Borkenkäfer - Aktuelle Bedrohung & Gegenmaßnahmen

Das klimaaktiv Programm energieholz informiert in Kooperation mit dem Bundesforschungszentrum für Wald über die Gefahren von Borkenkäferbefall und vermittelt den richtigen Umgang mit der Situation.

Als Auswirkung des heißen und trockenen Sommers war bereits im Spätsommer 2015 ein starker Anstieg von Borkenkäferschäden festzustellen. Insbesondere Flachwurzler wie beispielsweise die Fichte waren und sind weiterhin stark betroffen. Zu den besonders in Mitleidenschaft gezogenen Gebieten gehören v.a. das Waldviertel, Teile der Steiermark, Burgenland, Niederösterreich sowie Kärnten und Oberösterreich. Dieser geschwächte Baumbestand bildet eine ideale Brutstätte für verschiedene Borkenkäferarten. Der Schaden, welcher durch den Befall im Jahr 2015 bereits entstand wird auf ca. 1,6 Mio. Festmeter geschätzt. Da sich jedoch eine große Anzahl an Borkenkäfern derzeit in Winterruhe befinden, ist mit einem starken Befall im Frühjahr zu rechnen.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Um größere Schäden zu verhindern müssen bereits befallene Bäume umgehend identifiziert und aus dem Wald entfernt werden. Sowohl die Waldbesitzer als auch weitere Personen, welche sich im Beruf oder in der Freizeit im Wald aufhalten, sind aufgefordert dem Borkenkäfermonitoring erhöhte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und gegebenenfalls geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Publikation "Fachinformation Borkenkäfer" thematisiert die aktuelle Bedrohung durch den Borkenkäfer und beschreibt welche Gegenmaßnahmen gesetzt werden können.

Veröffentlicht am 08.01.2018