Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung

Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung versorgen im Frühjahr und Herbst das Haus mit Wärme und unterstützen im Winter den Heizkessel.

Das spart Kosten, Brennstoff und Emissionen. Dabei wird die Solaranlage mit dem Heizkessel und einem Pufferspeicher kombiniert. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus von 130 Quadratmetern Wohnfläche werden dafür ca. 15 bis 20 Quadratmeter Kollektorfläche und ein Solarspeicher mit rund 1.500 Liter Volumen benötigt.

Von März bis Oktober wird zusätzlich das Warmwasser zu 100 % von der Sonne erwärmt. Während ihrer Lebensdauer von 25 Jahren erzeugt die Solaranlage ca. 120.000 kWh Wärme - bzw. in Abhängigkeit von der thermischen Qualität des Gebäudes - zwischen 25 und 40% des gesamten Wärmebedarfes des Hauses und spart so an die 40 Tonnen CO2-Emissionen ein. Wird die Solaranlage im Sommer noch für die Erwärmung eines Schwimmbades herangezogen, erhöht sich der Nutzungsgrad der Solaranlage weiter, und es können zusätzlich CO2-Emissionen eingespart werden.

Wird die Solaranlage nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt, wie z.B. bei einem Passivhaus mit Wärmepumpenheizung, so deckt die Sonne rund 70% des gesamten Warmwasserbedarfs des Haushalts ab. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen fünf bis sechs Quadratmeter Flachkollektoren oder vier Quadratmeter Vakuumröhrenkollektoren in Verbindung mit einem 300 bis 400 Liter Warmwasserspeicher.
In ihrer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren spart die Solaranlage rund 60.000 kWh und 20 Tonnen CO2-Emissionen ein. 
 

Veröffentlicht am 14.02.2019