Bio und Wellness-Ressort Stanglwirt

5 Sterne Hotel
Going am Wilden Kaiser/Tirol

Der Stanglwirt ist biologischer Bauernhof und Fünf-Sterne Wellness- und Luxushotel in einem und begrüßt alle Gäste seit mehr als 400 Jahren mit authentischer Tiroler Gastlichkeit und einem unvergleichlichen Angebot an hochwertigen Freizeit-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Mit direktem Blick auf das atemberaubende Bergpanorama des „Wilden Kaisers“ werden Sie sich im seit 1722 in Familienhand geführten Bio- und Wellnesshotel auf Anhieb wie „daheim“ fühlen.

Beschreibung des Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskonzepts

Begriffe wie Bio und Nachhaltigkeit liegen voll im Trend. Für die Familie ist der ver­antwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt und den uns zur Verfügung stehen­den Ressourcen nicht erst seit es zum guten Ton gehört eine Herzensangelegenheit. Die (heute bio-zertifi­zierte), eigene Landwirtschaft wird seit jeher unter ökologischen Aspekten betrieben.

Hausherr Balthasar Hauser hat das Hotel aus Überzeugung baubiologisch, d.h. mit natürlichen Materialien aus der Region, gebaut. Weil es „einfach Sinn“ macht, hat er außerdem bereits 1980 das erste Biomasse-Kraftwerk in der Hotellerie überhaupt ins­talliert.

Dank der eigenen Kaiserquelle und einer innovativen Wärmepumpenanlage ist der Wellnessbereich energieautark und die Gäste trinken wertvolles Kaiserwasser, das komplett ohne Lagerung und weite Trans­porte auskommt.

Die (heute bio-zertifi­zierte) Landwirtschaft wird seit jeher unter ökologischen Aspekten betrieben. Der Betrieb verwertet die komplette Milchproduktion im Hotel und Gasthof, produziert seinen eigenen Bio-Käse sowie viele weitere Produkte selbst.

Für die Familie Hauser ist es eine Selbstverständlichkeit, sich für die Entfaltung der Natur und die Erhaltung von Flora & Fauna einzusetzen.

Maßnahmen

Bauliche Maßnahmen

  • Bau des Stammhauses aus Altholz von umliegenden Bauern.
  • Für den Bau des Bio-Hotels wurden aus­schließlich Holzziegel, die mit Kalkmörtel statt Zement gebunden sind, verwendet.
  • Die Neubauten wurden mit möglichst dicken Ton-Ziegeln gebaut. Die oberste Geschoßdecke wurde mit Kork- und Weichfaserplatten gedämmt.
  • Um den Bauprozess nachhaltig gestalten zu können, hat sich Hausherr Balthasar Hauser bei je­dem Aus-, Um- oder Neubau im Stanglwirt an den Richtlinien des Rosenheimer Baubiologen Prof. Hubert Palm orientiert und mit dem da­raus entwickelten Wissen die Baubiologie in seiner reinsten Form zur Umsetzung gebracht.
  • Ganz nach dem Prinzip „Nehmen was da ist“, werden im Stanglwirt nur natür­liche Materialien wie Vollholz, Bachsteine, Felsen, Wolle o.ä. sowie nachhaltige Rohstoffe aus der Region verwendet.

Energieversorgung

  • Eigenes Bimasse-Heizkraftwerk betrieben mit Holzabfällen von regionalen Sägewerken
  • Wärmepumpenanlage, die aus dem eigenen Grundwasser-Reservir Energie gewinnt und den gesamten Wellnessbereich heizt.
  • Mit dem abgekühl­ten Wasser werden Tagungsräume, Lagerräume und Bürs gekühlt.
  • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung versrgt den Betrieb mit Frischluft.
  • 100 % Ökostrom aus Tiroler Wasserkraft

Effizienzmaßnahmen im Betrieb

  • Führung einer Umweltgruppe gemeinsam mit den MitarbeiterInnen – das Stangl „Green Team“ (Sensibilisierung und Bewusstseinsförderung in Bezug auf Energieeffizienz)
  • Regelmäßige Erstellung der CO2-Energiebilanz mit Maßnahmenkatalg zur laufenden Verbesserung, wie zum Beispiel:
    • Laufende Erfassung und Auswertung der Energie-, Wasser- und Abwassermengen, Überwachung der Funktionstüchtigkeit, Ermittlung und Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen
    • Optimierung des Energieverbrauchs durch Einsatz von und Tausch auf LED-Beleuchtung, Einsatz von Bewegungsmeldern
    • Regelmäßige Prüfung, Wartung und Verbesserung unserer HKLS-Anlagen (Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen)
    • Einsatz von Regeltechnik (Gebäudeleittechnik) auf neuestem Stand um punktuell Verbesserungen im Energieverbrauch für Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Geräte zu erzielen
    • Austausch von Altgeräten auf energieeffiziente Geräte und Anlagen mit Wärmerückgewinnung (Lüftungsanlagen, Waschmaschinen)
    • Einsatz von wassersparenden Armaturen
    • Spitzenlastmanagement
    • Maßnahmen zur Speiseabfallreduktion
      Entsorgung der Speisereste durch eigene Biomüllverarbeitungsanlage (Speiserestehäcksler). Diese Anlage erzeugt Strom aus Biogas im 1km entfernten Klärwerk.
    • Mülltrennung, Abfallsammelsystem
    • Wasseraufbereitung (Kalkreduktion) zur Minimierung von Reinigungmittelverbrauch

Mobilität

  • E-Tankstellen auf dem Htelgelände
  • Shuttle-Service mit direktem Transfer von und zum Bahnhof oder Flughafen
  • Bewerbung der Wilder-Kaiser Gäste Card: kostenfreie Busse innerhalb der Ortschaften Going, Ellmau, Scheffau, Söll (Wilder Kaiser) sowie zu diversen Wanderstartplätzen, Attraktionen und Bergbahnen um Fahren mit eigenem Auto zu vermeiden
  • Bewerbung der Anreise mit dem Zug durch Abholung mit eigenem Hotel-Shuttle
  • Freizeitangebot für Jugendliche außerhalb der Hotelanlage mit eigenem Shuttle
  • E-Bike Verleih im Sport-Eck Stanglwirt

Weitere Maßnahmen

  • Koperation mit dem WWF um den ökologischen Fußabdruck weiter zu verringern
  • Der Stanglwirt kmpensiert Teile des verbleibenden CO2-Ausstsses und beteiligt sich am Projekt „Regenwald-Revitalisierung in Costa Rica“ der BOKU Wien.
  • Der Stanglwirt und „Menschen für Menschen“-Projekte
  • Für jede Karaffe Kaiserquelle stellt der Stanglwirt symbolisch 2,50 Euro in Rechnung.
  • 10 Prozent des Verkaufserlöses wurden an die Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ von Karlheinz Böhm gestiftet.
    • Bis dato konnten so acht Brunnen und die „Wilde Kaiser Schule“ in Äthiopien gebaut werden.
    • Ein Brunnen versorgt jeweils 100 Haushalte mit frischem Trinkwasser.
    • Die dadurch errichtete „Wilde Kaiser Schule“ gibt über 600 Kindern eine Chance auf Bildung.
    • Aktuell werden mit Teilen des Erlöses aus dem Kaiserwasser Projekte des einheimischen Vereins „Zukunft für Tshumbe“ der Goingerin Manuela Erber unterstützt, die in Afrika einen Kindergarten, eine Schule und ein Jugendzentrum errichtet.
  • Den Gästen wird „Das grüne Bett“ gebten: speziell angefertigte Matratzen aus 95 Pro­zent Naturkautschuk, Baum- und Schafwolle sowie Rosshaar.
  • Die Bettwäsche, Möbelstffe sowie Handtücher sind aus reiner Baumwolle und feinstem Leinen.
  • Die Teppiche sind aus reiner Schurwlle.
  • Nachfüllbare, öklogische und regional produzierte Pflegeprodukte auf den Zimmern
  • Teilweise öklogische Reinigungsmittel
  • Reginale Speisekarte und Produkte in unserem Traditionsgasthof „Stangl“ – Träger des AMA-Gastrosiegels

„Alles was unsere Landwirtschaft erzeugt, servieren wir unseren Gästen. Auf unserem Bio-Bauernhof betreiben wir auch heute noch Landwirtschaft wie zu Zeiten unse­rer Großeltern.“, erklärt Junior-Chef Johannes Hauser, verantwortlich für Gastronomie, Landwirtschaft und die Käserei.

Ergebnis

Jährliche Einsparung von 250.000 Litern Heizöl durch die Wärmepumpenanlage.

Jährliche Einsparung von 430.000 Litern Heizöl durch das Biomasse-Heizwerk.

Mit der umgesetzten Energieversorgung sind der Wellnessbereich und weitere Räumlichkeiten energieautark.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Kontakt

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