Verzahnen, Vertiefen, Verbessern: Die Herausforderungen für klimaaktiv bis 2020

Die EvaluatorInnen (Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie GmbH und KMU-Forschung Austria) fanden fünf Maßnahmen, die klimaaktiv bis 2020 noch wirkungsvoller machen.

Verbesserungspotential sehen die EvaluatorInnen in einer noch besseren Abstimmung mit den Aktivitäten der Länder und mit den Förderungen, einer besseren Aufbereitung der Angebote für die verschiedenen Zielgruppen und in einer Vertiefung der Beziehung zu den aktiven Wirtschaftspartnern.

Stärkere Verschränkung mit den Länderaktivitäten

Mit Instrumenten wie Wohnbauförderung, Kampagnen, Energieberatung und vielen anderen Aktivitäten wird der Klimaschutz durch die Bundesländer vorangetrieben. klimaaktiv hat schon in der Vergangenheit mit den entwickelten Standards, Beratungs- und Informationsprodukten diese Aktivitäten unterstützt und ergänzt. In Zukunft sollen die Länder auf diese Angebote verstärkt und einfacher zurückgreifen können. 

Unterstützung der Fördereffizienz

Die EvaluatorInnen schlagen vor, die im Rahmen von klimaaktiv entwickelten Standards und Qualitätssicherungsmaßnahmen verstärkt auch in Förderprogrammen außerhalb von klimaaktiv nutzbar zu machen. So wird die Qualität von geförderten Klimaschutzmaßnahmen und somit die Effizienz der eingesetzten Mittel verbessert. Zudem sollten die Standards bei öffentlichen Aufträgen bzw. Beschaffungen noch stärker Anwendung finden. Eine regelmäßige Überarbeitung und Verschärfung der Standards ist dabei eine wichtige Voraussetzung.

Stärkere KundInnenorientierung

klimaaktiv hat viele Checklisten, Berechnungstool, Leitfäden und On-Line Plattformen entwickelt, die konkrete Entscheidungshilfe und Unterstützung für die Umsetzung von Klimaschutzprojekten geben. Diese Angebote sollen noch stärker themenübergreifend für die einzelnen Zielgruppen aufbereitet und kommuniziert werden.

Vertiefung der Partnerschaften

Viele große und kleine Unternehmen und Organisationen konnten als klima:aktiv-Partner gewonnen werden. Die EvaluatorInnen schlagen vor, diese Partnerschaften noch stärker mit gemeinsamen Projekten und Aktivitäten zu beleben und so die Wirkung von klimaaktiv weiter zu erhöhen.

 

Am Ball bleiben

Der Klimaschutzbereich gilt als besonders innovativ, immer wieder tragen neue Technologien und Dienstleistungen zu Energieeffizienz und zum vermehrten und verbesserten Einsatz erneuerbarer Energie bei. Die Herausforderung für klimaaktiv besteht darin, die wichtigsten Marktentwicklungen zu erkennen und wo notwendig die bewährten Instrumente auch für diese neuen Bereich zu entwickeln und anzubieten.

Veröffentlicht am 31.03.2014