Klimaschutzpreis Junior 2018

Die Gewinner/innen vom Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018 stehen fest: Die engagierten Projekte der Klimaschulen Volksschule Baden-Weikersdorf, BG/BRG Baden Biondekgasse und der HLA aus Baden bei Wien (Niederösterreich) überzeugten ORF-Publikum und Jury.

Die Gewinner

Mehr als hundert Schüler/innen der Klimaschulen Volksschule Baden-Weikersdorf, BG/BRG Baden Biondekgasse und der HLA Baden in Niederösterreich haben viele Projekte zum Thema Klimaschutz und Ernährung umgesetzt: Unter dem Motto „Mahlzeit – Wir kochen für ein gutes Klima“ wurden eine Fotoausstellung zum Wocheneinkauf einer Familie, das Theaterstück „um.WELT“, ein Nachhaltigkeitscheck bei lokalen Lebensmittelerzeugern und Workshops zur Klimarelevanz von Palmöl umgesetzt. Neben einem Film zum Thema „Saisonalität und Regionalität von Lebensmitteln“ und einem Kochbuch mit klimafreundlichen Rezepten ist auch ein Klimaschutzlied entstanden. Ihre Ideen, was im Klimaschutz passieren müsste, damit der Klimawandel das Leben nicht sehr ungemütlich macht, haben sie in Briefen an die Badener Bevölkerung formuliert, die 2050 geöffnet werden.

Eine Jury rund um die „Soko Donau“-Darstellerin Lilian Klebow und „okidoki“-Moderator Robert Steiner hatte unter den Einreichungen die vier besten Projekte ermittelt, die in der ORF-Servicesendung „konkret“ dem Publikum zur Abstimmung vorgestellt worden sind. Zu gewinnen gibt es für die offiziellen Titelträger „Österreichischer Klimaschutzpreis Junior – Sieger 2018“ eine Siegesfeier zum Schulschluss, Urkunden und einen Geldpreis, zur Verfügung gestellt von den ÖBB.

Die Nominierten

Neben den drei Klimaschulen aus Baden bei Wien zählten weitere Schulen und ein Team von engagierten Kindern mit folgenden Projekten zu den Nominierten:

„Wir möchten die erste Schule Österreichs sein, in der sich Schüler/innen und Lehrer/innen kostenlos klimafreundliche E-Bikes ausleihen können“, beschlossen die 18 Schüler der Mechatronik-Klasse der Polytechnischen Schule Schwaz in Tirol und machten sich unter dem Motto „E-Bike4u“ ans Werk: Budget aufstellen, passende Akkus und Fahrräder für die Nachrüstung organisieren, Logo gestalten, App für die Organisation des Verleihs programmieren, Schlösser und Ladeboxen aussuchen – und losradeln.

Wächst Strom auf dem Baum? Kann man mit Windrädern baden fahren? 300 Acht- bis Zehnjährige aus ganz Vorarlberg haben das Mitmachbuch „Wer? Wie? Energie!“ recherchiert, erarbeitet und gestaltet: von Kindern für Kinder (und Erwachsene). Viele Anregungen zum Basteln, Rätseln, Experimentieren, Kochen und Malen motivieren auf lustvolle Weise zu einem sorgsamen Umgang mit Energie in der Schule, zu Hause und in der Freizeit.

Fächer- und schulstufenübergreifend beschäftigten sich die Schüler/innen des BG/BRG Purkersdorf in Niederösterreich mit Umwelt-und Klimaschutzthemen: Die Gruppe „Akte-Aluminium-Energy“ befasste sich unter dem Motto „Kein Mist! Klimaschützlinge unterwegs“ mit Energieverbrauch bei Herstellung und Recycling von Alu-Getränkedosen. Auch die Handy-Sammlung in Kooperation mit dem Jane Goodall Institut bewirkte ein Nachdenken über Ressourcenverbrauch. Mit einer Internetsuchmaschine kann man Bäume pflanzen, und eine regionale Jause hat natürlich auch etwas mit Klimaschutz zu tun.

Über den Klimaschutzpreis Junior

Der Preis wurde vom Nachhaltigkeitsministerium und dem ORF im Jahr 2012 anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Österreichischen Klimaschutzpreises ins Leben gerufen.

Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis Junior in diesem Jahr von den ÖBB, Stromdiskont.at und Sonnentor.

Veröffentlicht am 20.06.2018