Keynote-Speaker

Erfahren Sie mehr über die Keynote-Speaker, die auf der dreitägigen Konferenz einen Input zum Thema „Aktive Mobilität” geben werden.

© FUSS e.V (Katharina Stock)

Friedmann Goerl

Seit 2018 ist der 36-jährige Geograph der erste Fußverkehrsverantwortliche der Stadt Leipzig. Hier ist er wichtiger Impulsgeber bei konkreten Verkehrsplanungen bis hin zu großen strategischen Weichenstellungen, um das Ziel zu erreichen Leipzig zu einer besonders fußgängerfreundlichen Kommune mit Vorbildcharakter zu entwickeln.

An der Universität Leipzig, der TU Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden gibt er als Honorarkraft Module zum Thema „Transformation urbaner Räume“. Zuvor widmete er sich als Verkehrsplaner dem Radverkehr in der Stadt Chemnitz. Während des Studiums war er maßgeblich bei an der Einführung des neuen Semestertickets an der Universität Leipzig beteiligt. Als zweifacher Familienvater kommt für Ihn weiterhin kein privates Auto in Betracht, vielmehr ist er ein glücklicher Nutzer eines Lastenrades und von Carsharing.

© Baar Nordic

Helge Hillnhütter

Helge Hillnhütter ist Prodekan an der Fakultät für Architektur und Design an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU).

Zuvor leitete er den Masterstudiengang Stadtplanung am Institut für Architektur und Planung. Seine Laufbahn verbindet berufliche Praxis und Wissenschaft und umfasst internationale Erfahrung in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Seine interdisziplinäre Expertise liegt im Städtebau, der Raumplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur. In seiner Forschung befasst er sich mit gesundheitsfördernden städtischen Umgebungen, dem Zufußgehen als Verkehrsmittel und der Integration von öffentlichem Verkehr und Fußverkehr, sowie der experimentellen Transformation öffentlicher Räume.

Hillnhütter hat rund 180 eingeladene Vorträge in zwölf Ländern gehalten und an der politikbezogenen Beratung und Konzeptentwicklung in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der International Association for Public Transport (UITP) mitgewirkt. Seit 2022 ist er Gründungsmitglied des Vorstands der in den Niederlanden registrierten NGO Walk21 Europe. Derzeit berät er die Stadt Hamburg und das deutsche Umweltbundesamtbei Projekten zur integrierten Entwicklung von Fußverkehr und öffentlichem Verkehr.

 

© Simon Nyiro/BKK

Judit Rab


Judit Rab ist Architektin und Stadtplanerin mit den Schwerpunkten innovative städtische Infrastrukturen, Stadtentwicklung und Gestaltung öffentlicher Räume. Sie absolvierte ihr Studium an der Fakultät für Architektur der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest (BME) sowie an der ENSAP Lille. Bis 2020 war sie als Gastdozentin und Forscherin am Institut für Stadtplanung der BME tätig.

Nach ihrer Tätigkeit als praktizierende Architektin und Stadtplanerin wechselte sie zum Lechner Knowledge Center, wo sie an der Einführung von Methoden zur Smart-City-Entwicklung in Ungarn mitwirkte. Von 2020 bis 2022 leitete sie die Abteilung für Stadtgestaltung des Budapester Entwicklungszentrums und koordinierte die städtebaulichen Aspekte großer Entwicklungsprojekte.

Seit 2022 ist sie Leiterin der Abteilung für die Entwicklung des öffentlichen Raums und der Verkehrsinfrastruktur beim Budapester Verkehrszentrum (BKK), wo sie für das strategische Road Asset Management, die netzwerkweite Planung von Mobilitätsstrategien sowie die Sicherstellung der städtebaulichen und technischen Qualität von Investitionen in den öffentlichen Raum und den Verkehr verantwortlich ist.

© WU Vienna

Stephanie Peer

Stefanie Peer ist Associate Professorin am Institut für Räumliche und Sozial-Ökologische Transformationen (ISSET) der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie seit 2020 das Forschungsinstitut für Raum- und Immobilienwirtschaft leitet.

Sie promovierte im Bereich Transportökonomie an der VU University Amsterdam. In ihrer Forschung untersucht sie Themen der nachhaltigen Mobilität, insbesondere wie Menschen Mobilitätsentscheidungen treffen und wie verkehrs- und klimapolitische Maßnahmen gestaltet sein müssen, um sowohl wirksam als auch gesellschaftlich akzeptiert zu sein.

 

© Rul von Stülpnagel

Rul von Stülpnagel

Rul von Stülpnagel ist promovierter Psychologie und seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Kognitionswissenschaft der Universität Freiburg, Deutschland.

Er forscht zum Verhältnis von räumlichen Strukturen, subjektiver Sicherheit und Unfallrisiken im Radverkehr. Seit 2024 ist er Projektverantwortlicher für das Projekt RULES, in dem er Regelverstöße im Radverkehr untersucht.

© Krisztian Juhasz APA Fotoservice

Hans-Peter Hutter

Hans-Peter Hutter ist Oberarzt und Leiter der Abt. für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien.

Er ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie mit Schwerpunkt Umwelt- und Präventivmedizin sowie Landschaftsökologe und Landschaftsgestalter und seit 2010 im Fach "Public Health" habilitiert. Die Arbeitsschwerpunkte von Hans-Peter Hutter sind Forschungen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Umwelteinflüssen, unter anderem rund um die Themenfelder Klimakrise, Luftverunreinigungen, Umweltchemikalien, Innenraumklimatologie und elektromagnetische Felder. Als Leiter der Forschungseinheit "Child Public Health" ist die Erforschung der Umweltauswirkungen auf die Kindergesundheit ein weiterer bedeutender Arbeitsschwerpunkt. Aktuell liegt der Arbeits- und Forschungsfokus auf den Gesundheitsrisiken der Klimakrise u.a. im Rahmen der Erarbeitung von Maßnahmenplänen sowie in der Erstellung des 2. Österreichischen Sachstandsberichts zum Klimawandel. Im Zentrum seiner Tätigkeiten stehen wissenschaftlich fundierte Risikoabschätzungen, verständliche Vermittlung von Umweltrisiken und sein Engagement im Kampf gegen die zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit in unserer Gesellschaft.

© Bubu Dujmic

Lisbeth Weitensfelder

Lisbeth Weitensfelder ist Postdoc-Wissenschafterin und Umweltpsychologin an der Abt. für Umwelthygiene und Umweltmedizin (Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien).

Sie studierte sowohl Psychologie als auch Betriebswirtschaft, absolvierte die postgraduellen Ausbildungen zur Klinischen und Gesundheitspsychologin sowie Arbeits- und Organisationspsychologin und promovierte im Bereich der Naturwissenschaften (Psychologie). In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Umweltauswirkungen auf die menschliche Psyche, insb. mit psychischen Aspekten der Klimakrise, sowie mit Klimaschutzverhalten. 

© Kathrin Viergutz

Kathrin Viergutz

Kathrin Viergutz ist Mobilitätsforscherin und beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig und flexibel mobil sein können.

Nach intensiven Jahren der Forschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verantwortet sie heute die Forschungsaktivitäten eines Carsharing-Unternehmens. Dabei untersucht sie, wie unterschiedliche Mobilitätsangebote, vom öffentlichen Verkehr über Carsharing bis zum Fahrrad, besser zusammenspielen können. In ihrer Keynote gibt sie Einblicke in die Rolle des Radverkehrs in einem zukunftsfähigen Mobilitätsmix.

© ÖBB

Anna Mayerthaler

Anna Mayerthaler ist Teamleiterin im Bereich New Mobility & 360° der ÖBB-Personenverkehr AG und gestaltet aktiv die Mobilität von morgen. Zuvor sammelte sie umfassende Erfahrung in den Wiener Stadtwerken, wo sie an der Schnittstelle von Infrastruktur, Innovation und Kundenbedürfnissen arbeitete. Mit ihrem Hintergrund in Transformation und ihrem Gespür für praxisnahe Lösungen verbindet sie strategisches Denken mit einer klaren Umsetzungsorientierung.

Kooperationspartner

Der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel und der 17. Österreichische Radgipfel wird durchgeführt in Kooperation mit der Stadt Eisenstadt, dem Land Burgenland und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil.

Bundesministerium Innovation, Mobilität und Infrastruktur © BMIMI
Eisenstadt Landeshauptstadt © Stadt Eisenstadt
Land Burgenland © Land Burgenland

Unsere Partner

Die erfolgreiche Durchführung des Rad- und Fußverkehrsgipfels 2026 wird durch die Unterstützung unserer Partner ermöglicht. Wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.