5. Slowenischer Radverkehrsgipfel "Aktive Mobilität und öffentlicher Verkehr" in Ljubljana
Die eintägige Konferenz zeigt am 3. Juni 2026, dem Weltfahrrad-Tag, wie Rad- und Fußverkehr besser mit dem öffentlichen Verkehr multimodal kombiniert werden kann. Dazu werden Analysen, Lösungen und Good-Practice-Beispiele in englischer Sprache vorgestellt. Zum Abschluss führt eine Fachexkursion zum neuen multimodalen Hub am Hauptbahnhof in Ljubljana und zeigt, wie dieser aktiv mobil an die Innenstadt angebunden werden soll.
Wie lassen sich Radverkehr und öffentlicher Verkehr besser verknüpfen?
Der 5. Slowenische Nationale Radverkehrsgipfel am Weltfahrradtag bringt Expert:innen aus Politik, Planung und Praxis zusammen, um über aktive Erreichbarkeit, multimodale Knoten und konkrete Lösungen zu diskutieren. Mit internationalen Inputs, Projekt‑Learnings und Good‑Practice‑Beispielen aus dem Donauraumproject Active2Public Transport wird aufgezeigt, was schon alles in Bewegung gesetzt und auf den Boden gebracht wurde.
Die Konferenz ist auch der öffentliche Launch der auf klimaaktivmobil.at verankerten „Active2Public Transport Online-Toolbox“, die sich insbesondere an Gemeinden, Verkehrsbetriebe und weitere Stakeholder, die sich mit Multimodalität beschäftigen und die Kombination Aktive Mobilität und öffentlichen Verkehr weiter ausbauen wollen.
- Konferenzsprache Englisch & Slowenisch (mit Übersetzung ins Englische)
- Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt in Kürze - bei Interesse gerne ein kurzes Mail an Irene Bittner (klimaaktiv mobil | Österreichische Energieagentur)
Programm
Moderation: Matej Praprotnik (RTV Slovenija und „Bicycle Mayor of Ljubljana“)
Ort: Slovenske železnice (SŽ) Kolodvorska 11, Ljubljana (Slowenische Eisenbahnen, Zentrale für Personenverkehr)
09:00 - 11:00
Begrüßung
- Keynote (tbc) – Expert:in aus den Niederlanden
- Wie Verkehr die Qualität unseres Klimas und den Energieverbrauch beeinflusst | Irene Bittner (klimaaktiv mobil | Österreichische Energieagentur)
- Aktive Erreichbarkeit multimodaler Knoten – objektive und subjektive Perspektive | Janez Škulj (Slowenisches Ministerium für Umwelt, Klima und Energie)
- Erkenntnisse für Städte und Regionen aus dem Projekt Active2Public Transport | Andreas Friedwagner (Verracon)
11:00 Kaffeepause
11:30 - 14:00
- Wie engagiert waren wir? Ergebnisse der diesjährigen „Bike‑to‑Work“-Kampagne aus Slowenien (inkl. Präsentation der Hauptpreise 2025 und 2026), Anja Slapničar, (IPOP) & N.N. (Niederländische Botschaft in Slowenien)
- Good-Practice Beispiele zur Verbesserung der Kombination von Radverkehr mit dem öffentlichen Verkehr aus dem Donauraumprojekt Active2Public Transport:
- Fahrradboxen in Slowenien, N. N. (Slowenisches Ministerium für Umwelt, Klima und Energie)
- Fahrradmitnahme in Bussen im Burgenland und in Bratislava - Christine Zopf-Renner (Mobilitätszentrale Burgenland) & Šimon Juřík (Bratislava Integrated Transport)
- Integrierte Ticketing‑Systeme in der Region Bratislava - Šimon Juřík (Bratislava Integrated Transport)
- Straßentransformationen im Burgenland und in Ljubljana - Andreas Friedwagner (Verracon) & N. N. (Slowenisches Ministerium für Umwelt, Klima und Energie)
- Fahrrad-Testprogramm “Gönn’ deinem Auto eine Pause” in Bukarest, Emanuela Dimitriu (Nationales Radverkehrs-Koordinationszentrum des Rumänisches Ministerium für Entwicklung, öffentlicher Dienst und Verwaltung)
- Active2Public Transport Online‑Toolbox – Leitprinzipien, Handlungsfelder und Good-Practice zur Verbesserung der Kombination von Aktiver Mobilität und öffentlichem Verkehr, András Munkácsy (KTI – Institute for Transport Sciences and Quality Control in Building, Budapest)
- Multimodaler Mobility Hub, Ljubljana, Slowenien - Stand der Dinge zu Planung und Bau des neuen Fahrgastzentrums am Hauptbahnhof Ljubljana (tbc)
- Abschluss
14:00 Mittagspause
15:00 - 16:30 Exkursion zum neuen Multimodal Hub am Hauptbahnhof Ljubljana & Miklošičeva‑Straße als wichtige Verbindung ins Stadtzentrum
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Diese Konferenz wird im Rahmen des Projekts Active2Public Transport durch das Interreg-Donauregion-Programm unterstützt, das von der Europäischen Union kofinanziert wird.