© Berglandmilch eGen

Berglandmilch eGen

Biogasanlage und Biomasseheizwerk (Berglandmilch)

Ausgezeichneter Meilenstein 2026

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Über das Unternehmen

Berglandmilch ist das Österreichs größte Molkerei mit acht Standorten und steht im Eigentum von rund 8.800 heimischen Milchbäuer:innen. Gelebte Tradition in Verbindung mit ganzheitlichem Qualitätsdenken und dem Mut, neue und zukunftsweisende Wege zu gehen, spiegelt sich in vielfältigen und innovativen Produkten wider. Rund 1.500 Mitarbeiter:innen veredeln jährlich circa 1,5 Milliarden Kilogramm Milch und erwirtschaften damit einen Umsatz von circa 1,5 Milliarden Euro. Der Standort Aschbach ist der größte Molkereibetrieb in Österreich.

Als Berglandmilch tragen wir Verantwortung – für die Umwelt, für kommende Generationen und für die Regionen, in denen wir tätig sind. Wir betrachten Klimaschutz nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Querschnittsthema, das unsere gesamte Wertschöpfungskette durchdringt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und nachhaltige Lösungen zu etablieren. Im Bereich der Prozessanlagen und der Medienversorgung wird daher laufend an Optimierungsmaßnahmen gearbeitet. Zur Steigerung der Energieeffizienz wurden speziell in den letzten Jahren Wärmerückgewinnungssysteme errichtet, die ständig beobachtet und verbessert werden. Nachhaltigkeit ist im unternehmerischen Denken bei Berglandmilch verankert und spiegelt sich in zahlreichen Maßnahmen wider.  Produktseitig zeigt das beispielsweise die im März 2020 eingeführte Milch in der Mehrweg-Glasflasche, die am Standort Aschbach, Wörgl und Voitsberg abgefüllt und in einer modernen Flaschen-Waschanlage gereinigt wird.

Für Berglandmilch ist eine bewusste Verwendung von Energie ein wichtiges Anliegen. Neben betriebswirtschaftlichen Aspekten gehört der sorgsame und sparsame Umgang mit allen Energieträgern zur Unternehmenskultur. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette und ist vor allem in den Werken gelebte Praxis. Im Bereich der Prozessanlagen und der Medienversorgung wird daher laufend an Optimierungsmaßnahmen gearbeitet. Zur Steigerung der Energieeffizienz wurden speziell in den letzten Jahren Wärmerückgewinnungssysteme errichtet, die ständig beobachtet und verbessert werden.

  • Energieverbrauch je Tonne angelieferte Rohmilch
  • Energieverbrauch je Tonne verarbeitete Milchmenge 

Die Energiedaten werden großteils automatisiert erfasst und aufgezeichnet. Wöchentlich werden die Daten ausgewertet und analysiert, daraus werden Maßnahmen abgeleitet und kurzfristig umgesetzt.

Ausgezeichneter Meilenstein 2026

Maßnahmenbezeichnung

Vor Umsetzung der Maßnahme

Derzeit wird das Werk zu 100 Prozent mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, auf allen verfügbaren Dachflächen PV-Anlagen zu installieren. Bereits 2021 wurde eine 247-kWp-Anlage errichtet. Da die älteren Dachflächen statisch nicht geeignet sind, konnte nur ein Teil der neueren Zubauten mit PV-Modulen belegt werden. 

Der Wärmebedarf (großteils Prozesswärme) wurde zu 100 Prozent durch Erdgas gedeckt. 2023 wurde in der neu errichteten betrieblichen Abwasserreinigungsanlage eine Biogasanlage errichtet. Das erzeugte Biogas (Leistung der Biogasanlage: rund 2 MW) wird in einem bestehenden Erdgaskessel genutzt und ersetzt dort einen Teil des Erdgaseinsatzes.

Nach Umsetzung der Maßnahme

Aufgrund von Kapazitätserweiterungen in der Produktion wurde eine Neuerrichtung der betriebseigenen Abwasserreinigungsanlage erforderlich. Im Zuge dieses Projekts wurde zusätzlich eine Biogasanlage installiert. Das dabei erzeugte Biogas wird in einem entsprechend adaptierten Erdgaskessel genutzt und trägt zur Substitution fossiler Energieträger bei.

Ergänzend wurde ein Biomasseheizwerk errichtet (eingereichter Meilenstein), welches das bestehende Dampfnetz des Betriebs mit erneuerbarer Wärme versorgt. Vorhandene Abwärme wird in das Wärmerückgewinnungsnetz mit einer Vorlauftemperatur von 85 °C eingespeist und im Betrieb weiter genutzt. 

Mit Biogas und Biomasse sollen rund 90 Prozent des Erdgases substituiert werden. Der Erdgaskessel bleibt zur Spitzenlastabdeckung und als Notfallreserve bestehen. Laufende Prozessoptimierungen sollen den Energieeinsatz weiter reduzieren.

Bereich Ergebnisse

Energieträger

Erdgas wird ersetzt durch Biomasse

Eigennutzung (thermisch)

52.296.000 kWh/a

Energieeinsparung

0 kWh/a

Beratungsförderung

Nein

Umweltförderung Inland

Ja

Kontakt

Projektpartner-Portrait

Erfahren Sie mehr

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Energieeffizienz in Unternehmen

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Dampfsysteme optimieren und Energie sparen
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