Luftqualität

Die fachgerechte Ausführung einer Komfortlüftung ist von entscheidender Bedeutung für eine hohe Luftqualität und ein behagliches Raumklima.

Dabei spielen die Luftmengenanpassung, die Strömungsgeschwindigkeit, gute Filter und auch die individuell passende Wahl des Lüftungsprinzips eine entscheidende Rolle. Eine hohe Luftqualität kann nur durch einen ausreichenden und kontinuierlichen Luftaustausch erzielt werden. Um eine Anreicherung der Luft mit Schadstoffen, Gerüchen und Feuchtigkeit zu verhindern, müsste ein Wohnraum bei Fensterlüftung etwa alle ein bis zwei Stunden durchgelüftet werden. Mit einer Komfortlüftung wird kontinuierlich frische und gefilterte Außenluft zu- und die verbrauchte Luft abgeführt.

CO2-Messung in einem Schlafzimmer mit 16 m² und zwei Personen

Kohlendioxid (CO2) entsteht bei der Atmung von Personen und ist eine der wichtigsten Kenngrößen für die Luftqualität. Bereits nach ca. einer Stunde wird in einem ungelüfteten Schlafzimmer mit zwei Personen die obere Grenze für gute Innenraumluft von 1.000 ppm CO2 (= „parts per million“: Teile CO2 pro Million Teile Luftinhaltsstoffe)erreicht.

Nach etwa zwei Stunden ist die Mindestvorgabe des Umweltministeriums (BMLFUW)an die Innenraumluftqualität von 1.400 ppm CO2 überschritten. Spätestens dann müsste für einen gesunden und erholsamen Schlaf gelüftet werden. Ansonsten kann es passieren, dass Sie am Morgen aufwachen und müder sind als am Abend. Denn Sie hatten zu wenig frische Luft damit sich Körper und Geist erholen hätten können.

Veröffentlicht am 04.04.2016