Heizungsanlage

Die Heizungsanlage muss einwandfrei funktionieren und zugleich so wenig Kosten wie möglich verursachen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des Heizungssystems und bei der Optimierung einzelner Anlagenkomponenten.

TIPP: Heizen Sie noch immer mit fossiler Energie? Stehen umfassendere Sanierungen an oder hat Ihr bestehender Kessel das Ende seines Lebenszyklus erreicht, dann empfehlen wir auf einen Kessel mit erneuerbaren Energieträgern umzusteigen.

 

Der Vorteil von erneuerbarer Energie liegt darin, dass sie in Österreich in Form von Biomasse, Sonnenwärme, Wasserkraft etc. reichlich vorhanden ist und dadurch Ihre Energiekosten nicht so sehr vom globalen Markt bestimmt werden. Die Verwendung regionaler Ressourcen und Produkte stärkt die Verbindung und Identifikation mit dem Ort, fördert die regionale Wirtschaft und Wertschöpfung und schützt überdies nachhaltig Umwelt, Natur und Landschaft.

Bei der Auswahl Ihres Heizungssystems können Sie sich an folgender Bewertungsmatrix orientieren. In Abhängigkeit von der thermischen Qualität der Gebäudehülle und der Vorlauftemperatur des Wärmeverteilsystems zeigt sich die Eignung verschiedener Heizsysteme.

Förderung: Die UFI bietet attraktive Direktzuschüsse für die Optimierung von Heizungen in Bestandsgebäuden mit mindestens 10 % Energieeinsparung. Informieren Sie sich hier über die Voraussetzungen und die Höhe der Förderung!

 

Weiterführende Informationen: Broschüren zur optimalen Planung, Umsetzung und zum Betrieb von haustechnischen Anlagen, u.a. Merkblatt Heizung, Wärmepumpe, Komfortlüftung, Solarwärme etc. finden Sie hier

 

Maßnahmen (1 entspricht gering, 4 entspricht hoch) Nutzen Zeit Kosten Komplexität

Heizkörper freihalten (Sofortmaßnahme)

Vermeiden Sie das Zuhängen der Heizkörper mit Vorhängen, Verstellen mit Kästen, Sitzgelegenheiten etc.. Ein Hinweisschild erinnert die Gäste und das Reinigungspersonal daran.

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Heizkörper reinigen (Sofortmaßnahme)

Durch die Reinigung der Heizkörper wird der Wärmeübergang an die Umgebung verbessert. Darüber hinaus lässt sich der Geruch von verbranntem Staub vermeiden.

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Heizkörper entlüften (Sofortmaßnahme)

Während der Nichtheizperiode hat sich in den Heizkörpern Luft angesammelt. Diese macht sich durch gluckernde Geräusche in den Heizkörpern bemerkbar und verringert die Wärmeabgabe an den Raum. Daher sollen Sie die Heizkörper zu Beginn der Heizsaison entlüften.

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Kessel reinigen (Sofortmaßnahme)

Regelmäßige Reinigung und Wartung des Kessels durch Fachleute verhindert Verrußung und sichert den optimalen Verbrennungsprozess sowie einen effizienten Wärmeübergang.

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Thermostatventile an Heizkörpern anbringen (Sofortmaßnahme)

Je nach eingestellter Stufe bzw. gewünschter und tatsächlicher Innenraumtemperatur steuert das Thermostatventil selbsttätig den Durchfluss im Heizkörper und somit die Raumtemperatur.

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Nachtabsenkung einstellen (Sofortmaßnahme)

Während der Nachtstunden ist in nicht genutzten Räumen eine Temperatur von 18 °C ausreichend.

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Hydraulischer Abgleich des Wärmeverteilsystems (Sofortmaßnahme)

Ein hydraulischer Abgleich des Wärmeverteilsystems sorgt dafür, dass jeder Heizkörper mit der optimalen Wärme- bzw. Heizwassermenge versorgt wird.

Bei schlecht abgeglichenen Systemen kommt es aufgrund hoher Pumpendrehzahl zu störenden Strömungsgeräuschen und die Funktion der Heizkörper-Thermostatventile ist beeinträchtigt.

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Heizungs-Check (Sofortmaßnahme)

Viele bestehende Gas-, Öl- und Biomasseheizungsanlagen sind nicht optimal ausgelegt oder eingestellt. Mit dem Heizungs-Check (Sofortmaßnahme)Viele bestehende Gas-, Öl- und Biomasseheizungsanlagen sind nicht optimal ausgelegt oder eingestellt. Mit dem klimaaktiv Heizungs-Check wird Ihr Heizsystem von unabhängigen Energieberatenden unter die Lupe genommen. Sie erfahren, mit welchen Maßnahmen Sie Energie und Geld einsparen können und mit welchen Kosten Sie für eine Verbesserung zu rechnen haben. Sie entscheiden selbst, welche Verbesserungen Sie mit Ihrem Installationsbetrieb umsetzen möchten.TIPP: Lassen Sie den klimaaktiv Heizungs-Check machen! In zwei bis drei Stunden überprüft ein Fachmann Ihre bestehende Hauptheizung (Wärmeerzeugung, Warmwasserbereitung, Regelung, Wärmeverteilung, Wärmeabgabe) auf ihre Energieeffizienz. Als Ergebnis erhalten Sie eine umfassende Analyse Ihrer Heizungsanlage, eine Einschätzung, wie hoch der Handlungsbedarf ist sowie Empfehlungen, welche Maßnahmen Ihre Heizung verbessern könnte. Berater und Installateure finden Sie unter www.klimaaktiv.at/heizungscheck .FörderungManche Bundesländer fördern den Heizungs-Check. Informieren Sie sich bei der jeweiligen Energieberatungsstelle (siehe Information und Beratung). wird Ihr Heizsystem von unabhängigen Energieberatenden unter die Lupe genommen. Sie erfahren, mit welchen Maßnahmen Sie Energie und Geld einsparen können und mit welchen Kosten Sie für eine Verbesserung zu rechnen haben. Sie entscheiden selbst, welche Verbesserungen Sie mit Ihrem Installationsbetrieb umsetzen möchten.

TIPP: Lassen Sie den klimaaktiv Heizungs-Check machen! In zwei bis drei Stunden überprüft ein Fachmann Ihre bestehende Hauptheizung (Wärmeerzeugung, Warmwasserbereitung, Regelung, Wärmeverteilung, Wärmeabgabe) auf ihre Energieeffizienz. Als Ergebnis erhalten Sie eine umfassende Analyse Ihrer Heizungsanlage, eine Einschätzung, wie hoch der Handlungsbedarf ist sowie Empfehlungen, welche Maßnahmen Ihre Heizung verbessern könnte. Berater und Installateure finden Sie unter www.klimaaktiv.at/heizungscheck .

Förderung: Manche Bundesländer fördern den Heizungs-Check. Informieren Sie sich bei der jeweiligen Ansprechstelle (siehe Information und Beratung).

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Gleitender Betrieb

Nicht regelbare Heizungsvorlauftemperaturen führen zu Überwärmung oder sehr großen Temperaturunterschieden innerhalb von Geschoßen/Gebäuden. Ihre Installateurin oder Ihre Installateur kann Ihnen Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen.

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Kesselvorrangschaltung

Bei alten, manuell gesteuerten Kaskadenanlagen (mehrere Kessel unterschiedlicher Leistung können in Serie betrieben werden) kann eine moderne Regelung die Kessel nach ihrer Leistung bzw. dem Wirkungsgrad schalten und dadurch einen optimierten Heizungsbetrieb erzielen.

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Heizungsrohre dämmen

Heizungsrohre sollen grundsätzlich gedämmt werden, besonders wenn sie in unbeheizten Gebäudebereichen verlaufen.

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Drehzahlgeregelte Umwälzpumpen einbauen

Alte Umwälzpumpen können lediglich per Hand in meist drei Stufen eingestellt werden. In den meisten Fällen laufen die Pumpen auf maximaler Stufe und benötigen damit unnötig viel Strom.

Moderne drehzahlgeregelte Umwälzpumpen passen sich automatisch dem Bedarf an.

TIPP: Effiziente Heizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen und Warmwasserspeicher finden Sie unter www.topprodukte.at

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Taktung und Pufferspeicher

Hohe Taktung des Kessels (häufiges Ein- und Ausschalten) führt zu stärkerer Verrußung, höherem Energieverbrauch und höheren Emissionen.

Der Einbau eines Pufferspeichers schafft Abhilfe. Auch sollte bei einem Kesseltausch die richtige Dimensionierung überprüft werden (ein kleinerer, modulierender Kessel taktet weniger).

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Kesseltausch

Ist es notwendig, den bestehenden Kessel zu tauschen, sollten Sie auf jeden Fall prüfen, ob nicht auch die Gebäudehülle in einiger Zeit saniert werden müsste. Wird die Gebäudehülle nämlich vor dem Kesseltausch saniert, kann ein kleinerer, dem niedrigeren Bedarf angepasster Kessel angeschafft werden. Dieser ist meist in der Anschaffung und im Betrieb kostengünstiger. Damit der neue Kessel auch sicher umweltfreundlicher ist, empfiehlt es sich, auf eine Umweltzertifizierung, z.B. mit dem Österreichischen Umweltzeichen, zu achten.

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Der Vorteil von erneuerbarer Energie liegt darin, dass sie in Österreich in Form von Biomasse, Sonnenwärme, Wasserkraft etc. reichlich vorhanden ist und dadurch Ihre Energiekosten nicht so sehr vom globalen Markt bestimmt werden. Die Verwendung regionaler Ressourcen und Produkte stärkt die Verbindung und Identifikation mit dem Ort, fördert die regionale Wirtschaft und Wertschöpfung und schützt überdies nachhaltig Umwelt, Natur und Landschaft.

Bei der Auswahl Ihres Heizungssystems können Sie sich an folgender Bewertungsmatrix orientieren. In Abhängigkeit von der thermischen Qualität der Gebäudehülle und der Vorlauftemperatur des Wärmeverteilsystems zeigt sich die Eignung verschiedener Heizsysteme.

Förderung: Die UFI bietet attraktive Direktzuschüsse für die Optimierung von Heizungen in Bestandsgebäuden mit mindestens 10 % Energieeinsparung. Informieren Sie sich hier über die Voraussetzungen und die Höhe der Förderung!

 

Weiterführende Informationen: Broschüren zur optimalen Planung, Umsetzung und zum Betrieb von haustechnischen Anlagen, u.a. Merkblatt Heizung, Wärmepumpe, Komfortlüftung, Solarwärme etc. finden Sie hier

Veröffentlicht am 01.02.2021