© Lukas Schaller

Schön und nachhaltig

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeichnet das Ministerium hervorragende Leistungen von Bauherr:innen, Architekt:innen und Fachplaner:innen aus, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweise verbinden.

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Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wurde 2006 ins Leben gerufen. Sein Anspruch ist klar:  zwischen den höchsten architektonischen und ebenso höchsten ökologischen Anforderungen an das Bauen zu vermitteln. Mit jeder Ausschreibung rückt der Preis Gebäude-Projekte ins Rampenlicht, die genau das auf ermutigende Weise vorzeigen. Die Bandbreite ist groß: vom neuen Kulturwahrzeichen über einen mit geförderten Mitteln sanierten Wohnbau bis hin zur historischen Altstadt, die nach Jahren des Stillstands wieder zum Leben erwacht.

Ausgelobt wird der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit, der in dieser Kombination unterschiedlicher Betrachtungswinkel europaweit einzigartig ist, vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Die Basis für die qualitative Bewertung der eingereichten Projekte bildet neben der architektonischen Analyse der klimaaktiv Gebäudestandard für nachhaltiges Bauen und Sanieren. Zu den wichtigsten Kriterien dieses im Bereich Klimaschutz wohl anspruchsvollsten Gütesiegels Europas zählen Standort und Infrastruktur, Energie und Versorgung, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität.

Die bisherige Bilanz

Seit 2006 wurden in 7 Ausschreibungen aus knapp 650 Einreichungen 90 Nominierungen und 40 Staatspreise vergeben, überzeugende Beispiele einer umfassend klimaverträglichen und zukunftsorientierten Baukultur, die Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden- und Ressourcenverbrauch mit im städtischen und ländlichen Umfeld berücksichtigt.

Wer kann teilnehmen?

Um den Staatspreis können sich die Errichter:innen (Bauherr:innen, Bauträger, Developer), Betreiber:innen sowie die verantwortlichen Architekt:innen und energietechnischen Planer:innen bzw. Konsulent:innen des jeweils eingereichten Bauwerkes in gegenseitiger Absprache bewerben.

Was genau wird bewertet?

Die Bewertung der Objekte stützt sich auf zwei Säulen und deren überzeugender Symbiose: einerseits die architektonisch-städtebaulichen Qualitäten und andererseits umfassende Nachhaltigkeitsaspekte wie Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden- und Ressourcenverbrauch sowie soziale Qualitäten. Die ökologischen Qualitäten werden mit den Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards beurteilt.

Wie werden die Staatspreise ermittelt?

Alle eingereichten Projekte werden in einem mehrstufigen Verfahren von einer internationalen Jury, die aus Architekturschaffenden und Expert:innen für Nachhaltigkeit besteht, bewertet. Nach der Vorprüfung aus architektonischer Sicht und anhand der Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards wählt die Jury in einer ersten Jurysitzung jene Projekte aus, die vor Ort vertiefend geprüft werden und legt dann in einer 2. Jurysitzung die Staatspreise fest.

Wann wird der nächste Staatspreis ausgelobt?

Aktuell ist keine Auslobung offen. Melden Sie sich zum Newsletter an und bleiben Sie auf dem Laufenden. 

Kontakt

Mit der Abwicklung des Staatspreises ist die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) beauftragt. Sie fungiert auch als Einreichstelle. Fachliche Unterstützung liefert die pulswerk GmbH, eine Tochter des österreichischen Ökologieinstituts.