Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH
Maßnahmenbündel - Organisatorische und technische Energieeffizienzmaßnahmen (Recheis)
Ausgezeichneter Meilenstein 2026
Über das Unternehmen
Recheis ist Österreichs beliebteste Nudelmarke. Seit 1889 stellt das familiengeführte Tiroler Traditionsunternehmen mit größter Sorgfalt hochwertige Teigwaren her. Rund 16.000 Tonnen Nudeln produziert der Marktführer jährlich in Hall in Tirol.
Für die Herstellung der Nudelprodukte setzt Recheis ausschließlich natürliche Zutaten ein. Ein Großteil der Rohstoffe stammt aus österreichischem Vertragsanbau: Mehr als 200 Vertragslandwirt:innen bauen im niederösterreichischen Weinviertel und in der Südsteiermark Hartweizen und Dinkel exklusiv für Recheis an. Dazu kommen Eier aus österreichischer Landwirtschaft und Wasser aus dem Karwendelgebirge. In Hall in Tirol werden die Zutaten zu hochwertigen Nudeln veredelt. Damit bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette in Österreich.
Als zukunftsorientiertes Unternehmen legen wir großen Wert auf eine verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Energie. Der Jahresenergieverbrauch dient uns dabei als wesentliche Kennzahl zur Bewertung unserer energetischen Performance.
Seit etwa 2019 werden Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz systematisch verfolgt und anhand klar definierter Ziele umgesetzt.
Ausgezeichneter Meilenstein 2026
Maßnahmenbündel - Organisatorische und technische Energieeffizienzmaßnahmen
Vor Umsetzung der Maßnahme
Vor Umsetzung der Maßnahmen wurden Heizungs-, Lüftungs- und Druckluftanlagen mit überwiegend konstanten Einstellungen und ohne durchgängige bedarfsgerechte Steuerung betrieben. Teilweise führten unnötige Laufzeiten sowie Druckluftverluste zu erhöhtem Energieeinsatz. Dadurch bestand ein entsprechendes Optimierungspotenzial im Anlagenbetrieb.
Nach Umsetzung der Maßnahme
Es wurde in mehrere organisatorische und technische Energieeffizienzmaßnahmen investiert. Dazu zählen insbesondere die Absenkung von Systemtemperaturen im Heizbereich, die Optimierung des Druckniveaus der Druckluftversorgung, die Beseitigung von Leckagen sowie eine bedarfsgerechtere Steuerung der Lüftungsanlagen in der Produktion. Die Temperatur wird während geplanter Stillstände so weit wie technisch umsetzbar heruntergefahren. Die Lüftungssteuerung der Produktion wurde zentralisiert und kann so effizienter gesteuert werden. Das Druckluftnetz wird regelmäßig kontrolliert und erkannte Leckagen konnten beseitigt werden.
| Bereich | Ergebnisse |
|---|---|
Energieträger |
Strom |
Energieeinsparung |
135.000 kWh/a |
Beratungsförderung |
Nein |
Umweltförderung Inland |
Nein |