Betriebsberichte, Monitoring und Optimierung (MS5)

Betriebsberichtsvorlage Version 18 und weitere Tools zum Download als Werkzeuge zur Durchführung von Betriebsoptimierungen.

Nach der Errichtung von neuen und dem Ausbau von bestehenden Heizwerken und Wärmenetzen ist in QM Heizwerke ein Monitoring von Betriebsdaten und eine betriebliche Optimierung der Anlage vorgesehen, damit eine ständige Verbesserung des ökonomischen und ökologischen Niveaus, der Biomasse-Heizwerke und Nahwärmenetze in Österreich gewährleistet werden kann.

Im Zuge des Monitorings werden detaillierte Analysen von zeitlich hochaufgelösten Betriebsdaten (Trendlinien) durchgeführt, um Mängel und Verbesserungspotentiale zu erkennen. Daraus können Optimierungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Die dazu erforderlichen Betriebsdaten und Trendlinien werden, falls technisch möglich, direkt mit der Anlagenvisualisierung generiert. Zusätzlich stellt klimaaktiv QM Heizwerke das Excel-Werkzeug Heizbil für die Auswertung und Analyse von Betriebsdaten zur Verfügung.

Weiters sind die Betreiber:innen von Biomasse-Heizwerken und -Nahwärmenetzen verpflichtet, auf die Dauer von 10 Jahren nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der geförderten Maßnahme einen jährlichen Betriebsbericht vorzulegen. Die Übermittlung der Betriebsberichte an die Förderstellen erfolgt über die QM Heizwerke Projektdatenbank. Für die Erstellung der Betriebsberichte gibt es eine überarbeitete Excel-Vorlage in der Version 18. Diese Vorlage ersetzt die Version 17. Betriebsberichte können ab 21.04.2022 in der Datenbank nur mehr mit Version 18 hochgeladen werden. Für Fragen bzw. Unterstützung im Rahmen der Übermittlung des Betriebsberichts stehen wir gerne zur Verfügung!

Betreiber:innen profitieren von einer konsequenten Betriebsbeobachtung und –optimierung v.a. unmittelbar nach der Inbetriebnahme durch:

  • Erhöhung der Anlageneffizienz

  • Einsparung von Kosten

  • höhere Betriebssicherheit und Anlagenlebensdauer

  • Senkung des Wartungsaufwandes

  • Steigerung des Komforts für die Wärmeabnehmer

  • langfristige Verringerung der Umweltbelastung

Veröffentlicht am 21.04.2022