortung für gefährdete Gruppen tragen – etwa Eltern kleiner Kinder, ältere Menschen sowie Haus- und Wohnungseigentümer:innen. Priorität sollten zudem Zielgruppen erhalten, die über konkrete Handlungsmöglichkeiten verfügen, bei denen besonderer Handlungsbedarf besteht oder die durch ihre Vorbildfunktion andere erreichen können. Ebenso wichtig ist die Frage, ob sie über bestehende Kommunikationskanäle gut erreichbar sind. Zu den zentralen Zielgruppen zählen daher neben Bürger:innen auch Verwaltung und politische Entscheidungsträger:innen, Gemeinden, Interessenvertretungen, NGOs und Unternehmen sowie Akteur:innen aus besonders betroffenen Bereichen wie Landwirtschaft, Bauen und Wohnen, Gesundheit, Tourismus und Verkehrsinfrastruktur.

Nehmen Sie Widerstand ernst und reagieren Sie nicht mit Belehrung. Menschen, die skeptisch sind, haben oft praktische Sorgen: Kosten, Aufwand oder Zweifel am eigenen Einfluss. Fragen Sie nach, welche konkreten Bedenken dahinterstehen, und gehen Sie darauf ein. Zeigen Sie anhand von Beispielen aus der Region, dass andere bereits erfolgreich Maßnahmen umgesetzt haben und welchen Nutzen sie davon hatten. Vermeiden Sie Diskussionen über die Ursachen des Klimawandels und lenken Sie das Gespräch stattdessen auf konkrete, greifbare Vorteile für die Menschen vor Ort: geringere Kosten, mehr Sicherheit oder ein angenehmeres Lebensumfeld.

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