Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2026
Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeichnet hervorragende Leistungen von Bauherrn, Architekt:innen und Fachplaner:innen aus, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweise verbinden.
Hochwertige Gebäudesanierungen und energieeffiziente Neubauten sind zentrale Hebel, um die Transformation des Gebäudesektors voranzutreiben und den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzepte verbinden ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Weitsicht und sind ein Schritt hin zu einem lebenswerten, wettbewerbsfähigen Österreich – gestaltet für kommende Generationen.
In diesem Kontext lobt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) den neunten Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus.
Energieeffizientes, ressourcenschonendes und klimaverträgliches Planen und Bauen haben längst einen entscheidenden Anteil an unserer baukulturellen Verantwortung. Das Bewusstsein dafür ist über die Jahre gestiegen. Es hat dazu geführt, dass zahlreiche Vorzeige- und Beispielprojekte entstanden sind, die sowohl architektonisch als auch in Punkto Nachhaltigkeit hohe Ansprüche erfüllen.
Diese Projekte sollen im Rahmen des Staatspreises Architektur und Nachhaltigkeit als Querschnitt einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten Baukultur der vergangenen vier Jahre in Österreich vorgestellt werden. Die herausragendsten von ihnen werden mit dem Staatspreis bedacht und sollen Bauschaffende dazu motivieren, diese Entwicklung – besonders auch in der Bestandsentwicklung – ehrgeizig voranzutreiben.
Das große Echo, die rege Beteiligung und die Dichte an Vorzeigebauten beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in den Jahren 2006, 2010, 2012, 2014, 2017, 2019, 2021 und 2024 zeigten jedes Mal die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich des innovativen und nachhaltigen Bauens. Die aktuelle Staatspreis-Ausschreibung setzt daran nahtlos an und wird besonders herausragende Beispiele für Bestandsentwicklung und Neubau würdigen.
Auslober
Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird vom BMWET im Rahmen von klimaaktiv, der Initiative des Bundes für Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende, ausgeschrieben.
Zum Juryvorsitzenden für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2026 wurde erneut der Architekt Matthias Hein bestellt. Die insgesamt sechsköpfige Jury ist paritätisch „aus beiden Welten“ besetzt: Architektur und Nachhaltigkeit agieren auf Augenhöhe, beide Aspekte müssen in den eingereichten Projekten vorbildlich erfüllt sein, um für die Vergabe des Preises in Frage zu kommen.
Mit der Abwicklung des Staatspreises wurde die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) beauftragt. Sie fungiert auch als Einreichstelle. Fachliche Unterstützung liefert die pulswerk GmbH, ein Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.
Zeitplan
- Ausschreibungsstart 23. April 2026
- Einreichungen bis spätestens 5. Juni 2026, 12:00 Uhr mittags
- Jurysitzungen im Juni und September 2026
- Staatspreisverleihung November 2026