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eMove Austria: Neue Förderimpulse für Betriebe auf dem Weg zur E-Mobilität

Mit dem Programm „eMove Austria“ startet das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) eine umfassende Initiative zur Transformation des Verkehrssektors. Ziel ist es, Unternehmen durch gezielte Fördermaßnahmen beim Umstieg auf emissionsfreie Mobilität zu unterstützen - mit einem klaren Fokus auf Ladeinfrastruktur, Nutzfahrzeuge und Busflotten.

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Das sollten Sie wissen

eMove Austria

eMove Austria bildet das Dach für alle Förderprogramme zur E-Mobilität.

Fördergegenstand

Gefördert werden emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Busflotten sowie die Ladeinfrastruktur.

Fördertopf

Insgesamt stehen für alle Bereiche rund 480 Millionen Euro im Fördertopf bereit.

Beratung

Das klimaaktiv mobil Programm „Mobilitätsmanagement für Betriebe“ berät Unternehmen auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität.

Was ist eMove Austria?

„eMove Austria“ bündelt alle Förderprogramme zur E-Mobilität unter einem gemeinsamen Dach. Für die Jahre 2025 und 2026 stehen insgesamt rund 480 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel fließen in vier Programmsäulen. 

Für Betriebe sind diese drei Säulen besonders relevant:

  • eTruck: Förderung emissionsfreier Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

  • eBus: Förderung emissionsfreier Busflotten im öffentlichen Verkehr

  • eCharge: Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

eTruck: Emissionsfreie Nutzfahrzeuge

Das Programm für Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur (ENIN) unterstützt Unternehmen bei der Umstellung ihrer Lkw-Flotten (N2 + N3) auf emissionsfreie Antriebe. Trotz eines Anstiegs der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) auf 3 Prozent im Jahr 2024 bleibt der Gesamtbestand gering, vor allem wegen hoher Anschaffungskosten und fehlender Ladeinfrastruktur.

Förderung: Die Förderquote beträgt bis zu 60 Prozent der Mehrkosten für Fahrzeuge. Darüber hinaus werden bis zu 40 Prozent der Kosten für Lade- oder Betankungsinfrastruktur übernommen.

eBus: Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs

Mit dem Programm Emissionsfreie Busse und Infrastruktur (EBIN) wird die Umstellung von Busflotten im öffentlichen Personennahverkehr gefördert. Ziel ist es, bis zum zweiten Quartal 2026 mindestens 579 emissionsfreie Busse in Betrieb zu nehmen und die notwendige Infrastruktur zu errichten.

Förderung: Die Förderquote beträgt bis zu 60 Prozent für Fahrzeuge und Infrastruktur.

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eCharge: Ladeinfrastruktur für Betriebe

Mit dem Förderprogramm LADIN wird der Ausbau von Schnellladepunkten mit einer Ladeleistung ab 50 kW, insbesondere in bislang unterversorgten Regionen entlang des niederrangigen Straßennetzes, unterstützt. Die Ladepunkte müssen mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Im Jahr 2024 wurden bereits über 200 neue Schnellladepunkte gefördert, wodurch sich die durchschnittliche Entfernung zur nächsten Schnellladestation auf unter sechs Kilometer verringert hat.

Förderung: Die Förderquote beträgt bis zu 60 Prozent für öffentliche Schnellladestationen.

Wie profitieren Sie als Betrieb?

Betriebe, die auf emissionsfreie Mobilität umsteigen möchten, profitieren in mehrfacher Hinsicht von den Maßnahmen im Rahmen von eMove Austria: Sie erhalten finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung emissionsfreier Fahrzeuge und dem Aufbau der nötigen Ladeinfrastruktur. Gleichzeitig schaffen die langfristig angelegten Förderprogramme eine verlässliche Planungsgrundlage für Investitionen. Insbesondere im ländlichen Raum verbessert sich durch den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur die Erreichbarkeit und Alltagstauglichkeit der E-Mobilität spürbar.

Gut zu wissen: Mit dem Programm „klimaaktiv mobil – Mobilitätsmanagement für Betriebe“ steht Unternehmen zudem eine kompetente Anlaufstelle für Beratung und Begleitung auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität zur Verfügung

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