Aktivitäten & Erfolge der Klimaschutzinitiative

Fünf Hebel bringen einen positiven Rückkopplungsprozess in Gang und unterstützen alle Akteure bei der Bewältigung der Energiewende. So entfaltet klimaaktiv seit 2004 seine Wirkungen.

Die Hauptaktivitäten im Rahmen von klimaaktiv sind:

  • Aus- und Weiterbildung von Profis
  • Standards entwickeln und Qualität sichern
  • Informieren und zum Umdenken anregen
  • Beraten und unterstützen
  • Partner aktivieren und vernetzen

Im Mobilitätsbereich vervielfacht das klimaaktiv mobil Förderprogramm die Wirkung der Beratungs- und Informationsaktivitäten.

Ergebnisse bis 2021:

Standards entwickeln und Qualität sichern

  • Durch Qualitätsmanagement in Heizwerken hat sich die Effizienz der neuen Holzheizwerke um mehr als 10 Prozent verbessert. Die Wärmedichte hat sich sogar durchschnittlich um 30 Prozent verbessert. Die Netzverluste konnten bei Projekten mit QM-Beteiligung signifikant verringert waren. Ende 2021 waren 1.815 Projekte (bereinigt) in der Monitoringdatenbank erfasst, 2.600 Benchmarkberichte wurden ausgewertet. Durch den Quality Quickcheck ist es auch für kleine Anlagen einfach möglich, die Performance zu überprüfen. Durch diese Instrumente hat sich auch die Effizienz des Fördereinsatzes erhöht.
  • klimaaktiv ist das in Österreich am weitesten verbreitetste Gebäudebewertungssystem: Ende Dezember 2021 sind 1.187 Gebäude in der klimaaktiv Datenbank veröffentlicht. klimaaktiv Gebäude sind Vorzeigeprojekte in ganz Österreich und die Qualitäten der Gebäude werden auf der Gebäudedatenbank veröffentlicht: Im Jahr 2021 wurden insgesamt 232 Gebäude mit einer BGF von 616.000m ² nach den klimaaktiv Qualitätskriterien deklariert und plausibilitätsgeprüft (Planungs- und Ausführungsdeklariert). Davon waren 187 Wohngebäude (415.000 m² BGF) und 45 Dienstleistungsgebäude (200.800 m² BGF; Stand Ende Dezember). Im Vergleich zu 2020 ist das ein Anstieg bei der Anzahl an Gebäuden von rund 22 Prozent! Der klimaaktiv Gebäudestandard ist somit gemessen an der Bevölkerungszahl und damit am Marktpotenzial das erfolgreichste Bewertungssystem in Europa. Fertighaushersteller und Wohnbauträger bieten inzwischen klimaaktiv Häuser an.
  • Der klimaaktiv Gebäudestandard in verschiedenen Stufen (Basis, Silber, Gold) dient als Orientierungspunkt für alle Akteure im Bausektor. Weiters besteht die Möglichkeit auch die optimale Gebäudenutzung zu deklarieren.
  • klimaaktiv ist in Förderschienen und Aktionsplänen verankert: Die klimaaktiv Gebäudestandards haben sich 2021 weiter als DAS Qualitätssicherungssystem für Förderungen der öffentlichen Hand und als Maßstab für andere Bewertungssysteme etabliert: Der klimaaktiv Gebäudestandard dient dabei oft zur Qualitätssicherung. Beispielsweise müssen laut Gemeindekonjunkturprogramm alle gemeindeeigenen Gebäude oder laut Schulentwicklungsprogramm 2020 alle Bildungsbauten klimaaktiv Silber erreichen. Auch der Aktionsplan für nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe) sieht für Hochbaukriterien mindestens den klimaaktiv Silber-Standard vor. Im Rahmen des ABPB (Austrian Green Planet Building), der internationalen Marke für nachhaltige Gebäude mit österreichischer Mitwirkung, muss als eine Mindestanforderung der klimaaktiv Standard erreicht werden. Weiterhin bestehen bleiben die erhöhte Förderung bei Erreichen von klimaaktiv Gold-Standard im Rahmen der Mustersanierung des Klima- und Energiefonds und den verschiedenen Wohnbauförderungen in den Bundesländern Tirol, Kärnten, Steiermark.
  • Für die Umsetzung der Maßnahme „Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard“ wird seit 2014 die höchste Förderstufe im Sanierungsscheck des Bundes ausbezahlt. Seitdem wurden mehr als 30.000 Projektanträge (exkl. 2021, da noch nicht verfügbar) in dieser Förderstufe eingereicht.
  • Seit dem Jahr 2016 ist ein Zuschlag für klimaaktiv Gold Gebäude bei der UFI Förderung für betrieblich genutzte Gebäude verankert. Zur Qualitätssicherung der Umweltzeichen Richtlinie 49 - Immobilienfondsbewertung werden die klimaaktiv Basiskriterien herangezogen.
  • Die klimaaktiv Wegweiser (früher: Qualitätslinien) und Ratgeber geben Profis und Häuslbauer:innen Orientierung bei Ausschreibung und Anwendung von innovativer und erneuerbarer Haustechnik. Im Jahr 2021 wurde der Wegweiser zur guten Installation von Komfortlüftungsanlagen aktualisiert. In einem Schwerpunkt Warmwasser wurde ein Wegweiser zur Warmwasseraufbereitung und -boiler und der Ratgeber Warmwasser für Ein- und Zweifamilienhäuser neu entwickelt.
  • klimaaktiv Heizsystemempfehlungen zeigen Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer:innen sowie Hoteliers ihre optimalen Heizalternativen in Abhängigkeit von der Gebäudequalität auf. Die Empfehlungen stehen auch in Form eines interaktiven Online-Tools zur Verfügung. Mit dem „Hexit“-Rechner steht ein Tool zur Abschätzung der Kosten und Emissionen von Alternativen zu Öl- und Gasheizungen zur Verfügung. Die Werkzeuge und Informationen stärken den aktuellen Förderschwerpunkt „Raus aus Öl und Gas“ des BMK (kesseltausch.at).
  • Im Rahmen des Programms klimaaktiv Energieeffiziente Betriebe wurden 2021 die Leitfäden für die zentralen Technologien in Betrieben: Abwärmenutzung, Kältesysteme, Dampfsysteme und Druckluft neu aufgelegt und die entsprechenden Infoschwerpunkte auf der Website aktualisiert.
  • Das klimaaktiv Service topprodukte.at informierte über die aktuell energieeffizientesten Produkte am Markt. Im Frühjahr 2021 ging die komplett überarbeitete Plattform in neuem Design und mit neuen Funktionalitäten online. Ratgeber und Informationen wurden aktualisiert, das Informationsangebot in den Bereichen Heizung, Klimatisierung, Elektromobilität ausgebaut. Gänzlich neu sind Informationen zu Photovoltaik und zum neuen EU-Energielabel.
  • Das Instrument klimaaktiv Heizungs-Check wurde vom Land Kärnten aufgegriffen. Kärnten empfiehlt allen Haushalten, den klimaaktiv Heizungs-Check als sinnvolle Erweiterung zur wiederkehrenden Heizungsüberprüfung durchführen zu lassen. Seit Februar 2021 wird der Heizungs-Check auch als Beratungsprotokoll seitens der KPC für die Raus-aus-Öl-Förderung anerkannt, so dieser im Rahmen der Energieberatung des jeweiligen Landes durchgeführt wurde. Mehr als 40 Fachkräfte aus drei Bundesländern, insbesondere Energieberater:innen, nahmen 2021 an Schulungen zum Heizungs-Check teil.

klimaaktiv Profis aus- und weiterbilden

  • 2021 haben rund 4.815 Personen an von klimaaktiv initiierten oder verbesserten Ausbildungen in den Themengebieten Bauen und Sanieren, Energie- und Gebäudetechnik, Green Finance, Stromsparen, Energiemanagement und -beratung sowie umweltfreundliche Mobilität teilgenommen.
  • Insgesamt waren bereits rd. 30.000 Teilnehmende in den klimaaktiv Ausbildungen.
  • 24 klimaaktiv Bildungspartner und zahlreiche weitere Weiterbildungsinstitutionen verbreiten klimaaktiv Standards in ihren Ausbildungen.
  • Im Rahmen des Programms „Energieeffiziente Betriebe“ wurden 872 Energieberater:innen der Länder mit den aktuellen Standards der für Produktionsbetriebe wichtigsten Technologien weitergebildet. 2021 fanden Webinare (Fresh-up, Webinare Druck und Dampf) stand, daran haben 288 Nutzer:innen teilgenommen.

Beraten und unterstützen

Klimaschutz-Aktivitäten in Gemeinden

  • 2.382 Personen in mehr als 1.600 Gemeinden in ganz Österreich werden regelmäßig über Aktivitäten und neue Angebote zum Thema Klimaschutz in der Gemeinde informiert.
  • 270 e5-Gemeinden integrieren Klimaschutz umfassend in die Gemeindepolitik; mehr als 40 Coaches unterstützen die Gemeinden bei Planung und Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen.

Bauen & Sanieren, Energiesparen und Erneuerbare Wärme

  • Die klimaaktiv Bauen und Sanieren Fach- und Regionalpartner beraten jährlich ca. 70 große Wohn- und Dienstleistungsgebäudeprojekte zum Bauen und Sanieren im klimaaktiv Standard (insgesamt bereits 1.333).
  • Die betrieblichen Energieberaterinnen und Energieberater der Regionalprogramme der Bundesländer führen jährlich über 1.000 Beratungen auf Basis von klimaaktiv Know-how durch.
  • klimaaktiv ausgezeichnete Energieeffizienz-Projekte in Betrieben sorgten für eine Reduktion von rund 310.000 Tonnen CO2 (Stand Ende 2020, in 2021 fanden keine Auszeichnungen statt).
  • Stromsparen: 500 öffentliche und private Unternehmen wurden zu Beschaffung und Nutzung energieeffizienter Geräte beraten.
  • Mit dem Instrument klimaaktiv Heizungs-Check wurden bis dato mehr als 1000 Heizungsanlagen in Österreich überprüft und deren Besitzer zu den möglichen Effizienzverbesserungen-Maßnahmen beraten.

klimaaktiv mobil (Mobilität)

Das klimaaktiv mobil Programm des BMK kann durch die enge Verzahnung und Implementierung aller klimaaktiv mobil Schwerpunkte - Beratung, Förderung, Bewusstseinsbildung, Ausbildung und Zertifizierung, sowie Partnerschaften – eine erfolgreiche Bilanz vorweisen (Bilanzierung per 31.12.2020):

  • Rund 21.000 klimaaktiv mobil Projekte von Unternehmen, Städte, Gemeinden, Verbände und Schulen initiiert; diese klimafreundlichen Mobilitätsprojekte sparen aktuell rund 350.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
  • 1.879 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer wurden zu Spritspartrainern für PKW, LKW/Bus und Traktoren ausgebildet und 45 klimaaktiv mobil Fahrschulen zertifiziert. Mit dem WIFI wurde 2011 der Ausbildungskurs „Fahrradtechniker/in“ etabliert und bereits von 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich absolviert. Seit 2017 wurden 82 Radfahrlehrerinnen und Radfahrlehrer von aktuell 16 Radfahrlehrer Mastertrainerinnen und Radfahrlehrer Mastertrainern ausgebildet. Aktuell gibt es 35 Jugendmobil Coaches. Zum Thema Elektromobilität haben weiters 233 Personen den klimaaktiv mobil Partnerlehrgang E-Mob-Train absolviert.
  • Zahlreiche klimafreundliche Mobilitätsprojekte werden im Rahmen von klimaaktiv mobil sowie mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds aus Mitteln des BMK sowie seit 2016 auch aus Mitteln der UFI gefördert. klimaaktiv mobil leistet so wichtige Beiträge für Klimaschutz und Erneuerbare Energien und für Wirtschaft und Gemeinden!
  • Mit einer gesamten Fördersumme von ca. € 167,5 Mio. – davon ca. € 149,6 Mio. aus nationalen Mitteln des BMK im Rahmen von klimaaktiv mobil, Klima- und Energiefonds und der Umweltförderung im Inland sowie € 17,9 Mio. aus EU-Mittel (ELER) – wird ein umweltrelevantes Investitionsvolumen von € 1,2 Mrd. ausgelöst. Dadurch können mehr als 10.700 Beschäftigungsverhältnisse bzw. „green jobs“ geschaffen bzw. gesichert werden.
  • Seit 2007 konnten bereits rund 47.800 alternativ betriebene Fahrzeuge mit einer gesamten Fördersumme von rund € 62,9 Mio. (€ 62,1 Mio. national + € 0,8 Mio. ELER) gefördert werden; davon wurden etwa 44.900 Elektrofahrzeuge mit ca. € 58,9 Mio. (€ 58,1 Mio. national + € 0,8 Mio. ELER) unterstützt, vorwiegend E-Fahrräder, aber auch rund 17.500 E-Pkw, E-Klein-Lkw.
  • Weiters konnte der Aufbau von mehr als 7.200 E-Ladestellen mit etwa € 7,1 Mio. (€ 7,0 Mio. national + € 0,1 Mio. ELER) gefördert werden. 
  • Rund 340 Radverkehrsprojekte von Städten, Gemeinden und Unternehmen sowie die Radinfrastrukturausbauprogramme aller Bundesländer werden im Rahmen von klimaaktiv mobil mit einer Fördersumme von rund 66,9 Mio. € (€ 55,0 Mio. national + € 11,9 Mio. ELER) unterstützt, was klimaaktiv mobil zu einem erfolgreichen Instrument zur Umsetzung des Masterplan Radfahren macht.

Partner aktivieren und vernetzen

  • 254 Wirtschaftspartner aus verschiedensten Branchen (Bau- und Immobilien, Finanzbranche, Dienstleistungen uvm.) arbeiten als Multiplikatoren im Klimaschutz mit klimaaktiv zusammen (Stand der aktiven Programmpartnerverträge mit Ende 2021).
  • 11 klimaaktiv pakt2030-Partner (BUWOG, hali, HYPO NOE, Mc Donald’s Österreich, ORF, ÖBB, Ölz der Meisterbäcker, REWE International AG, UniCredit Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel Group) haben die Absicht, gemeinsam mit klimaaktiv ihre CO2- Emissionen bis 2030 um knapp 57 Prozent (Basis 2005) zu reduzieren. In absoluten Zahlen bedeutet das eine Reduktion von über 8,4 Mio. Tonnen CO2.
  • Die wichtige Partnerschaft mit der Katholischen und den Evangelischen Kirchen wird weiter ausgebaut. klimaaktiv arbeitet an Strategien und Umsetzungsplänen der Kirchen mit und berät bei konkreten Fragestellungen. Weitere Kooperationen im Rahmen des Jahres der Schöpfung 2022 wurden in 2021 vorbereitet.
  • Handelsunternehmen (expert, Mediamarkt) und durchblicker.at bewerben mit topprodukte.at das Energiesparen sowie Kauf und Nutzung energiesparender Geräte. In Zusammenarbeit mit der WKO wurden Schulungen für Lehrlinge und Mitarbeiter:innen im Handel durchgeführt.

Informieren und zum Umdenken anregen

  • Die Bekanntheit der Initiative klimaaktiv bei Österreicherinnen und Österreichern liegt bei rund 32 Prozent (Umfrage 2021).
  • Die Website klimaaktiv.at hat 597.460 Zugriffe und konnte damit die Besucher:innen-Zahlen gegenüber dem Vorjahr (536.386) deutlich steigern. Die Zugriffe aller klimaaktiv zurechenbaren Websites liegt bei rund 1 Mio. Besucher:innen.
  • Laut Umfrage 2021 liegt klimaaktiv.at nach orf.at auf Platz 2 der am häufigsten genutzten Informationsplattformen, wenn es um Klimaschutz geht.
  • Die umfangreiche Webseite www.klimaaktiv.at bietet auch speziellen Zugang für die Zielgruppen Haushalte, Betriebe und Gemeinden. Seit 2019 ergänzt die Serviceplattform tipps.klimaaktiv.at das Webseite-Angebot, die Seite transportiert Tipps zum Klimaschutz und niederschwellige Mitmachangebote. 2021 konnte die komplett überarbeitete Website topprodukte.at gelauncht werden.
  • Rund 3.000 Personen erhalten vierteljährlich den klimaaktiv mobil Newsletter mit einem Info- und Veranstaltungsüberblick.
  • Rund 2.400 Personen erhielten in 2021 zwölf Mal den klimaaktiv Newsletter mit einem Info- und Veranstaltungsüberblick.
  • Zusätzlich informierten sich mehr als 17.000 Abonnent:innen in 14 verschiedenen Fachthemen.
  • Seit 2005 suchten rd. 8,6 Mio. User:innen ihr energieeffizientes Gerät mit topprodukte.at, davon 237.401 im Jahr 2021.
  • 2021 war klimaaktiv auf 282 Events mit 451 Eventtagen präsent (überwiegend online).
  • Rund 4.473 (8.469 gewichtet) redaktionelle Beiträge in Print- und Onlinemedien sorgten 2021 für permanente klimaaktiv Informationen in den Medien.
  • Die klimaaktiv YouTube-Videos wurden ca. 25.000mal aufgerufen.
  • Die Facebook-Seite von klimaaktiv hat mehr als 16.500 Fans.
  • Der Twitter-Account zählt mehr als 2.800 Follower.
  • 2021 startete der neue Podcast „Der Klimadialog“. Mit 8 Folgen konnten rund 1.400 Zuhörer:innen erreicht werden.

Wirkungsorientierte Folgenabschätzung von klimaaktiv

Seit 2013 wird die Bundesverwaltung über Zielvorgaben, Wirkungen und Leistungen gesteuert. Vor dem Hintergrund knapper Budgetmittel müssen die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal eingesetzt werden. Der Fokus rückt daher auf die mit den jeweils eingesetzten Mitteln erzielten Wirkungen. Erst dies ermöglicht eine strategische Ausrichtung und Prioritätensetzung, mit der das hohe Leistungsniveau der öffentlichen Verwaltung aufrechterhalten werden kann. 

Ein Teil der Umsetzung dieser Steuerungslogik ist die wirkungsorientierte Folgenabschätzung. Alle Entwürfe von Gesetzen und Verordnungen (Regelungsvorhaben), aber auch größere Projekte (sonstige Vorhaben) werden anhand von angestrebten Zielen und Maßnahmen diskutiert. Durch die Festlegung von Indikatoren wird die Zielerreichung messbar gemacht.

Folgende Maßnahmen von klimaaktiv und deren Zielzustände wurden identifiziert:

  1. Maßnahme 1: Aus- und Weiterbildung im Umweltbereich, Beratung relevanter Akteure sowie Netzwerkbildung und Partnerschaften zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Teilnahme an klimaaktiv Programmen - Zielzustand Ende 2020: 45.000 Personen
  2. Maßnahme 2: Informations- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen, Sensibilisierung des Umweltbewusstseins zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Newsletter-Abonnenten: Zielzustand 14.500 Abonnenten;
  3. Maßnahme 3: Qualitätssicherung zur Umsetzung der soft measures der Klimastrategie, der Energiestrategie und des Klimaschutzgesetzes. Ziel ist eine Steigerung der Anwendung von klimaaktiv Standards (z.B. Gebäudestandards, Heizsystemmatrix...) zu erreichen und damit weitere Beiträge zur Vereinheitlichung von bundesweiten Qualitätsstandards zu leisten.

Hinweis: Die Indikatoren/Zielzustände werden jährlich neu festgelegt, um auf Änderungen bei den Rahmenbedingungen (z.B. Budget für klimaaktiv) abbilden zu können.

Veröffentlicht am 20.04.2022