Aktivitäten & Erfolge der Klimaschutzinitiative

Fünf Hebel bringen einen positiven Rückkopplungsprozess in Gang und unterstützen alle Akteure bei der Bewältigung der Energiewende. So entfaltet klimaaktiv seit 2004 seine Wirkungen.

Die Hauptaktivitäten im Rahmen von klimaaktiv sind:

  • Aus- und Weiterbildung von Profis
  • Standards entwickeln und Qualität sichern
  • Informieren und zum Umdenken anregen
  • Beraten und unterstützen
  • Partner aktivieren und vernetzen

Im Mobilitätsbereich vervielfacht das klimaaktiv mobil Förderprogramm die Wirkung der Beratungs- und Informationsaktivitäten.

Ergebnisse bis 2020:

Standards entwickeln und Qualität sichern

  • Durch Qualitätsmanagement in Heizwerken hat sich die Effizienz der neuen Holzheizwerke um mehr als 10 % verbessert. Die Wärmedichte hat sich sogar durchschnittlich um 30 % verbessert. Die Netzverluste konnten bei Projekten mit QM-Beteiligung signifikant verringert waren. Ende 2020 waren 1.820 Projekte (bereinigt) in der Monitoringdatenbank erfasst, 2.500 Benchmarkberichte wurden ausgewertet.
  • klimaaktiv ist das in Österreich am weitesten verbreitetste Gebäudebewertungssystem: Mit Stand Ende Jänner 2021 sind 1.010 Gebäude in der Datenbank, die entweder als klimaaktiv Gebäude deklariert bzw. als Gebäude des Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit sichtbar gemacht worden sind. Im Jahr 2020 (Stand Mitte Dezember) wurden insgesamt 169 Gebäude mit einer Bruttogeschoßfläche (BGF) von 564.948m² nach den klimaaktiv Qualitätskriterien deklariert und plausibilitätsgeprüft (Planungs- und Ausführungsdeklariert). Davon waren 148 Wohngebäude (423.324 m² BGF) und 21 Dienstleistungsgebäude (135.742 m² BGF; Stand Ende Dezember). Dies bedeutet einen Gesamtzuwachs im Jahr 2020 an neu gebauten oder sanierten klimaaktiv Gebäuden von 20%! Der klimaaktiv Gebäudestandard ist somit gemessen an der Bevölkerungszahl und damit am Marktpotenzial das erfolgreichste Bewertungssystem in Europa. Fertighaushersteller und Wohnbauträger bieten inzwischen klimaaktiv Häuser an.
  • Der klimaaktiv Gebäudestandard in verschiedenen Stufen (Basis, Silber, Gold) dient als Orientierungspunkt für alle Akteure im Bausektor. Weiters besteht die Möglichkeit auch die optimale Gebäudenutzung zu deklarieren.
  • klimaaktiv ist in Förderschienen und Aktionsplänen verankert: Die klimaaktiv Gebäudestandards haben sich 2020 weiter als das Qualitätssicherungssystem für Förderungen der öffentlichen Hand und als Maßstab für andere Bewertungssysteme etabliert:Beispielsweise müssen laut Gemeindekonjunkturprogramm alle gemeindeeigenen Gebäude oder laut Schulentwicklungsprogramm 2020 alle Bildungsbauten klimaaktiv Silber erreichen. Auch der Aktionsplan für nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe) sieht für Hochbaukriterien mindestens den klimaaktiv Silber-Standard vor. Im Rahmen des ABPB (Austrian Green Planet Building), der internationalen Marke für nachhaltige Gebäude mit österreichischer Mitwirkung, muss als eine Mindestanforderung der klimaaktiv Standard erreicht werden. Weiterhin bestehen bleiben die erhöhte Förderung bei Erreichen von klimaaktiv Gold-Standard im Rahmen der Mustersanierung des Klima- und Energiefonds und den verschiedenen Wohnbauförderungen in den Bundesländern Tirol, Kärnten, Steiermark.
  • Für die Umsetzung der Maßnahme „Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard“ wird seit 2014 die höchste Förderstufe im Sanierungsscheck des Bundes ausbezahlt.
  • Seit dem Jahr 2016 ist ein Zuschlag für klimaaktiv Gold Gebäude bei der UFI Förderung für betrieblich genutzte Gebäude verankert.
  • Zur Qualitätssicherung der Umweltzeichen Richtlinie 49 – Immobilienfondsbewertung werden die klimaaktiv Basiskriterien herangezogen.
  • Wegweiser geben Profis und Häuslbauer*innen Orientierung bei Ausschreibung und Anwendung von innovativer und erneuerbarer Haustechnik. Im Jahr 2020 wurde der Wegweiser zur Wärmepumpe aktualisiert und modernisiert.
  • Eine Broschüre informiert über Komfortlüftungsanlagen und deren Einsatz in Neubau und Sanierung. 2020 wurden klimaaktiv Folder zu beiden Einsatzgebieten aktualisiert und neu aufgelegt.
  • klimaaktiv Heizsystemempfehlungen zeigen Ein- und Mehrfamilienhausbesitzerinnen und -besitzern sowie Hoteliers ihre optimalen Heizalternativen in Abhängigkeit von der Gebäudequalität auf. Die Empfehlungen stehen auch in Form eines interaktiven Online-Tools zur Verfügung. Mit dem „Hexit“-Rechner steht ein Tool zur Abschätzung der Kosten und Emissionen von Alternativen zu Öl- und Gasheizungen zur Verfügung. Die Werkzeuge und Informationen stärken den aktuellen Förderschwerpunkt „Raus aus Öl und Gas“, der in 2020 in den klimaaktiv Kanälen intensiv kommuniziert wurde.
  • Bereits 45 Fahrschulen konnten die strengen Kriterien einer klimaaktiv mobil Fahrschule erfüllen und wurden ausgezeichnet.
  • Im Rahmen des Programms „Energieeffiziente Betriebe“ wurden 2020 die Leitfäden für die zentralen Technologien in Betrieben (Pumpen, Ventilatoren, Druckluft, Dampfsysteme, Kältesysteme, Beleuchtung, Abwärmenutzung, Leitfäden zur Messung, …) neu in barrierefreiem online-Format aufgelegt sowie begleitende Factsheets entwickelt.
  • Das klimaaktiv Service topprodukte.at informierte über die aktuell energieeffizientesten Produkte am Markt. 2020 standen die Arbeiten am Relaunch der beliebten Plattform im Zentrum der Aktivitäten. Ratgeber und Informationen wurden aktualisiert, das Informationsangebot in den Bereichen Heizung, Klimatisierung, Elektromobilität ausgebaut.
  • Das Instrument klimaaktiv Heizungs-Check wurde vom Land Kärnten aufgegriffen. Kärnten empfiehlt allen Haushalten, den klimaaktiv Heizungs-Check als sinnvolle Erweiterung zur wiederkehrenden Heizungsüberprüfung durchführen zu lassen. Auch das Land Vorarlberg bewarb 2020 in regionalen Aktionen den klimaaktiv Heizungscheck, ebenso wie das Land Tirol in Heizungsüberprüfungsaktionen und im Rahmen der Energieberatung auf den klimaaktiv Heizungscheck zurückgriff. Das Land Niederösterreich bot den Heizungs-Check im Rahmen der Energieberatung allen Haushalten an. Das niederschwellig verfügbare e-Learning bildete die Basis für die breite Anwendung des Heizungs-Checks. Ab Februar 2021 wird der Heizungs-Check auch als Beratungsprotokoll seitens der KPC für die Raus-aus-Öl-Förderung anerkannt, so dieser im Rahmen der Energieberatung des jeweiligen Landes durchgeführt wurde.

klimaaktiv Profis aus- und weiterbilden

  • 2020 haben rund 1.840 Personen an von klimaaktiv initiierten oder verbesserten Ausbildungen in den Themengebieten Bauen und Sanieren, Energie- und Gebäudetechnik, Green IT, Stromsparen, Energiemanagement und –beratung sowie umweltfreundliche Mobilität teilgenommen.
  • Insgesamt waren bereits rd. 25.000 Teilnehmende in den klimaaktiv Ausbildungen.
  • 24 klimaaktiv Bildungspartner und zahlreiche weitere Weiterbildungsinstitutionen verbreiten klimaaktiv Standards in ihren Ausbildungen.
  • Eine e-Learning Plattform für neun Kursbereiche steht zur Verfügung, bisher haben diese mehr als 700 Teilnehmende genutzt.
  • Im Rahmen des Programms „Energieeffiziente Betriebe“ wurden 728 Energieberaterinnen und Energieberater der Länder mit den aktuellen Standards der für Produktionsbetriebe wichtigsten Technologien weitergebildet. 2020 fanden Webinare für die Fresh-ups stand, daran haben 232 Nutzer*innen teilgenommen.
  • Bis Ende 2020 wurden 1.879 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer zu Spritspartrainerinnen und Spritspartrainern für PKW, LKW/Bus und Traktoren ausgebildet und 45 klimaaktiv mobil Fahrschulen zertifiziert. Mit dem WIFI wurde 2011 der Ausbildungskurs „Fahrradtechniker/in“ etabliert und bereits von 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich absolviert. Seit 2017 wurden 82 Radfahrlehrerinnen und Radfahrlehrer von aktuell 16 Radfahrlehrer-Mastertrainerinnen und -Mastertrainern ausgebildet. Aktuell gibt es 35 Jugendmobil Coaches. Zum Thema Elektromobilität haben weiters 233 Personen den klimaaktiv mobil Partnerlehrgang E‑Mob-Train absolviert.

Beraten und unterstützen

  • Klimaschutz-Aktivitäten in Gemeinden
  • 2.364 Personen in mehr als 1.600 Gemeinden in ganz Österreich werden regelmäßig über Aktivitäten und neue Angebote zum Thema Klimaschutz in der Gemeinde informiert.
  • 256 e5-Gemeinden integrieren Klimaschutz umfassend in die Gemeindepolitik; mehr als 40 Coaches unterstützen die Gemeinden bei Planung und Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen.

 

  • Bauen & Sanieren, Energiesparen und Erneuerbare Wärme
  • Die klimaaktiv Bauen und Sanieren Fach- und Regionalpartner beraten jährlich ca. 60 große Wohn- und Dienstleistungsgebäudeprojekte zum Bauen und Sanieren im klimaaktiv Standard (insgesamt bereits 1.258).
  • Die betrieblichen Energieberaterinnen und Energieberater der Regionalprogramme der Bundesländer führen jährlich über 1.000 Beratungen auf Basis von klimaaktiv Know-how durch.
  • klimaaktiv ausgezeichnete Energieeffizienz-Projekte in Betrieben sorgten für eine Reduktion von rund 310.000 Tonnen CO2 (Stand Ende 2020).
  • Stromsparen: 500 öffentliche und private Unternehmen wurden zu Beschaffung und Nutzung energieeffizienter Geräte beraten.
  • Mit dem Instrument klimaaktiv Heizungs-Check wurden bis dato mehr als 900 Heizungsanlagen in Österreich überprüft und deren Besitzer zu den möglichen Effizienzverbesserungen-Maßnahmen beraten.

 

klimaaktiv mobil (Mobilität)

Das klimaaktiv mobil Programm des BMK kann durch die enge Verzahnung und Implementierung aller klimaaktiv mobil Schwerpunkte - Beratung, Förderung, Bewusstseinsbildung, Ausbildung und Zertifizierung, sowie Partnerschaften – eine erfolgreiche Bilanz vorweisen (Bilanzierung per 31.12.2020):

  • Rund 21.000 klimaaktiv mobil Projekte von Unternehmen, Städte, Gemeinden, Verbände und Schulen initiiert; diese klimafreundlichen Mobilitätsprojekte sparen aktuell rund 350.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
  • 1.879 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer wurden zu Spritspartrainern für PKW, LKW/Bus und Traktoren ausgebildet und 45 klimaaktiv mobil Fahrschulen zertifiziert. Mit dem WIFI wurde 2011 der Ausbildungskurs „Fahrradtechniker/in“ etabliert und bereits von 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich absolviert. Seit 2017 wurden 82 Radfahrlehrerinnen und Radfahrlehrer von aktuell 16 Radfahrlehrer Mastertrainerinnen und Radfahrlehrer Mastertrainern ausgebildet. Aktuell gibt es 35 Jugendmobil Coaches. Zum Thema Elektromobilität haben weiters 233 Personen den klimaaktiv mobil Partnerlehrgang E-Mob-Train absolviert.
  • Zahlreiche klimafreundliche Mobilitätsprojekte werden im Rahmen von klimaaktiv mobil sowie mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds aus Mitteln des BMK sowie seit 2016 auch aus Mitteln der UFI gefördert. klimaaktiv mobil leistet so wichtige Beiträge für Klimaschutz und Erneuerbare Energien und für Wirtschaft und Gemeinden!
  • Mit einer gesamten Fördersumme von ca. € 167,5 Mio. – davon ca. € 149,6 Mio. aus nationalen Mitteln des BMK im Rahmen von klimaaktiv mobil, Klima- und Energiefonds und der Umweltförderung im Inland sowie € 17,9 Mio. aus EU-Mittel (ELER) – wird ein umweltrelevantes Investitionsvolumen von € 1,2 Mrd. ausgelöst. Dadurch können mehr als 10.700 Beschäftigungsverhältnisse bzw. „green jobs“ geschaffen bzw. gesichert werden.
  • Seit 2007 konnten bereits rund 47.800 alternativ betriebene Fahrzeuge mit einer gesamten Fördersumme von rund € 62,9 Mio. (€ 62,1 Mio. national + € 0,8 Mio. ELER) gefördert werden; davon wurden etwa 44.900 Elektrofahrzeuge mit ca. € 58,9 Mio. (€ 58,1 Mio. national + € 0,8 Mio. ELER) unterstützt, vorwiegend E-Fahrräder, aber auch rund 17.500 E-Pkw, E-Klein-Lkw.
  • Weiters konnte der Aufbau von mehr als 7.200 E-Ladestellen mit etwa € 7,1 Mio. (€ 7,0 Mio. national + € 0,1 Mio. ELER) gefördert werden. 
  • Rund 340 Radverkehrsprojekte von Städten, Gemeinden und Unternehmen sowie die Radinfrastrukturausbauprogramme aller Bundesländer werden im Rahmen von klimaaktiv mobil mit einer Fördersumme von rund 66,9 Mio. € (€ 55,0 Mio. national + € 11,9 Mio. ELER) unterstützt, was klimaaktiv mobil zu einem erfolgreichen Instrument zur Umsetzung des Masterplan Radfahren macht.

 

Partner aktivieren und vernetzen

  • 272 Wirtschaftspartner aus verschiedensten Branchen (Bau- und Immobilien, Finanzbranche, Dienstleistungen uvm.) arbeiten als Multiplikatoren im Klimaschutz mit klimaaktiv zusammen.
  • 12 klimaaktiv pakt2020-Partner (BUWOG, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonalds, REWE International AG, Unicredit Bank Austria, Vöslauer Mineralwasser AG und seit 2017 Ölz) hatten die Absicht, gemeinsam mit klimaaktiv von 2011 bis 2020 die EU-2020-Ziele für Österreich (in den Bereichen Erneuerbare, Energieeffizienz, CO2)im eigenen Unternehmen zu erreichen (Treibhausgasemissionen senken, Energieeffizienz steigern, und Einsatz erneuerbarer Energieträger erhöhen. In 2020 wurde der Pakt2020 nun erfolgreich beendet: Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2005 bis 2020 konnten von allen Betrieben zusammen 2,2 Mio. Tonnen CO2eq.eingespart werden, also durchschnittlich 144.000 Tonnen CO2eq pro Jahr.
  • Die wichtige Partnerschaft mit der Katholischen und Evangelischen Kirche wird weiter ausgebaut. So wurden die die Evangelischen Kirche A.B. und H.B. bei der Erstellung einer Klimaschutzstrategie unterstützt. klimaaktiv hat auch bei der Planung der „Langen Nacht der Kirchen“ durch die Erzdiözese Wien mitgewirkt.
  • Elektrizitätsversorgungsunternehmen (VKW, EVN, Wien Energie), Handelsunternehmen (expert, Mediamarkt) und durchblicker.at bewerben mit topprodukte.at das Energiesparen sowie Kauf und Nutzung energiesparender Geräte

Informieren und zum Umdenken anregen  

  • Die Bekanntheit der Initiative klimaaktiv bei Österreicherinnen und Österreichern liegt konstant bei rund 36% (Umfrage 2019).
  • 2020 gab es mit rund 1.300.000 Besucherinnen und Besuchern auf den klimaaktiv Webseites wieder starkes Interesse an den Angeboten. Lt. Umfrage 2019 liegt klimaaktiv.at nach orf.at auf Platz 2 der am häufigsten genutzten Informationsplattformen, wenn es um Klimaschutz geht.
  • Die umfangreiche Webseite www.klimaaktiv.at bietet auch speziellen Zugang für die Zielgruppen Haushalte, Betriebe und Gemeinden. Seit 2019 ergänzt die Serviceplattform tipps.klimaaktiv.at das Webseite-Angebot, die Seite transportiert Tipps zum Klimaschutz und niederschwellige Mitmachangebote.
  • Rd. 2.900 Personen erhalten vierteljährlich den klimaaktiv mobil Newsletter mit einem Info- und Veranstaltungsüberblick.
  • Rund 2.200 Personen erhielten in 2020 9 Mal den klimaaktiv Newsletter mit einem Info- und Veranstaltungsüberblick.
  • Zusätzlich informierten sich mehr als 13.700 Abonnentinnen und Abonnenten in 12 verschiedenen Fachthemen.
  • Seit 2005 suchten rd. 8 Mio. Userinnen und User ihr energieeffizientes Gerät mit topprodukte.at, davon 606.390 im Jahr 2020.
  • 2020 war klimaaktiv auf 238 Events mit 415 Eventtagen präsent.
  • Diverse Messepräsenzen, u.a. div. Häuslbauermessen in ganz Österreich bis Ende Februar, Energiesparmesse Wels, Infostand bei der R20 in Wien, E-Mobility-Parade 2020
  • Rund 2.887 (6.508 gewichtet) redaktionelle Beiträge in Print- und Onlinemedien sorgten 2020 für permanente klimaaktiv Informationen in den Medien.
  • Die klimaaktiv YouTube-Videos wurden ca. 31.000mal aufgerufen.
  • Die Facebook-Seite von klimaaktiv hat mehr als 16.500 Fans.

Der Twitter-Account zählt mehr als 2.350 Follower.

 

Wirkungsorientierte Folgenabschätzung von klimaaktiv

Seit 2013 wird die Bundesverwaltung über Zielvorgaben, Wirkungen und Leistungen gesteuert. Vor dem Hintergrund knapper Budgetmittel müssen die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal eingesetzt werden. Der Fokus rückt daher auf die mit den jeweils eingesetzten Mitteln erzielten Wirkungen. Erst dies ermöglicht eine strategische Ausrichtung und Prioritätensetzung, mit der das hohe Leistungsniveau der öffentlichen Verwaltung aufrechterhalten werden kann. 

Ein Teil der Umsetzung dieser Steuerungslogik ist die wirkungsorientierte Folgenabschätzung. Alle Entwürfe von Gesetzen und Verordnungen (Regelungsvorhaben), aber auch größere Projekte (sonstige Vorhaben) werden anhand von angestrebten Zielen und Maßnahmen diskutiert. Durch die Festlegung von Indikatoren wird die Zielerreichung messbar gemacht.

Folgende Maßnahmen von klimaaktiv und deren Zielzustände wurden identifiziert:

  1. Maßnahme 1: Aus- und Weiterbildung im Umweltbereich, Beratung relevanter Akteure sowie Netzwerkbildung und Partnerschaften zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Teilnahme an klimaaktiv Programmen - Zielzustand Ende 2020: 45.000 Personen
  2. Maßnahme 2: Informations- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen, Sensibilisierung des Umweltbewusstseins zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Newsletter-Abonnenten: Zielzustand 14.500 Abonnenten;
  3. Maßnahme 3: Qualitätssicherung zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Ziel ist eine Steigerung der Anwendung von klimaaktiv Standards (z.B. Gebäudestandards, Heizsystemmatrix...) zu erreichen und damit weitere Beiträge zur Vereinheitlichung von bundesweiten Qualitätsstandards zu leisten.

Hinweis: Die Indikatoren/Zielzustände werden jährlich neu festgelegt, um auf Änderungen bei den Rahmenbedingungen (z.B. Budget für klimaaktiv) abbilden zu können.

Veröffentlicht am 14.07.2021