Programm

Von 9. bis 11. September 2026

Die dreitägige Konferenz bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen.

 

Tag 1: 9. September 2026

Der erste Konferenztag steht ganz im Zeichen des Fußverkehrs und der Frage, wie Gehen als eigenständige Mobilitätsform gestärkt werden kann und das Bewusstsein erhöht wird.
Internationale Keynotes aus Paris und Leipzig geben am Vormittag Einblicke, wie Städte den öffentlichen Raum neu denken und den Fußverkehr fördern. In den Parallel-Sessions werden praxisnahe Themen wie Schulstraßen, Kommunikation für mehr Sichtbarkeit des Fußverkehrs und Multimodalität vertieft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf gut gestalteten Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität, die Begegnung ermöglichen und für alle Menschen gut nutzbar sind.
Am Abend gibt es einen gemeinsamen Ausklang im E-Cube.

09:00 - 10:00 Uhr
Check-In und Kaffee 

10:00 - 10:20 Uhr
Eröffnung

10:20 - 12:00 Uhr
Plenumssession

Fußverkehr verbindet Räume: Erfolgsmodelle aus Städten

Diese Session zeigt, wie gut gestaltete Wege, sichere Übergänge und einladende Aufenthaltsbereiche Orte verbinden und die Nahmobilität fördern. Praxisbeispiele aus Städten unterschiedlicher Größe veranschaulichen, wie Kommunen Räume so gestalten können, dass Gehen attraktiv, intuitiv und selbstverständlich wird.

Chiara Molinar, Stadt Paris (angefragt)
Friedemann Goerl, Fußverkehrsbeauftragter Leipzig
Robert Thaler, Ehem. Abteilungsleiter Aktive Mobilität und Mobilitätsmanagement (BMK)

12:00 - 13:30 Uhr
Mittagspause

13:30 - 15:00 Uhr
Parallelsessions

Die Gestaltungsdividende kommt zu Fuß*
Markus Frewein, verkehrsplus ZT GmbH
Björn Thommesen, verkehrsplus ZT GmbH

Abkürzungen im Fußgängerwegenetz: Geringer Aufwand, hoher Nutzen für Gemeinden. Best Practice aus einer norwegischen Gemeinde
Irene Hofmann, Norwegische Universität für Wissenschaft und Technologie

Fußverkehrsplanung in deutschen Kommunen – Erkenntnisse aus dem bundesweiten Forschungsprojekt zur Fußverkehrsförderung
Jonas Krombach, Technische Universität Dresden, Professur für Mobilitätssystemplanung
Daniel Windmüller, Ramboll Deutschland GmbH, Abteilung Mobilität und Verkehr

Wege sichern durch Raumplanung: Instrumente und Praxisbeispiele
Lina Martin, stadtland planung GmbH

Grüne Ringe für die aktive Stadt: Fußverkehr, Klima und Gesundheit gemeinsam denken
Torsten Perner, Mobycon

Wenn die Ampel weicht: Raumaufwertung statt Verkehrsachse*
Albrecht Weiss, verkehrsingenieure Gächter Lampert Fritz, Feldkirch
Michael Pillei, Stadt Hohenems

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Gehen verbindet: Wie Zufußgehen den öffentlichen Verkehr trägt
Tina Uhlmann, Umweltbundesamt Österreich GmbH

362 m unter dem Bahnhof hindurch: Die neue Fuß- und Radwegunterführung am Innsbrucker Hauptbahnhof als multimodale Schlüsselverbindung
Lucia Fuchs, Landeshauptstadt Innsbruck, Amt für Stadtplanung, Mobilität und Integration

Haltestellen im Fahrgast-Check
Klara Maria Schenk, VCÖ- Mobilität mit Zukunft

Bahnhofsumgestaltung Deutschkreutz – Zu-Fuß-Gehen und Radfahren im Fokus*
Johannes Kellner, Mobilitätszentrale Burgenland
Christine Dämon, Verkehrsingenieure

Hike & bike mit den Öffis: Was bringt es? Was braucht es?
Sarah Pallauf, Verein Bahn zum Berg

Konzept für die letzte Meile im Industriegebiet Himberg*
Michael Skoric, con.sens verkehrsplanung zt GmbH
Ernst Wendl, Marktgemeinde Himberg

Fuß- und Radverkehr an Bushaltestellen im Steirischen Zentralraum – Praxismaterialien für Gemeinden
Florian Supe, Regionalmanagement Steir. Zentralraum

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

City for Children & Introduction of baumcity region working community
Sandra Štasselová, Metropolitan Institute of Bratislava (MIB), Slovakia
Juraj Hurný, Metropolitan Institute of Bratislava (MIB), Slovakia

From Research to Action: How Evidence and Enthusiasm Improves Biking and Walking to School
Arjan Breider, Hart voor Verkeer B.V.
Emily Szabo, Hart voor Verkeer B.V.

Schulvorplätze unter die Lupe genommen: Der Wiener Schulvorplatz-Index*
Petra Jens, Mobilitätsagentur Wien GmbH

Schritt für Schritt zur Verkehrsberuhigung der Volksschule Langenzersdorf
Alexandra Lorenz, Marktgemeinde Langenzersdorf

Leichte und schnelle Maßnahmen im Interesse der Kinder – Erfahrungen mit Schulstraßen in Ungarn (Könnyű, gyors beavatkozások a gyerekek érdekében - Iskolautca tapasztalatok Magyarországról)
Abelovszky Tamás, Bringasuli (Vuelta Sportiroda)

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Sanierung und Umgestaltung – Otto Glöckel-Straße
Marina Mohr, Marina Mohr Verkehrs- und Infrastrukturplanung
Rita Leimer, Stadtgemeinde Traiskirchen, Abteilung Energie, Ökologie & nachhaltige Stadtentwicklung

Mit Engagement und Beharrlichkeit zur Verbesserung von Infrastruktur für aktive Mobilität
Julia Beckel, Stadtgemeinde Wolkersdorf
Christian Schrefel, Stadtgemeinde Wolkersdorf

Neugestaltung Hauptplatz Schwechat
Robert Luger, 3:0 Ziviltechnikergesellschaft FlexCo Ingenieurkonsulent Landschaft
Jana Bäumker, Stadtgemeinde Schwechat

Begegnungszone Bozner Platz
Dominik Neugebauer, Stadtmagistrat Innsbruck

Neugestaltung Julius-Tandler-Platz
Katja Simma, simzim GmbH & Co KG
Karl Grimm, Dipl.-Ing. Karl Grimm Zivilingenieur für Landschaftsarchitektur

Vom autozentrierten Einbahnring zur multimodalen Lebensader: Mobilitätswende als Stadtprojekt in der Kleinstadt Gleisdorf
Philipp Sonnleitner, Stadtgemeinde Gleisdorf

Stadt-Spaziergang durch Eisenstadt - Highlights, Fußwegenetz und Ideen für klimafitte Hauptachsen
Bei einem Stadtspaziergang rund um die Innenstadt werden zentrale Elemente des Fußverkehrsnetzes sowie aktuelle Planungsideen vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. Im Fokus stehen Lückenschlüsse, fußverkehrsfreundliche Durchgänge, die Anbindung der Fußgängerzone an ihr Umfeld, Begegnungszonen, Tempo-30-Zonen, „Koexistenz im Straßenraum“ sowie Querungshilfen an stark befahrenen Straßen als wesentliche Elemente für einen attraktiven Fußverkehr in Eisenstadt. Ergänzend präsentiert Juliane Stark (BOKU) ein Forschungs- und Praxisprojekt zur Evaluierung eines innovativen Lichtsignalsystems für den Fußverkehr, das im April/Mai 2026 im Probebetrieb an einer Kreuzung in Eisenstadt eingesetzt wird.

Werner Fleischhacker, Baudirektor Stadt Eisenstadt
Christian Grubits, Verkehrsplaner Panmobile
Robert Thaler, Begründer der Fußgängerzone in Eisenstadt
Juliane Stark, BOKU

13:30 - 16:30 Uhr
Rad-Exkursion: Zum Gedenkpark „Paneuropäisches Picknick“
Julia Köstenberger, Historikerin und Buchautorin
András Vissi, CEO of Scardobona Consulting Ltd

15:00 - 15:30 Uhr
Kaffeepause 

15:30 - 17:00 Uhr
Parallelsessions

Der Weg zur Haltestelle ...*
Maria Grundner, Mobilitätsagentur Wien
Gerold Ludwig, Wiener Linien

Inklusive Fußverkehrssicherheit mit EU-Auszeichnung – Best Practice des Instituts für aktive Mobilität in Österreich
Benedikt Hierzer, Madlencnik Mobility

Inklusive und nachhaltige Mobilität für Menschen mit Behinderung: Neue Perspektiven für die Mobilitätsbegleitung von Jugend am Werk durch Mobilitäts-Apps
Lisa Hourmouzis, Jugend am Werk Sozial:Raum GmbH

Sichere Kreuzungen für alle? Oder sind fahrradfreundliche Knotenpunkte ein Alptraum für Menschen zu Fuß?
Torsten Perner, Mobycon

Potenzialkarte Sitzgelegenheiten - Warum-Wieso-Darum!*
Hanna Schwarz, geht-doch.wien
Roland Romano, radlobby.at

Digitales Umsteigen - Digi4All
Irene Sudy, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

„Graz geht immer“ – Die Grazer Kampagne für das zu Fuß Gehen
Renate Platzer, Stadt Graz - Abt. für Verkehrsplanung
Elija Dohr, Stadt Graz - Abt. für Verkehrsplanung

Feldbacher Spaziergänge
Sonja Skalnik, Stadtgemeinde Feldbach

Die Weinviertelstunde – Die 15-Minuten-Region sichtbar machen
Christoph Blank, Weavs Gmbh / Citymonitor
Alexander Wimmer, Kleinregion Südliches Weinviertel

Die Bewegungsrevolution in der Steiermark
Nadja Büchler, Bewegungsland Steiermark GmbH

Gemma Zukunft - Stadtentwicklung vermitteln und Grenzen überwinden
Sofia Gassner, Stadt Wien, Stadtentwicklung und Stadtplanung
Barbara Slotta, Stadt Wien, Stadtentwicklung und Stadtplanung

GEHmeinde in Bewegung: Ein Pilotprojekt zur Förderung aktiver Mobilität in ländlichen Gemeinden im Burgenland
Selina Osztovics, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH
Magdalena Thaller-Schneider, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH

Vom Parkplatz zum multifunktionalen Dorfplatz: Hittisau baut ein Zentrum für alle!*
Caroline Jäger, Gemeinde Hittisau
David Moosbrugger, Rosinak & Partner ZT GmbH

Active2Public Transport - Neufeld - Straßenumgestaltung
Johannes Kellner,  Mobilitätszentrale Burgenland

Weitere Best-practice Vorträge aus Gemeinden werden laufend ergänzt.

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

 

STEP UP - Masterplan „Burgenland zu Fuß“*
Johannes Kellner, Mobilitätszentrale Burgenland

Courage! - Transformation von Mobilitätsräumen - Prozesse, Akteure und Gestaltung
Sabine Bauer, Zentrum für Aktive Mobilität, Institut für Städtebau, TU Graz
Barbara Russo, Institut für Städtebau, TU Graz

Queren ohne Warten – ohne Ampel geht’s auch: Verkehrsversuch auf einer Hauptverkehrsstraße im Fürstentum Liechtenstein*
Christine Dämon, VERKEHRSINGENIEURE Gächter Lampert Fritz

Die Gemeinde Pasching auf dem Weg von einer autodominierten Mobilität hin zur vorbildlichen Fuß- und Radverkehrsgemeinde
Markus Hofko, Gemeinde Pasching
Günther Rettensteiner, regionalis verkehrsplanung und regionalentwicklung

PRO-FUSS: partizipative Fußverkehrsberatung für Gemeinden
David Mittelholz, Klimabündnis Tirol

Hauptstraße Urfahr - Umgestaltung zum attraktiven Teil der Linzer Stadtachse*
Oliver Wurz, Rosinak & Partner ZT GmbH
Jakob Gruber, Magistrat der Stadt Linz

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Kindersicherheit auf Augenhöhe – Perspektivenwechsel im Straßenraum mit dem K!SA Periskop
Der Workshop findet direkt im öffentlichen Straßenraum statt und ist als interaktives Format konzipiert. Nach einer kurzen Einführung zur kindlichen Wahrnehmung im Straßenverkehr werden ausgewählte Situationen vor Ort gemeinsam analysiert. Mithilfe des K!SA Periskops nehmen die Teilnehmenden bewusst die Perspektive eines Kindes ein. Im Mittelpunkt stehen typische Fußverkehrssituationen wie Querungsstellen und Kreuzungsbereiche sowie Sichthindernisse im Gehbereich, etwa durch parkende Fahrzeuge oder temporäre Elemente.

Viktoria King, Radland NÖ
Anita Eichhorn, KFV

17:00 - 17:30 Uhr
Pause

17:30 - 19:00 Uhr
Exkursion: Expedition Schluchten & Klammen
Michael Oberhauser, Burgenland Extrem

19:00 Uhr
Ausklang des 1. Konferenztages im E-Cube

 

 

 

Tag 2: 10. September 2026

Am zweiten Konferenztag rücken Rad- und Fußverkehr erstmals gemeinsam in den Mittelpunkt.
In vielfältigen Parallel-Sessions stehen Themen wie Healthy Streets, Kinder- und Jugendmobilität, Initiativen zum Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sowie die gemeinsame Planung von Rad- und Fußverkehr im Fokus. Ein Planspiel und Exkursionen zu Radinfrastrukturprojekten in Eisenstadt ermöglichen neue Perspektiven aus der Praxis. Unter dem Titel „Flexibel unterwegs – Multimodalität im Alltag“ liefern die Keynotes spannende Impulse und regen zur Diskussion an. Ein weiterer Höhepunkt ist die klimaaktiv-Auszeichnungsveranstaltung.
Eine gemeinsame Rad- und Fußparade sowie der Ausklang im Henrici runden den Tag ab.

07:15 - 08:15 Uhr
Exkursion: Schulstraße VS Eisenstadt

08:15 - 09:00 Uhr
Check in, Frühstück

09:00 - 10:30 Uhr
Begrüßung und Auszeichnungsveranstaltung klimaaktiv mobil

10:30 - 11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00 - 12:30 Uhr
Parallelsessions

Science meets practice: Wann ist eine ländliche Gemeinde „bereit“ für aktive Mobilität?
Gerlinde Grasser, Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement, FH JOANNEUM
Sebastian Kappl, Prime Mobility & Consulting GmbH

15-Minuten-Weg zur aktiven Mobilität: Was Nahversorgung, ÖV und Grünräume in Wien für Gehen und Radfahren bewirken
Fruzsina Stefan, BOKU Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
Karolina Taczanowska, BOKU Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung

Healthy Streets: Der öffentliche Straßenraum als Gesundheitskatalysator
Alena Strauss, JUKUS
Lisa Gantschnig, JUKUS

Aktiv bewegt-Gesunde Straßen
Birgit Appelt, SPES Zukunftsakademie

Am Graben: Eine Straße im Lernprozess (Healthy Streets in Gmunden)*
Daniela Hirländer, komobile
Agnes Feigl, AGNES FEIGL Landschaftsarchitektur e.U. Ingenieurbüro für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur

Raus auf die Straßen! – Gemeinsam zu mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum
Gerlinde Malli, Styria vitalis
Kathrin Manninger, Styria vitalis

Gesunde Straßen als Treffpunkt für und mit Menschen mit (Seh-)Behinderung gestalten: Ein partizipatives Projekt („GESTALT-mit“) auf Grundlage des „Healthy Streets“-Ansatzes
Matteo Christian Sattler, Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit, Universität Graz
Markus Monsberger, Institut für Städtebau, Technische Universität Graz

Blau-grüne Infrastrukturen machen das Gehen und Radeln erst so richtig angenehm und attraktiv
Tomas Stoisser, Stadt Graz

Gesund unterwegs auf den Straßen und Plätzen in Pischelsdorf
Ursula Witzmann-Müller, UWM.Mobilität

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Placemaking in der Stadt- und Tourismusentwicklung
Cornelia Dlabaja, FH Wien der WKW

Die Ringpromenade von Bozen - Stadtlandschaft Schritt für Schritt erleben
Michael Gräf, LAND consulting Austria GmbH

Bodenmarkierungen für mehr Verkehrssicherheit, Abstimmungsstraße in Villach*
Mark Richter, con.sens mobilitätsdesign

Optimale Radverkehrsführung bei Kaphaltestellen
Stefan Eder, Stadt Wien - Stadtentwicklung und Stadtplanung

Wohnstraßen: Analyse, internationaler Vergleich und Leitfaden für eine lebenswerte Gestaltung in Österreich
Markus Götschl, FH Joanneum

Temporärer Rückbau eines Linksabbiegestreifens in Gmunden*
Daniela Hirländer, komobile
David Hacker, komobile

Das Quartier Renner-Platz in Stockerau: Ein Ort für alle.
Oskar Januschke, Raumprozess - Public Consulting e.U.

Flächen teilen - Sharing Hubs in Quartieren
Gudula Pawelak, Energieinstitut Vorarlberg
David Madlener, Energieinstitut Vorarlberg

Hofladen-Radeln
Hiltrud Presch, KEM Wörthersee-Karolinger
Michael Hilpert, KEM Carnica-Rosental

Drei Gemeinden im Vergleich: Rad- und Fußverkehr
Heidi Schmitt, Radlobby ARGUS Steiermark
Stephan Landgraf, Radlobby ARGUS Steiermark

NÖ Verkehrsberatung – Erfolgsprojekt für NÖ Gemeinden
Waltraud Wagner, Mobilitätsmanagement NÖ der NÖ.Regional

Befahrung / Mobile Mapping – digitale Bestandserfassung des Rad- und Fußverkehrsraums in neuer Qualität*
Markus Huber, Stadt Salzburg, MA 0604 Straßen- und Brückenamt

Messbare Sicherheit im Radverkehr: Evidenzbasierte Analyse von Überholvorgängen mit dem Forschungsfahrrad*
Sven Leitinger, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Alexander Lebschy, ALP.Lab GmbH

Aktionstag „Mit dem Rad ins Bad“
Franz Pfabigan, Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya

Grenzenloser Radspaß
Stephan Pindl, Tourismusverband Tannheimer Tal
Michael Keller, Tourismusverband Tannheimer Tal

Energieautarke Rad-Servicestation
Harald Popofsits, Tourismusverband Südburgenland
Mario Gruber, Firma INNOPROJEKT

Radzeitkarte KLAR! Lanzendorf+
Sonja Wirgler, KLAR! Lanzendorf+
Heinz Blocher, Gemeinde Lanzendorf

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Just Streets – Wie man einen Dinosaurier zur Bewegung bringt
Elisabeth Meze, Urban Future

Sicher am Rad in jedem Alter - Was die Forschung für die Praxis beitragen kann
Bettina Schützhofer, sicher unterwegs - Verkehrspsychologische Untersuchungen GmbH

Radeln ohne Alter – Unbegrenzt wirksam durch gelebte Kooperation
Eva Füssl-Föger, Radeln ohne Alter
Elisabeth Füssl, Radeln ohne Alter

Interreg Europe – CycleRight: Die Rolle regionaler Organisationen bei der Stärkung des internationalen Wissenstransfers Innovativer Radweg entlang der EuroVelo 13 – Iron Curtain Trail (Interreg Europe – CycleRight: A régiós szintű szervezetek szerepe a nemzetközi tudástranszfer erősítésében)
Zsombor Aradszki, Nyugat-Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.

Alltagsradverkehr im Burgenland
Pia Jordan-Lichtenberger, Radlobby Burgenland

Die neue Verkehrssicherheitsinitiative „Radkids NÖ“
Bernd Hildebrandt, Radland Niederösterreich
Benedikt Hierzer, Madlencnik Mobility

Die Rolle des Komitats Vas bei der Entwicklung aktiver und nachhaltiger Mobilität (Vas vármegye szerepe az akiv és fenntartható mobilitás fejlesztésében)
Péter Balázsy, Vas Vármegyei Önkormányzati Hivatal
Regina Rosta-Pethő, Vas Vármegyei Önkormányzati Hivatal

Radfahren vs. Zu-Fuß-Gehen? Konflikte in Kfz-verkehrsberuhigten Innenstadtzonen – drei Impulsvorträge:
Stefan Bendiks, Artgineering ZT GmbH
Renate Platzer, Fußverkehrsbeauftragte Stadt Graz
TU-Wien – angefragt

In der anschließenden Podiumsdiskussion geht es darum, wie eine wirtschaftlich vitale und lebenswerte Stadt durch die gezielte Gestaltung von Räumen für ein gutes Miteinander von Rad- und Fußverkehr entstehen kann.

Diskutant:innen:
Renate Platzer, Fußverkehrsbeauftragte Stadt Graz
Roland Romano, Radlobby Wien - angefragt
Harald Frey, Verein walk-space - angefragt
Christine Zopf-Renner, TU-Wien

Mit dem Radbauprogramm 2021–2023 wurden in Eisenstadt rund 10km fahrradfreundliche Infrastruktur errichtet und Investitionen von etwa 2 Mio. Euro ausgelöst. Die Route zeigt zentrale Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Verbindung mit klimafitter Gestaltung. Dazu zählen die Fußgängerzone mit Ausnahme „Radfahren erlaubt“, Begegnungszonen, die Anbindung des Bahnhofs Eisenstadt inklusive neuem Geh- und Radweg und VLSA in der Bahnstraße, das Gebiet Hotterweg–Bründlfeldweg mit großzügigen Grünräumen, die Verbindung vom Zentrum über die Glorietteallee, die Tangente Eisbach mit Anbindung an TZE und Gewerbe sowie die Verbindung zum Ortsteil Kleinhöflein über die Mandlallee mit Versickerungsmaßnahmen.

Werner Fleischhacker, Baudirektor Stadt Eisenstadt
Christian Grubits, Verkehrsplaner Panmobile

12:30 - 14:00 Uhr
Mittagspause

14:00 - 15:30 Uhr
Parallelsessions

Mehr Platz für den Fuß und Radverkehr - Umverteilung des Straßenraums in München
Paul Bickelbacher, Stadt- und Verkehrsplaner, FUSS e.V.

Kooperatives, vernetztes Planen über Gemeindegrenzen hinweg
Fritz Hudribusch, Marktgemeinde Wiener Neudorf

Gemeinsame Rad- und Fußverkehrsplanung im urbanen Raum: Von der Analyse zur Empfehlung*
Olivia Kantner, komobile GmbH
Magdalena Gössinger, komobile GmbH

CrossConnect – Lichtsignalgeregelte Kreuzungen neu gedacht
Konstantin Mizera, PLANUM Fallast & Partner GmbH

Monitoring, das steuert statt nur misst: Ein praxisnaher Monitoringsplan für aktive Mobilität
Alina Prey, Goudappel

Lösungsorientierte Strategien in der Umsetzung von Maßnahmen der aktiven Mobilität*
Michael Schwifcz, Stadt:Salzburg - Amt für Stadtplanung und Verkehr

How redesigning wide roads helps us make Bratislava's streets for everyone
Peter Netri, Magistrate of the Capital City of the Slovak Republic, Bratislava

Untersuchung der Möglichkeiten und potenziellen Auswirkungen der Anwendung des Circulation Plans in Budapest (A Circulation Plan budapesti alkalmazásának lehetőségei és lehetséges hatásainak vizsgálata)
Gergely Barta, KTI A Közlekedéstudományi és Építésügyi Minőségellenőrző Intézet

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Mit Minimobilitätspunkten den Zugang zu einer selbstbestimmten Mobilität von Kindern und Jugendlichen schaffen*
Norbert Sedlacek, Herry Consult GmbH
Cornelia Vollmann, Herry Consult GmbH

JuMp! – Jugend in (sub)urbanen Mobilitätsprozessen – Anforderungen an eine aktive Jugendmobilität
Claudia Sempoch, tbw research GesmbH
Shuyin Zheng, TU Wien

Mit Vertrauen auf vertrauten Wegen*
Irene Bergmann, verkehrplus ZT GmbH
Markus Frewein, verkehrplus ZT GmbH

MiKiYo – Mobilitätsinitiative für Kids und Youngsters
Beate Hauser, Goodville Mobility

KI basierte Optimierung aktiver und passiver Mobilitätskonzepte für die nächste Generation
Roy Huisman, Fraunhofer Austria Research GmbH

Kinder und Jugendliche für die Klimakrise sensibilisieren: Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt EKLISTRA
Mira Kirchner, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen
Anna König, komobile GmbH

EMOJI | Eigenständige Mobilität von jungen Menschen in ländlichen Regionen
Juliane Stark, Universität für Bodenkultur
Anna König, komobile GmbH

Community for Change – Partizipation von Jugendlichen in Stadtplanungsprozessen
Ursula Witzmann-Müller, UWM.Mobilität
Lina Mosshammer, Point&

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Schatten-Routing: Hitzeadaptive Routen für Fuß- und Radverkehr
Thorsten Rasic-Rudel, Rasic-Rudel Analytics

ACTIMOMO | Active Mobility Monitoring
Bernhard Fürst, Trafility GmbH
Michael Haberl, Invenium Data Insights GmbH

Potenziale aktiver Mobilität für care-bezogene Wege – Erkenntnisse aus der Mobylitätsapp
Vic Gabriel, mobyome
Linda Dörrzapf, mobyome

Nachhaltig mobil in der Freizeit – Barrieren und Treiber aktiver Mobilität
Chiara Kupnik, UIV Urban Innovation Vienna
Clemens Raffler, tbw research

Die Mobilitätserhebung 2025 der TU Wien mittels Tracking-App – Erfahrungen und Erkenntnisse
Ulrich Leth, TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Österreich radelt - wie funktioniert es, welche Effekte hat es?
Michael Malik, sei mal digital GmbH

Schaffung einer Datengrundlage für die Einpflege von Radinfrastruktur in die GIP
Karin Markvica, AIT Austrian Institute of Technology GmbH
David Geroe, ITS Vienna Region

Auto-Wette 3 Monate ohne eigenes Auto
Michael Bauer, KATAPULT für nachhaltige Kommunikation

Try5 – Autofrei im Wiener Speckgürtel, geht das?
Theresa Doppelbauer, ÖBB 360°

Gemeinsam zum Radfahren motivieren – mit Kooperationen mehr erreichen!
Susanne Backmeister, Energieinstitut Vorarlberg
Irina Antlinger, Energieinstitut Vorarlberg

Herz-Rad - von der Idee zum Sieg
Helga Unger-Steinko, Österreichischer Herzverband - Landesverband Burgenland
Wilhelmine Samu, Österreichischer Herzverband - Landesverband Burgenland

Initiative Österreich zu Fuß
angefragt

Europäische Mobilitätswoche - eine Erfolgsgeschichte
angefragt

Inklusive aktive Mobilität spielerisch erfahrbar machen. Ein Serious Game zu Barrieren im Rad- und Fußverkehr.*
Kristin Hanna, AustriaTech
Anna Hasenauer, AustriaTech

Der Workshop vermittelt die Serious‑Games‑Methode als Werkzeug empathiebasierter Planung und setzt sie in einer praxisnahen Simulations‑ und Reflexionsübung ein. Die Teilnehmenden erleben und analysieren typische Barrieren im Fuß‑ und Radverkehr aus unterschiedlichen Perspektiven und entwickeln ein gemeinsames, erfahrungsbasiertes Problemverständnis.

Das interaktive Format geht über klassische Vortrags‑ oder Diskussionsformen hinaus und macht komplexe Fragen inklusiver Verkehrsplanung spielerisch und zugleich systematisch erfahrbar. Daraus entstehen konkrete Perspektivwechsel und umsetzbare Ansätze für die eigene Planungspraxis.

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Die Teilnehmer:innen erleben den Straßenraum aus Sicht von Menschen mit Einschränkungen. Unterwegs mit Rollstuhl, Rollator und Simulationsbrillen für Seheinschränkungen bewegen wir uns durch Eisenstadt und machen die damit verbundenen Herausforderungen im öffentlichen Raum sichtbar. 

Nadine Graf, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH

15:30 - 16:00 Uhr
Kaffeepause

16:00 - 17:00 Uhr
Plenumssession

Multimodale Mobilität verbindet Wege: Flexibel unterwegs

Gut abgestimmte Mobilitätsangebote schaffen Wege, die sich flexibel an den Alltag anpassen. Durch das Zusammenspiel von Rad, Fuß, Öffentlichem Verkehr und Sharing entstehen komfortable, sichere Verbindungen. Beispiele aus Städten und Gemeinden zeigen, wie multimodale Mobilität effizient organisiert und intuitiv nutzbar wird.

Helge Hillnhütter, Universität Norwegen
Anna Mayerthaler, Head of New Mobility & 360° ÖBB-Personenverkehr AG
Judit Rab, Budapest ÖV Bekii

17:30 - 19:00 Uhr
Rad- und Fußparade

19:00 Uhr
Ausklang des 2. Konferenztages im Henrici

 

 

 

Tag 3: 11. September 2026

Am dritten Konferenztag steht der Radverkehr im Mittelpunkt. 

In Parallel-Sessions werden zentrale Themen wie Radtourismus als wirtschaftliche Chance, das Voranbringen von Radinfrastruktur, Radverkehrsplanung, Mobilitätsverhalten sowie Forschungs- und Innovationsansätze diskutiert. Der Tag bietet Raum für fachlichen Austausch, neue Perspektiven und praxisnahe Impulse für eine zukunftsfähige Radmobilität. 

Den Abschluss bilden hochkarätige Keynotes aus umweltmedizinischer und umweltpsychologischer Sicht: Hans-Peter Hutter und Lisbeth Weitenfelder beleuchten, wie Radverkehr Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität positiv beeinflussen kann – und warum Investitionen in aktive Mobilität ein Gewinn für alle sind.

07:15 - 08:15 Uhr
Exkursion: Schulstraße VS Eisenstadt

08:15 - 09:00 Uhr
Check-in, Frühstück

09:00 - 12:00 Uhr
Fußgänger-Exkursion: Fußgängerfreundliche Stadtentwicklung in Sopron
András Vissi, CEO of Scardobona Consulting Ltd

09:00 - 10:30 Uhr
Plenumssession

Stephanie Peer, Wirtschaftsuniversität Wien
Rul von Stülpnagel, Universität Freiburg

10:30 - 11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00 - 12:30 Uhr
Parallelsessions

Naturpark Rosalia-Kogelberg – Inklusiver Naturtourismus für alle
Marlene Hrabanek-Bunyai, Naturpark Rosalia-Kogelberg
Claudia Fürst,Naturpark Rosalia-Kogelberg

Grenzüberschreitender Nationalpark-Radweg NP1
Angela Göschl, Erlebnisregion Neusiedler See

Eurovelo 13
Michael Cramer

Innovativer Radweg entlang der EuroVelo 13 – Iron Curtain Trail (Innovatív kerékpárút az EuroVelo 13 - Vasfüggöny Kerékpáros Útvonal mentén)
Tibor Polgár, Agentur Westpannonen

Aktives Ungarn – Partnerschaft und Zusammenarbeit für einen aktiven Lebensstil (Aktív Magyarország – Partnerség és együttműködés az aktív életmódért)
Miklós Berencsi

Fahrradfreundliches Dienstleistungsnetzwerk in Ungarn (Kerékpárosbarát szolgáltatói hálózat Magyarországon)
Tamás Neubauer, Magyar Kerékpáros Turisztikai Szövetség

Fahrradprogramme und Veranstaltungen von Maketusz (Ungarischer Fahrradtourismusverband) Maketusz kerékpáros programjai, rendezvényei
Katalin Tombor, Magyar Kerékpáros Turisztikai Szövetség

Kostengünstige und leicht umsetzbare Fahrradinfrastruktur in Zeiten von Budget-Konsolidierungen - Erfahrungen aus Planung und Umsetzung in der Stadt Wien
Paul Achatz, Stadt Wien - MA 18 (Stadtentwicklung & Stadtplanung / Referat Mobilitätsstrategien)

Markierungsoffensive der Stadt Salzburg – kosteneffiziente Maßnahmen mit hoher Wirkung*
Markus Huber, Stadt Salzburg, MA 0604 Straßen- und Brückenamt

Kopfsteinpflasterschleifen
Christian Rudolph, Technische Hochschule Wildau
Daniel Rudolph, Technische Hochschule Wildau

Schnell und günstig umgesetzt: 1.000 Grünpfeile für Wien*
Paul Proll, Mobilitätsagentur Wien
Markus Raab, Stadt Wien - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA46)

Fahrradparken im öffentlichen Raum organisieren: systematische Vorgehensweise und Erfahrungen aus den Niederlanden
Nils Steinhäuser, Goudappel

Die Rolle der Verkehrsmikrosimulation bei der Bestimmung der Einsatzgrenzen multifunktionaler Fahrstreifen am Beispiel des Projekts MehrZweckSicher*
Sonia Zajac, Austrian Institute of Technology

Mehrzweckstreifen außerorts - Einblicke in das Forschungsprojekt MZSFreiland
Eva Aigner-Breuss, KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Michael Szeiler, con.sens mobilitätsdesign

Reallabor Nußdorferstraße - Auswirkungen von Bodenmarkierungen auf den Überholabstand
Christian Kainz, Salzburger Verkehrsverbund GmbH

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Vertiefende Auswertung des Mobilitätsverhaltens der Wiener Bevölkerung
Sarah Bittner-Krautsack, Magistrat der Stadt Wien - MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung
Alexander Scholz, Magistrat der Stadt Wien - MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung

Bicycle Ready - Fußgängerzonen 2.0
Carsten Diekmann, more.than.bended.steel

Mobilitätsbezogenes Einkaufsverhalten in der Grazer Innenstadt
Renate Platzer, Stadt Graz - Abt. für Verkehrsplanung
Viktoria Schett, Universität Graz - Institut für Umweltsystemwissenschaften - Zentrum für Aktive Mobilität

Frauennetzwerke im Mobilitätsbereich
Elke Schimmel, november:city

Veränderungen des Mobilitätsverhaltens in Eisenstadt seit 2013 – Ergebnisse einer aktuellen Mobilitätserhebung
Juliane Stark, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen
Tobias Dürhammer, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen

Damit der Umstieg auf’s Rad und Zufußgehen klappt! Motive verstehen, um Mobilität zu verändern
Sandra Wegener, BOKU University, Institut für Verkehrswesen
Michael Braito, BOKU University, Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Migrant:innen in Wien aufs Rad bringen: Einstellungen und Hindernisse
Tadej Brezina, TU Wien, FoB Verkehrsplanung & Verkehrstechnik
Beatrice Stude, stape e.U. URBAN CONSULTING

Hohe Brücke Wolfurt – das Betriebsgebiet der Zukunft?*
David Moosbrugger, Rosinak & Partner ZT GmbH

Wann ist ein Transportrad attraktiv für Betriebe? Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt ANTRIEB
Karin Ausserer, Factum - apptec ventures GmbH
Florian Krückendorf, TU-Wien Forschungsbereich move

Dienstrad im öffentlichen Dienst: bürokratische Hürden und Erfolge*
Andreas Rath, BLS Bikeleasing Service Österreich GmbH & Co KG
Oliver Hellmons, Lease-a-Bike

Das Dienstradleasing-Ökosystem: Praxisgeprüftes Win-Win-Win.*
Karin Stopa, JobRad Österreich GmbH

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Mit dem Radbauprogramm 2021–2023 wurden in Eisenstadt rund 10km fahrradfreundliche Infrastruktur errichtet und Investitionen von etwa 2 Mio. Euro ausgelöst. Die Route zeigt zentrale Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Verbindung mit klimafitter Gestaltung. Dazu zählen die Fußgängerzone mit Ausnahme „Radfahren erlaubt“, Begegnungszonen, die Anbindung des Bahnhofs Eisenstadt inklusive neuem Geh- und Radweg und VLSA in der Bahnstraße, das Gebiet Hotterweg–Bründlfeldweg mit großzügigen Grünräumen, die Verbindung vom Zentrum über die Glorietteallee, die Tangente Eisbach mit Anbindung an TZE und Gewerbe sowie die Verbindung zum Ortsteil Kleinhöflein über die Mandlallee mit Versickerungsmaßnahmen.

Werner Fleischhacker, Baudirektor Stadt Eisenstadt
Christian Grubits, Verkehrsplaner Panmobile

12:30 - 14:00 Uhr
Mittagspause

14:00 - 15:30 Uhr
Parallelsessions

Dialogforum Wissenschaft & Praxis: Wie finden Forschungsinnovationen besser den Weg in die Planungs- und Verwaltungspraxis?*
Tadej Brezina, TU Wien, FoB Verkehrsplanung & Verkehrstechnik
Christian Werner, Paris Lodron Universität Salzburg, Fachbereich Geoinformatik

Im Dialogforum „Wissenschaft & Praxis“ wird diskutiert, wie Forschungsergebnisse und -innovationen künftig besser in die Planungs- und Verwaltungspraxis integriert werden können. Ausgangspunkt sind Erfahrungen aus aktuellen Forschungsprojekten sowie die Frage, wo der Wissenstransfer heute an fachlichen, organisatorischen oder administrativen Barrieren scheitert. Gemeinsam erarbeiten wir zentrale Stellschrauben, Lösungsansätze und Erfolgsrezepte für einen wirksameren Praxisbezug von Forschung. 

 

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Strategische Radverkehrsplanung für das Budapester Umland: Multimodalität im Fokus
Antal Gertheis, Mobilissimus

ÖV Bike Austria - Entwurf eines Bike Sharing Sytems mit ÖV-Anschluss in Österreich
Katharina Harrasser, ÖBB-Personenverkehr AG

E-Bike-Radleihsystem der Stadt Salzburg
Ursula Maria Hemetsberger, Land Salzburg

cycLINK Konzeption eines flächendeckendes Bike-Sharing Angebots in Österreich
Teresa Kallsperger, Grazer Energieagentur
Hans Kramar, TU Wien

BikeTransit als Hebel der Verkehrswende: Quantitative Analyse von Verlagerungspotenzialen durch die intermodale Verknüpfung von Bahn und Rad.
Nicolas Schüte, Technische Hochschule Wildau
Annette Kindl, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

A2PT - Fahrradmitnahme Busse und Fahrradboxen
Johannes Kellner

„Bikebus – Formate, Wirkung und Forschungsergebnisse“
Michael Doberer, Bikebus Österreich

Infra 4 Riding
Daniel Elias, nast consulting ZT GmbH
Bettina Schützhofer, sicher unterwegs Verkehrspsychologische Untersuchungen und Nachschulungen GmbH

Generation E-Bike: Potenziale, Praxis und Perspektiven der E-Radmobilität für Kinder
Bernd Hake, woom GmbH

Radspielplätze Graz: Quietsch-Bunt und Kunter-Vergnügt*
Gabriele Herzog, Stadt Graz - Verkehrsplanung
Jürgen Sorger, verkehrplus ZT GmbH

Cycling 4 All: Schule als Schlüssel zur Vernetzung von Alltagsmobilität, Breitensport und Vereinssport
Lisa Ribarich, Cycling Austria - Österreichischer Radsportverband

Radfahren macht Schule – Bikepool Hessen e.V.: schulische Radfahrförderung an weiterführenden Schulen: Ergebnisse einer Mixed Methods Evaluation
Christian Schmidt, DSS FAU Erlangen-Nürnberg und Ricarda-Huch-Schule Gießen
Thomas Linnemann, bikepool Hessen e.V. und Liebigschule Gießen

klimaaktiv mobil Infobroschüre - Fahrradausflüge im schulischen Rahmen
Jette Schütze, BMIMI
Kamala Klebanova, BMB

Grazer Kinder-Radlbonus
Richard Wagner, Abteilung für Verkehrsplanung - Stadt Graz

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Neuer Linzer Radhighway – Ost West Verbindung
Johannes Bernsteiner, Magistrat Linz Abt. Mobilitätsplanung
Johannes Vaterl, Magistrat Linz Abt. Mobilitätsplanung

Neugestaltung der Wiener Ringstraße: Wiens Zukunftsprojekt für das nächste Jahrhundert*
Lorenz Siegel, Mobilitätsagentur Wien
Johanna Karl, Mobilitätsagentur Wien

Systematische Planung und Förderung des Radverkehrs am Beispiel des Gemeindeverband Mittleres Schussental
Julia Bresagk, BERNARD Gruppe ZT GmbH

Das Züricher Velolabor
Dave Durner, Stadt Zürich

Radnetz Brandenburg
Valentin Kranz, Ramboll Deutschland GmbH
Heiko Rintelen, FixMyCity

Radzielnetz und Radhauptrouten in Oberösterreich
Dorian Vavti, Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Lucas Renner, Land Oberösterreich

Radverkehr in Kärnten
Volker Bidmon, Land Kärnten

Die europäische Praxis von Fahrradstraßen und ihre Lehren für die Anwendung in Ungarn (A kerékpáros utca európai gyakorlata és annak tanulságai a magyarországi alkalmazás szempontjából)
Zoltán Erdős, Budapest Főváros Főpolgármesteri Hivatal

Erfolgsgeheimnis Radattraktvierungsprogramm Burgenland*
Christine Zopf-Renner, Mobilitätszentrale Burgenland
Markus Rothensteiner, Amt der Burgenländischen Landesregierung

 

*Vorträge von Mitgliedern der Radkompetenz Österreich

Mit dem Radbauprogramm 2021–2023 wurden in Eisenstadt rund 10km fahrradfreundliche Infrastruktur errichtet und Investitionen von etwa 2 Mio. Euro ausgelöst. Die Route zeigt zentrale Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Verbindung mit klimafitter Gestaltung. Dazu zählen die Fußgängerzone mit Ausnahme „Radfahren erlaubt“, Begegnungszonen, die Anbindung des Bahnhofs Eisenstadt inklusive neuem Geh- und Radweg und VLSA in der Bahnstraße, das Gebiet Hotterweg–Bründlfeldweg mit großzügigen Grünräumen, die Verbindung vom Zentrum über die Glorietteallee, die Tangente Eisbach mit Anbindung an TZE und Gewerbe sowie die Verbindung zum Ortsteil Kleinhöflein über die Mandlallee mit Versickerungsmaßnahmen.

Werner Fleischhacker, Baudirektor Stadt Eisenstadt 
Christian Grubits, Verkehrsplaner Panmobile

15:30 - 16:00 Uhr
Kaffeepause 

16:00 - 17:00 Uhr
Plenumssession

Eine Antwort aus umweltmedizinischer und umweltpsychologischer Sicht
Hans-Peter Hutter und Lisbeth Weitensfelder, Medizinische Universität Wien

17:00 - 18:30  Uhr
Ausklang bei einem Glas Wein im Kultur-Kongress-Zentrum

 

 

 

© Umweltzeichen

Green Event

Es wird angestrebt, die Veranstaltung nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings/ Green Events auszurichten. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. per Fahrrad oder zu Fuß ist uns daher ein großes Anliegen.

Kooperationspartner

Der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel und der 17. Österreichische Radgipfel wird durchgeführt in Kooperation mit der Stadt Eisenstadt, dem Land Burgenland und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil.

Bundesministerium Innovation, Mobilität und Infrastruktur © BMIMI
Eisenstadt Landeshauptstadt © Stadt Eisenstadt
Land Burgenland © Land Burgenland