klimaaktiv pakt2020: McDonald‘s schreibt nachhaltige Ressourcennutzung und Klimaschutz groß

Von nachhaltiger Logistik bis zu energieeffizienten Restaurants – McDonald‘s Österreich forciert als Mitglied im klimaaktiv pakt2020 betriebliche Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Wien, 16.07.2020. Zwölf österreichische Großbetriebe haben sich im klimaaktiv pakt2020 freiwillig dazu verpflichtet, die Erreichung der nationalen Klimaziele voranzutreiben. Durch ihr großes Engagement konnten die ehrgeizigen Ziele bereits im Herbst 2019 erreicht und mehr als 1,39 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. McDonald‘s zieht als Gründungsmitglied und Vorreiterbetrieb in Sachen Nachhaltigkeit nun Bilanz und zeigt auf, wie Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz in allen Unternehmensbereichen erfolgreich umgesetzt werden.

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und der Schutz des Klimas zählen bei McDonald’s Österreich seit vielen Jahren zu den zentralen Handlungsfeldern. Dieses Engagement wird auch durch die Teilnahme am klimaaktiv pakt2020, Österreichs Klimapakt für Großbetriebe, deutlich. Auf Basis eines detaillierten Klimaschutzkonzeptes arbeitet McDonald‘s konsequent daran, die CO2-Emissionen in den Restaurants und Büros zu reduzieren, und das mit Erfolg: Im Vergleich zu 2005 konnte der Gesamtenergieverbrauch im Jahr 2018 um etwa 18% gesenkt werden, während die Gästeanzahl um rund 62% erhöht wurde.

„Um der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken braucht es entschlossenes Handeln von allen Akteuren. Als eines der größten Gastronomieunternehmen des Landes ist es unsere Verantwortung auf betrieblicher Ebene einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir konsequent daran, die Umweltauswirkungen und den CO2-Fußabdruck unserer Aktivitäten zu minimieren. Dabei reichen die Maßnahmen von der energieeffizienten Gestaltung unserer Restaurants über umweltschonende Verpackungen unserer Produkte bis hin zur Umstellung auf alternative Treibstoffe in der Logistik“, betont Nikolaus Piza, McDonald’s Österreich Managing Director.

Nachhaltige Logistik - Biodiesel aus Altspeiseöl ersetzt fossile Treibstoffe

Um den CO2-Ausstoß im Bereich der Logistik zu senken, setzt McDonald’s Österreich gemeinsam mit dem heimischen Partner HAVI Logistics auf ein innovatives Konzept: Das Altspeiseöl aus den Restaurantküchen wird gesammelt und anschließend zur Herstellung von Biodiesel verwendet. Rund 548.000 Liter dieses alternativen Treibstoffs wurden 2018 zur Belieferung der österreichischen Restaurants durch den Logistikpartner HAVI eingesetzt. Damit konnten rund 49% der LKW-Transporte betrieben werden. Aber nicht nur die eigene Flotte fährt mit Biodiesel, dessen Rohstoff aus McDonald’s Küchen stammt: auch die REWE Group, ebenfalls Partner im klimaaktiv pakt2020, betrieb bis zum Jahr 2017 damit einen Teil der LKWs.

Energieeffizienz und nachhaltiges Abfallmanagement in den Restaurants

Da McDonald’s insgesamt 196 Restaurants in ganz Österreich betreibt, nehmen die effiziente Nutzung von Energie sowie ein nachhaltiges Abfallmanagement einen hohen Stellenwert ein. Zu diesem Zweck wurde 2012 das Energiemanagementsystem (EnMS) in allen Restaurants verbindlich eingeführt. Das Managementsystem nach ISO 50001 ermöglicht es, den Energieverbrauch konstant zu überwachen sowie Verbrauchsquellen und Potenziale zu identifizieren. Einen wichtigen Hebel stellt hierbei die Einbindung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. McDonald’s Österreich schafft mit diversen Schulungen, Handbüchern und einem verständlich aufbereiteten „Energiesparkatalog“ Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit Energie. Zudem konnte der CO2-Ausstoß der McDonald’s Restaurants durch den weitgehenden Umstieg auf Grünstrom aus österreichischer Wasserkraft massiv reduziert werden. Für eine möglichst unabhängige und umweltfreundliche Wärmeversorgung und Kühlung werden neue McDonald’s Restaurants nach Möglichkeit mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „Machhaltigkeit“ hat sich McDonald’s auch im Abfallbereich ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2025 sollen 100% aller Verkaufsverpackungen aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen stammen. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft stellt McDonald‘s mit dem unternehmensweit eingeführten Abfallkonzept namens McRecycle® seit Jahren sicher, dass die anfallenden Materialien in allen Restaurants recycelt werden.

klimaaktiv pakt2020 zieht eindrucksvolle Bilanz

Um die Erreichung der nationalen Klimaziele zu unterstützen haben sich die zwölf österreichischen Großbetriebe Bank Austria, BUWOG Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz Meisterbäcker, REWE International AG und Vöslauer Mineralwasser GmbH ehrgeizige Ziele gesteckt. Sie bekannten sich dazu, die Treibhausgasemissionen um mehr als 16 Prozent zu senken, ihre Energieeffizienz um mindestens 20 Prozent zu steigern und mindestens 34 Prozent erneuerbare Energieträger (10 Prozent im Bereich Transport und Mobilität) einzusetzen.

Das Engagement der Paktpartner hat sich gelohnt: die für 2020 definierten Ziele wurden bereits im Herbst 2019 erreicht. Mit Konsequenz und viel Einsatz haben sie seit 2005 mehr als 1,39 Millionen Tonnen CO2 eingespart – das entspricht den Emissionen von rund 200.000 Flügen um die Erde. Die klimaaktiv Paktpartner zeigen als Vorreiterbetriebe, dass sich Energieeffizienz, Geschäftserfolg und Klimaschutz gut verbinden lassen.

Über den pakt2020

Mit dem klimaaktiv Pakt bietet das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Technologie und Innovation großen österreichischen Betrieben ein freiwilliges, glaubwürdiges und transparentes Bündnis für den Klimaschutz.

Unter professioneller Begleitung durch die Expertinnen und Experten von klimaaktiv erarbeiten die Paktpartner individuelle Klimaschutzkonzepte und setzen diese auf betrieblicher Ebene um. Der strukturierte Prozess, in dem die Zielerreichung überprüft und Maßnahmen laufend optimiert werden, schafft maximale Glaubwürdigkeit sowie Transparenz nach innen und außen.

Über klimaaktiv

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Mit der Entwicklung und Bereitstellung von Qualitätsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Profis, mit Beratung, Information und einem großen Partnernetzwerk ergänzt klimaaktiv die Klimaschutzförderungen und -vorschriften. Erfahren Sie mehr über die Ziele, Aktivitäten und Akteure: klimaaktiv.at

Nähere Informationen

klimaaktiv pakt2020
McDonald's - Machhaltigkeit

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Florian Berger
Pressesprecher der Bundesministerin
+43 1 71162-658010
florian.berger@bmk.gv.at
www.bmk.gv.at

Pressedienst klimaaktiv, Lockl & Keck
Mag.a (FH) Ulrike Schmid
+43 660 15 16 17 6
us@lockl-keck.at
www.lockl-keck.at

Veröffentlicht am 16.07.2020