© Marktgemeinde Wiener Neudorf

Partizipation

Wiener Neudorf: Schulumfeldgestaltung mit Beteiligung

Jährlich fragen Verwaltung und Politik die Schüler:innen zu ihren Schulwegwünschen. Die Anregungen werden aufgenommen und fließen in die weiteren Planungstätigkeiten der Marktgemeinde ein.

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Schulwege, die Kinder gerne nutzen

Die Marktgemeinde Wiener Neudorf setzt sich zum Ziel, Schulwege sicher, attraktiv und kindgerecht zu gestalten. So wurde auf dem Gelände der ehemaligen Kammfabrik eine neue Grünfläche mit Balancierbalken und Reckstangen geschaffen, die zum Verweilen einlädt. Entlang eines kombinierten Fuß- und Radwegs sorgen Piktogramme und Spielstationen – von der Weitsprungmarkierung bis hin zum Modell des Sonnensystems – für Bewegung und Abwechslung. Viele dieser Ideen stammen direkt von den Kindern und wurden im Rahmen von Beteiligungsprozessen eingebracht.

„Für unsere Kinder müssen die Wege erlebbar sein und dies kann mit innovativen Mitteln auch kostengünstig erfolgen. Das günstigste und wichtigste Mittel zur Mobilitätswende ist die Bewusstseinsbildung. Das erforderliche Budget ist wichtig, aber eine positive Stimmung hilft noch viel mehr.”

Die Kinder wirken mit!

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Bestandteil der Schulwegplanung in Wiener Neudorf. Deshalb fragen Verwaltung und Politik jedes Jahr die Schüler:innen nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Verbesserungsvorschlägen. In einem gemeinsamen Workshop können die Kinder aktiv mitwirken und jene Orte benennen, an denen sie sich mehr Sicherheit oder eine bessere Gestaltung des Schulwegs wünschen.

Für diese Form der Kinderpartizipation setzt die Marktgemeinde Wiener Neudorf ein rund 20 m² großes Luftbild des Gemeindegebiets ein. Dieses ermöglicht eine anschauliche und niederschwellige Beteiligung. Damit die Schüler:innen ihre Wege und Aufenthaltsorte möglichst genau wiederfinden, wird das Luftbild regelmäßig aktualisiert.

Wie funktioniert die Beteiligung mittels Luftbild? Die Wohnorte der Kinder werden auf der Karte mit verschiedenfarbigen Haftnotizen markiert. Jede Farbe steht für die hauptsächlich genutzte Mobilitätsform auf dem Schulweg – etwa zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder im Auto. Dadurch wird auf einen Blick sichtbar, wie die Kinder unterwegs sind und welche Wege besonders häufig genutzt werden.

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Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Entfernungen oder Verkehrsströme. Ebenso wichtig ist das persönliche Sicherheitsgefühl der Kinder. Wo fühlen sie sich wohl? Welche Kreuzungen oder Straßen werden als gefährlich wahrgenommen? Durch diese direkte Beteiligung der Schüler:innen erhält die Gemeinde wertvolle Einblicke in den Alltag junger Verkehrsteilnehmer:innen. Alle Anregungen, Hinweise und Ideen werden dokumentiert und fließen in die weitere Verkehrs- und Infrastrukturplanung der Marktgemeinde Wiener Neudorf ein.

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