Keynote-Speaker
Helge Hillnhütter ist Prodekan an der Fakultät für Architektur und Design an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU). Zuvor leitete er den Masterstudiengang Stadtplanung am Institut für Architektur und Planung. Seine Laufbahn verbindet berufliche Praxis und Wissenschaft und umfasst internationale Erfahrung in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Seine interdisziplinäre Expertise liegt im Städtebau, der Raumplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur. In seiner Forschung befasst er sich mit gesundheitsfördernden städtischen Umgebungen, dem Zufußgehen als Verkehrsmittel und der Integration von öffentlichem Verkehr und Fußverkehr, sowie der experimentellen Transformation öffentlicher Räume.
Hillnhütter hat rund 180 eingeladene Vorträge in zwölf Ländern gehalten und an der politikbezogenen Beratung und Konzeptentwicklung in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der International Association for Public Transport (UITP) mitgewirkt. Seit 2022 ist er Gründungsmitglied des Vorstands der in den Niederlanden registrierten NGO Walk21 Europe. Derzeit berät er die Stadt Hamburg und das deutsche Umweltbundesamtbei Projekten zur integrierten Entwicklung von Fußverkehr und öffentlichem Verkehr.
She is an architect and urban planner with a professional focus on innovative urban infrastructures, urban development, and public space design. She completed her undergraduate and postgraduate studies at the Faculty of Architecture of the Budapest University of Technology and Economics (BME) and at ENSAP Lille. She was a visiting lecturer and researcher at the Department of Urban Planning at BME until 2020.
After working as a practicing architect and urban designer, she joined the Lechner Knowledge Center, where she contributed to the introduction of smart city development methodologies in Hungary. From 2020 to 2022, she headed the Urban Design Department of the Budapest Development Center, coordinating the urban design aspects of major development projects.
Since 2022, she has been Head of Public Space and Transport Infrastructure Development at the Budapest Transport Center (BKK), where she is responsible for strategic road asset management, network‑level planning of mobility strategies, and ensuring the urban design and technical quality of public space and transport investments.
Stefanie Peer ist Associate Professorin am Institut für Räumliche und Sozial-Ökologische Transformationen (ISSET) der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie seit 2020 das Forschungsinstitut für Raum- und Immobilienwirtschaft leitet. Sie promovierte im Bereich Transportökonomie an der VU University Amsterdam. In ihrer Forschung untersucht sie Themen der nachhaltigen Mobilität, insbesondere wie Menschen Mobilitätsentscheidungen treffen und wie verkehrs- und klimapolitische Maßnahmen gestaltet sein müssen, um sowohl wirksam als auch gesellschaftlich akzeptiert zu sein.
Rul von Stülpnagel ist promovierter Psychologie und seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Kognitionswissenschaft der Universität Freiburg, Deutschland. Er forscht zum Verhältnis von räumlichen Strukturen, subjektiver Sicherheit und Unfallrisiken im Radverkehr. Seit 2024 ist er Projektverantwortlicher für das Projekt RULES, in dem er Regelverstöße im Radverkehr untersucht.
Hans-Peter Hutter ist Oberarzt und Leiter der Abt. für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien.
Er ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie mit Schwerpunkt Umwelt- und Präventivmedizin sowie Landschaftsökologe und Landschaftsgestalter und seit 2010 im Fach "Public Health" habilitiert. Die Arbeitsschwerpunkte von Hans-Peter Hutter sind Forschungen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Umwelteinflüssen, unter anderem rund um die Themenfelder Klimakrise, Luftverunreinigungen, Umweltchemikalien, Innenraumklimatologie und elektromagnetische Felder. Als Leiter der Forschungseinheit "Child Public Health" ist die Erforschung der Umweltauswirkungen auf die Kindergesundheit ein weiterer bedeutender Arbeitsschwerpunkt. Aktuell liegt der Arbeits- und Forschungsfokus auf den Gesundheitsrisiken der Klimakrise u.a. im Rahmen der Erarbeitung von Maßnahmenplänen sowie in der Erstellung des 2. Österreichischen Sachstandsberichts zum Klimawandel. Im Zentrum seiner Tätigkeiten stehen wissenschaftlich fundierte Risikoabschätzungen, verständliche Vermittlung von Umweltrisiken und sein Engagement im Kampf gegen die zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit in unserer Gesellschaft.
Lisbeth Weitensfelder ist Postdoc-Wissenschafterin und Umweltpsychologin an der Abt. für Umwelthygiene und Umweltmedizin (Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien). Sie studierte sowohl Psychologie als auch Betriebswirtschaft, absolvierte die postgraduellen Ausbildungen zur Klinischen und Gesundheitspsychologin sowie Arbeits- und Organisationspsychologin und promovierte im Bereich der Naturwissenschaften (Psychologie). In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Umweltauswirkungen auf die menschliche Psyche, insb. mit psychischen Aspekten der Klimakrise, sowie mit Klimaschutzverhalten.
Kooperationspartner
Der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel und der 17. Österreichische Radgipfel wird durchgeführt in Kooperation mit der Stadt Eisenstadt, dem Land Burgenland und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil.