© klimaaktiv/APA-Fotoservice/Juhasz

Jetzt anmelden: klimaaktiv Konferenz 2026​

Die klimaaktiv Konferenz 2026 lädt am 2. Juni in Wien zum Austausch über zukunftsfähiges Wirtschaften ein. Impulse, Praxisbeispiele und vertiefende Sessions eröffnen neue Perspektiven und Möglichkeiten zur Vernetzung.

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Auch dieses Jahr bringt die klimaaktiv Konferenz am 2. Juni 2026 auf dem Campus der Erste Bank in Wien zentrale Akteur:innen aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft, Gemeinden und Regionen zusammen.

Unter dem Titel 

„Gemeinsam zum Erfolg: Wie Klimaschutz, Energiewende und Aktive Mobilität Österreichs Wirtschaftsstandort sichern”

steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Stärke verbinden lassen, um neue Perspektiven für Unternehmen, Regionen und den Wirtschaftsstandort zu eröffnen.

Eine inspirierende Keynote, ein Podium mit Vertreter:innen aus Gemeinden, Unternehmen und Wissenschaft sowie vertiefende Parallelsessions vermitteln Impulse, Erfahrungen aus der Praxis und konkrete Lösungsansätze. So erhalten Sie vielfältige Einblicke und haben die Möglichkeit, sich in Themen zu vertiefen und sich aktiv einzubringen.   

Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven. Fachliche Impulse, Praxisbeispiele und Diskussionen zeigen, wie Klimaschutz zu einem Motor für Innovation und Wertschöpfung werden kann und wie gemeinsames Handeln zu einem starken und nachhaltigen Standort beiträgt.

Da die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Zu- oder Absage bis spätestens 22.05.2026 über das Online-Formular.

Programm der klimaaktiv Konferenz 2026

09.15 Uhr Registrierung und Welcome

Weltklimaspiel - Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

10.00 Uhr Begrüßung 

Maximilian Clary und Aldringen, Privatkundenvorstand und Chief Operating Officer Erste Bank 

Peter Hanke, Mobilitätsminister

10:30 Impuls „Sicher. Leistbar. Gesund. Wie wir Klimaschutz gerade jetzt erzählen sollten“  

Mit Christoph Hofinger, CEO FORESIGHT Research

11:00 Parallelsessions (Block 1)

1. Effizienz sichtbar machen: Wie Tourismusbetriebe Maßnahmen planen, umsetzen und erfolgreich kommunizieren

2. Dekarbonisierung vor thermischer Sanierung? - Bausteine für eine erfolgreiche Wärmewende

3. Klimaschutz hat eine neue Geschichte. Wer erzählt Sie?

4. Gasnetzstillegung: Impulse für die zukünftige Wärmeplanung

5. Energiekosten senken: Praxislösungen für Flotten, Gebäude und Prozesse

6. Kinder und Jugendmobilität in der Praxis

12:30 Mittagspause

13:30 Parallelsessions (Block 2)

7. Tourismus als Hebel für Klimaschutz und die lokale Wirtschaft in Gemeinden und Regionen

8. Klimafitte Siedlungs- und Quartiersentwicklung als Grundlage für hochwertige  Wirtschafts- und Lebensräume

9. Was bringt das ElWG für Unternehmen?

10. Digitalisierung & KI in der Praxis: Was brauchen Fachkräfte im Energie- und Gebäudebereich künftig?

11. Erfolgreiche Maßnahmen aus der Praxis - Wie Betriebe und Gemeinden nachhaltige Mobilität fördern

12. Multimodale Mobilität gestalten: Integration von Fußverkehr, Radverkehr und Sharing-Angeboten

15:00 Kaffeepause

15:30  Keynote „Gemeinsam wirksam: Kompetenzen für eine klimafitte Wirtschaft“

Mit Alice Schmidt, Geschäftsführerin der Weitblick GmbH, Global Sustainability Adviser

16:00 Podiumsdiskussion

Eva Kail,  Expertin für gendergerechtes Planen und Bauen

Birgit Kraft-Kinz, Gründerin CEOs for Future, Geschäftsführerin KRAFTKINZ

Peter Molnar, Bürgermeister Krems an der Donau

Alice Schmidt, Geschäftsführerin der Weitblick GmbH, Global Sustainability Adviser

16:45 Im Gespräch und Auszeichnung klimaaktiv Partner

Norbert Totschnig, Umwelt- und Klimaminister

Elisabeth Zehetner, Energie-Staatssekretärin

17:20 Netzwerken und kleiner Imbiss

19:00 Ende

Inhalte der Parallelsessions

Energieeffizienz ist längst mehr als ein technisches Thema – sie prägt Kostenstruktur, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit von Tourismusbetrieben. Die Session zeigt auf, in welchen Bereichen Betriebe heute wirksame Schritte setzen können: von Mobilität und Sanierung über Heizsysteme und betriebliche Effizienzmaßnahmen bis hin zu Regionalität, Bewusstseinsbildung und Gäste-Kommunikation.

 Best Practices aus Stadt- und Landhotellerie, fachliche Impulse sowie praxisnahe Tools geben Orientierung und konkrete Ansatzpunkte, um Maßnahmen sichtbar und erfolgreich umzusetzen.

Thermische Sanierung reduziert den Heiz- und Kühlbedarf und schafft vorteilhafte Rahmenbedingungen für die Umstellung auf eine erneuerbare Wärme- und Kälteversorgung. Gleichzeitig drängt die Zeit, um die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Oftmals fehlt es jedoch in Einzelgebäuden oder auch in großen Gebäudebeständen an Geld für eine thermische Sanierung PLUS Dekarbonisierung. 

Die Frage ist daher: Wie gehen wir mit unserem Gebäudebestand um und ist „Raus aus Gas“ mit „Efficiency First!“ möglich? Gleichzeitig gilt es, für große Gebäudebestände einen entsprechenden Fahrplan zu erstellen. Dieser soll einerseits dem Ziel der Klimaneutralität entsprechen und andererseits wirtschaftlich sinnvoll argumentierbar sein. In dieser Parallelsession werden Impulse zu diesen Themen geliefert und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

Sollen wir noch übers Klima sprechen? Klar, aber anders!

In dieser Session bauen wir gemeinsam mit Meinungsforscher Christoph Hofinger und weiteren spannenden Panel-Gästen an einer neuen Erzählung: Was funktioniert heute wirklich in der Klimakommunikation? Welche Frames öffnen Türen und welche schließen sie? Wie schaffen es Unternehmen, Verwaltung und Regionen Menschen zum Handeln zu bewegen?

Die Umsetzung der EU-Gasrichtlinie erfordert von Energieversorgern, Netzbetreibern und Kommunen tiefgreifende strukturelle Veränderungen. Im Zuge der Dekarbonisierung und der langfristigen Abkehr von fossilen Energieträgern gewinnt die strategische Planung zur Stilllegung von Gasverteilnetzen zunehmend an Bedeutung. Diese Parallelsession beleuchtet die regulatorischen Rahmenbedingungen, technischen Herausforderungen und wirtschaftlichen Implikationen der Gasnetzstilllegungsplanung im Kontext der nationalen Energiepolitik.

Im Fokus steht die Frage, warum eine frühzeitige und systematische Stilllegungsplanung nicht nur regulatorisch notwendig, sondern auch ökonomisch und gesellschaftlich sinnvoll ist. Neben der Vermeidung von Fehlinvestitionen in auslaufende Infrastrukturen ermöglicht sie eine koordinierte Transformation hin zu nachhaltigen Wärmeversorgungslösungen, wie etwa Wärmenetzen oder elektrifizierten Systemen. Gleichzeitig trägt sie zur Versorgungssicherheit bei, indem Sie die Übergangsprozesse planbar und transparent gestaltet.

Das erwartet Sie:

  1. Umsetzung der EU Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt-RL und Gasnetzstilllegungsplanung: Rollen, Ablauf und Endkundenrechte -  Marie-Sophie Bisteghi, BMWET
  2. Die Gasnetzstilllegungsplanung aus Netzbetreibersicht – Aktueller Stand bei den Wiener Netzen - Dominik Bothe, Wiener Netze
  3. Gasnetz-Transformation und kommunale Wärmeplanung gemeinsam denken. Rahmenbedingungen und methodische Vorgehensweise für eine GIS-gestützte Transformationsanalyse - Franz Mauthner, AEE Intec 

Wie lassen sich Energie‑ und Treibstoffkosten im Unternehmen jetzt wirksam senken? Die Session zeigt praxiserprobte Maßnahmen, die ohne große Investitionen umsetzbar sind. Ein zentraler Fokus liegt auf EcoDriving in der Unternehmensflotte, ergänzt durch weitere wirksame Ansätze in Gebäuden und Prozessen sowie die aktive Einbindung von Mitarbeitenden. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Unternehmen Effizienz steigern, Kosten senken und ihre Resilienz stärken. 

Die Preisträger:innen der Europäischen Mobilitätswoche 2025 geben Einblicke in ihre Maßnahmen zur Umsetzung des Mottos „Mobilität für alle“. Im Fokus stehen dabei insbesondere Projekte, die die aktive und selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen fördern. Vorgestellt werden unter anderem Aktionen zur attraktiven Gestaltung von Schulwegen für Aktive Mobilität, kreative Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche sowie Angebote zur Mobilitätsbildung. Die Session bietet Inspiration und praxisnahe Beispiele und setzt Impulse, um im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 eigene Aktivitäten umzusetzen. 

Dem Tourismus kommt in Österreich eine große wirtschaftliche Bedeutung zu, die gleichzeitig mit potenziell erheblichen negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima verbunden ist. In dieser Session kommen Gemeinden und Regionen zu Wort, die sich bewusst als nachhaltige Tourismusdestinationen positionieren und mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen konkrete Schritte in diese Richtung gesetzt haben. 

Das Ausseerland und das Burgenland zeigen, wie klimaverträglicher Tourismus erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei wird greifbar, welche Synergien sich für Gemeinden, touristische Betriebe und die lokale Bevölkerung ergeben und wie Regionen diese gezielt steuern können, um ökologische Verantwortung mit regionaler Wertschöpfung und hoher Lebensqualität zu verbinden. 

Vortragende:

  • Regina Preslmair, BMLUK
  • Pamela Binder, Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut
  • Julia Hellwagner, Burgenland Tourismus, Erlebnisregion Mittelburgenland-Rosalia

Klimafitte Siedlungs- und Quartiersentwicklung ist längst mehr als ein Beitrag zum Klimaschutz: Sie entscheidet zunehmend über die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten, die Lebensqualität der Bevölkerung und die Zukunftsfähigkeit von Gemeinden und Städten.

In der Session werden anhand konkreter Erfahrungen aus kommunaler Planung, Immobilienentwicklung und klimaaktiv Fachbegleitung drei Perspektiven beleuchtet: Wie kann der klimaaktiv Standard für Siedlungen und Quartiere als gemeinsames Steuerungs- und Qualitätsinstrument eingesetzt werden? Drei Perspektiven zeigen, wie aus planerischen Zielsetzungen umsetzbare Projekte entstehen und welche wirtschaftlichen, organisatorischen und politischen Erfolgsfaktoren dabei entscheidend sind.

Im Dialog mit dem Publikum wird diskutiert, wie klimafitte Quartiere gelingen können – von der ersten Planungsidee bis zum lebenswerten Wirtschafts- und Lebensraum.

Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) stellt einen zentralen Meilenstein für die Weiterentwicklung des österreichischen Stromsystems dar und bringt weitreichende Veränderungen mit sich. In der Parallelsession werden vor diesem Hintergrund die praktischen Auswirkungen des ElWG auf Unternehmen erläutert: Wie verändern sich Rollen, Pflichten und Handlungsspielräume im Unternehmensalltag? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für die PV-Branche und für innovative Geschäftsmodelle? 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Systemdienlichkeit von Batteriespeichern und deren Rolle in einem zunehmend dezentralen Energiesystem. Zudem wird das Potenzial des Peer-to-Peer-Stromhandels beleuchtet. Die Session ordnet das ElWG in den österreichischen Kontext der Energiewende ein und bietet eine fundierte Grundlage für die Umsetzung in der Praxis. Sie schafft Orientierung über neue Rechte, Pflichten und Handlungsspielräume und diskutiert, wie die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen zu mehr Systemeffizienz, Fairness und Beteiligung beitragen können.

Vortragende:

  • Florian Stangl, NHP Rechtsanwälte
  • Christoph Dolna-Gruber, Österreichische Energieagentur
  • Hubert Fechner, TPPV - Österreichische Technologieplattform Photovoltaik
  • Stephan Heidler, Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften beim Klima- und Energiefonds

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Kompetenzanforderungen an Fachkräfte im Energie, Produktions und Gebäudebereich deutlich. In zunehmendem Maß werden digitale Daten, automatisierte Auswertungen sowie unterstützende Systeme für Produktion, Energiemanagement und Gebäudebetrieb eingesetzt. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an Aus und Weiterbildungsangebote, die gezielt, praxisnah und qualitätsgesichert darauf reagieren müssen.

Die Parallelsession bringt Akteur:innen aus Betrieben und Weiterbildung zusammen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Qualifikationsbedarfe sowie der sinnvolle Einsatz digitaler und KIgestützter Lern und Unterstützungsformate im Kontext einer sicheren, sauberen und leistbaren Energieversorgung und einer zukunftsorientierten Industrie und Standortentwicklung.

Ausgehend von der Frage „Wo kommen wir her, wo stehen wir heute und wohin entwickelt sich der Qualifikationsbedarf?“ werden praxisnahe Anwendungsfälle diskutiert. Ein zentraler Diskussionspunkt ist dabei die Rolle der Weiterbildung in Zukunft – insbesondere vor dem Hintergrund verfügbarer KI-Systeme – sowie die Frage, welche Kompetenzen weiterhin gezielt aufgebaut werden müssen.

Die Vortragenden zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie die Förderung nachhaltiger Mobilität durch Maßnahmen von Betrieben und Gemeinden wirksam gelingt. 
Im Fokus stehen umgesetzte Maßnahmen in zwei Betrieben und zwei Gemeinden, die Mobilität vor Ort verändern. Betriebe wirken in „ihre“ Gemeinden hinein als Erzeuger von Verkehren und Anbieter von Lösungen für die Mobilität von Mitarbeitenden und Kund:innen. Gemeinden wirken für „ihre“ Betriebe vor Ort in ihrer Behördenfunktion, durch Angebotsplanung oder durch Entwicklung von praktikablen Lösungen. Zusammenarbeit führt zu tragfähigen Lösungen, die auch bei knappen Budgets eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Die Session beleuchtet, wie multimodale Mobilität durch die intelligente Verknüpfung von Fußverkehr, Radverkehr, öffentlichem Verkehr und Sharing-Angeboten erfolgreich gestaltet werden kann. Anhand konkreter Beispiele aus Betrieben, Regionen und Verkehrsverbünden wird dargestellt, wie integrierte Mobilitätslösungen die Attraktivität und Nutzung nachhaltiger Verkehrsformen erhöhen.  

Dabei stehen sowohl infrastrukturelle Maßnahmen als auch organisatorische und betriebliche Ansätze im Mittelpunkt. Die Session vermittelt praxisnahe Einblicke und übertragbare Lösungsansätze für eine ganzheitliche, klimafreundliche Mobilitätsgestaltung.

© Österreichisches Umweltzeichen

Nachhaltig veranstaltet – gemeinsam klimafreundlich anreisen

Die klimaaktiv Konferenz wird nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings / Green Events umgesetzt. Der Erste Bank Campus (Am Belvedere 1) überzeugt durch seine zentrale Lage und sehr gute Erreichbarkeit: Der Wiener Hauptbahnhof ist in nur etwa 3 bis 5 Minuten zu Fuß erreichbar, die U-Bahn-Station Südtiroler Platz (U1) liegt rund 5 Minuten entfernt.
Auch mit dem Fahrrad ist der Veranstaltungsort dank der guten Anbindung an das Wiener Radwegenetz bequem erreichbar. Fahrradabstellplätze stehen in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Wer diese Möglichkeiten nutzt, trägt dazu bei, die Veranstaltung gemeinsam möglichst umweltschonend zu gestalten.

Datum
02.06.2026 | 10:00 - 19:00 Uhr

Ort
Erste Bank Campus

Adresse
Am Belvedere 1, 1100 Wien

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