Betriebliches Mobilitätsmanagement
Ganzheitliches Mobilitätsmanagement bei ILF
ILF Consulting Engineers setzt auf ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, das ökologisch und praktikabel ist. Mit einem Mix aus Jobrädern, einem elektrischen Fuhrpark, Zuschüssen zu Öffi-Tickets und gezielter Bewusstseinsbildung treibt das Unternehmen nachhaltige Lösungen im Arbeitsalltag voran. Wie diese Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt wurden und welche Wirkung sie entfalten, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.
Nachhaltige Mobilitätslösungen für den Arbeitsalltag
ILF Consulting Engineers verfolgt das Ziel, betriebliche Mobilität ganzheitlich, klimafreundlich und mit Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu gestalten. Als international tätiges Ingenieur- und Consultingunternehmen mit mehreren Standorten und hoher Reisetätigkeit spielt Mobilität eine zentrale Rolle im Arbeitsalltag. In den vergangenen Jahren hat ILF Consulting Engineers daher schrittweise ein Bündel an umweltfreundlichen Mobilitätsmaßnahmen umgesetzt. Dabei wurde bewusst auf die Kombination unterschiedlicher Ansatzpunkte gesetzt – von finanziellen Anreizen über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Bewusstseinsbildung und freiwilliger Beteiligung der Mitarbeitenden.
Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem die Einführung von Jobrädern, Zuschüsse zu öffentlichen Verkehrsmitteln, der Ausbau eines elektrifizierten Fuhrparks inklusive Ladeinfrastruktur sowie unterstützende Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Ergänzt werden diese Angebote durch interne Kommunikationsmaßnahmen und Aktionen wie die Teilnahme an der Kampagne „Österreich radelt“. Die Umsetzung erfolgte schrittweise und standortübergreifend unter Einbindung verschiedener interner Abteilungen. Ziel war es, nachhaltige Mobilität langfristig im Unternehmen zu verankern und nicht auf einzelne Einzelmaßnahmen zu beschränken.
„Nachhaltige Mobilität ist für uns kein Einzelprojekt, sondern ein langfristiger Entwicklungsprozess. Unser Anspruch ist es, Mobilität so zu gestalten, dass sie sowohl ökologisch sinnvoll als auch für unsere Mitarbeitenden praktikabel ist.”
Umgesetzte Maßnahmen
Im Unternehmen, das derzeit rund 850 Mitarbeitende in Österreich zählt, sind derzeit rund 50 Jobräder im Einsatz.
Zur Förderung des Radverkehrs wurden an ausgewählten Standorten infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt oder verbessert. Dazu zählen der Aus- und Umbau von Umkleide- und Duschmöglichkeiten sowie die Schaffung und Verbesserung von Radabstellanlagen. Zusätzlich steht eine Radservicestation zur Verfügung, die es ermöglicht, kleinere Wartungs- und Reparaturarbeiten direkt vor Ort vorzunehmen.
Fahrradinfrastruktur im Unternehmen: Abstellanlagen und Ausstattung
ILF Consulting Engineers beteiligt sich regelmäßig an Mobilitätskampagnen wie „Österreich radelt“ und organisiert mit „ILF radelt“ eigene interne Aktionen. Im Rahmen dieser Kampagnen werden unter anderem Radserviceaktionen wie Radchecks angeboten, um die Sicherheit und Nutzbarkeit der Fahrräder zu erhöhen.
Zur besonderen Motivation vergibt ILF Consulting Engineers im Rahmen der Aktionen attraktive Preise. Neben Sachpreisen zählen dazu auch besondere Anreize, wie etwa ein zusätzlicher Urlaubstag für fünf Mitarbeitende als Hauptpreis. Das Ziel besteht darin, eine breite Beteiligung zu fördern und nachhaltige Mobilität positiv zu besetzen.
ILF Consulting Engineers unterstützt Mitarbeitende mit Zuschüssen zu Zeitkarten für öffentliche Verkehrsmittel (zum Beispiel KlimaTicket).
Etwa ein Viertel des Fuhrparks besteht bereits aus elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Verbrenner werden am Ende ihrer Lebenszeit durch E-Autos ersetzt. An mehreren Standorten wurde zudem die entsprechende Ladeinfrastruktur errichtet und ausgebaut.
Der Weg zur Umsetzung
Ziel des Projekts ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen im Bereich der betrieblichen Mobilität sowie die Förderung klimafreundlicher Arbeits- und Dienstwege. Gleichzeitig soll die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert und die Mitarbeitenden für nachhaltige Mobilität sensibilisiert werden. Ein weiterer zentraler Anspruch ist die langfristige Verankerung von Mobilitätsmaßnahmen im Unternehmen.
Eine wesentliche Rolle bei der Planung und Implementierung von Mobilitätsmaßnahmen spielt die Nachhaltigkeits- und Mobilitätskoordination des Unternehmens in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung. Engagierte Mitarbeitende an den österreichischen Standorten haben sich aktiv eingebracht, neue Maßnahmen mitgetragen und damit einen wichtigen Beitrag geleistet.
„Gutes Mobilitätsmanagement heißt für uns, Lösungen anzubieten, die im Alltag wirklich funktionieren. Das Jobrad ist dafür ein gutes Beispiel: ein unkompliziertes Angebot, das von vielen Mitarbeitenden gerne genutzt wird und nachhaltige Mobilität ganz praktisch macht.”
Was andere Unternehmen lernen können?
- Nachhaltige Mobilität im Unternehmen sollte als langfristiger Prozess verstanden werden, der oft aus vielen kleinen Schritten besteht.
- Das Kombinieren von Maßnahmen erhöht nicht nur ihre Wirkung, sondern auch die Akzeptanz in der Belegschaft.
- Die aktive Einbindung der Mitarbeitenden ist entscheidend für den Erfolg neuer Maßnahmen und eine gute Kommunikation ist unerlässlich.
- Mobilität sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie.