Bundesminister Rupprechter: Innovative Mobilitätsprojekte in Oberösterreich

Bundesminister Andrä Rupprechter zeichnete am 13. Juni insgesamt 68 klimaaktiv mobil Projektpartner aus Oberösterreich für ihren Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr aus.

Wien, 14. Juni 2017. Der Umweltminister strich bei der Auszeichnung erste Erfolge des heuer gestarteten Aktionspakets Elektromobilität hervor. „Nicht nur Elektro-Autos werden als klimafreundliche Transportmittel immer beliebter. Seit März 2017 wurden über 340 Anträge zur Förderung für Elektro-Mopeds gestellt. Das zeigt, dass die Österreicherinnen und Österreicher auf attraktive Mobilitätslösungen im regionalen Nahverkehr umsteigen wollen“, so Rupprechter in der Konzernzentrale der Energie AG Oberösterreich in Linz.

Oberösterreich unterstützt Mobilitätswende
Betriebe und Gemeinden aus Oberösterreich setzen neben E-Zweirädern auf die Umstellung von Fuhrparks auf Elektro-Pkw und -Stapler, Spritspartrainings oder Gratis-Bahn-Tickets für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ich bin stolz darauf, dass Oberösterreichs Betriebe und Gemeinden die Potenziale des klimafreundlichen Verkehrs nutzen. Die prämierten klimaaktiv mobil Projekte erzielen Einsparungen in der Höhe von rund 1.650 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Mehr als 150 zusätzliche Elektrofahrzeuge sind unterwegs. Investitionen in Ladeinfrastruktur wurden getätigt und die Förderung des öffentlichen Verkehrs gestärkt. klimaaktiv mobil Partner sind damit wichtige Vorreiter für die Mobilitätswende“, erklärt Rupprechter weiter.

Das „Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität mit erneuerbarer Energie“ von BMLFUW und bmvit in Zusammenarbeit mit den Automobilimporteuren, Zweiradimporteuren sowie dem österreichischen Sportfachhandel unterstützt Private, Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine beim Ankauf von E-Fahrzeugen. Dadurch erhalten Private für Autos mit reinem Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb bis zu 4.000 Euro E-Mobilitätsbonus. Darüber hinaus wird auch der Kauf von Elektro-Motorrädern und Schnellen Pedelecs (Elektro-Mofas) finanziell mit einem E-Mobilitätsbonus von 700 Euro unterstützt. Seit 1. April sind auch E-Bikes und Cargo-Bikes mit bis zu 500 Euro für Betriebe und Gemeinden im Aktionspaket inbegriffen.

E-Bike Boom
In heimischen Fahrradgeschäften ist der elektrische Antrieb bei Fahrrädern mittlerweile fester Bestandteil steigender Absatzzahlen. Carol Urkauf-Chen, Eigentümerin der KTM Fahrrad GmbH, ist auch für die kommenden Jahre zuversichtlich: „In den kommenden Jahren erwarten wir einen weiteren Anstieg in diesem Segment von derzeit knapp 60.000 E-Bikes auf bis 100.000 Einheiten und mehr. Im deutschsprachigen Raum rechnen wir mit Marktanteilen von bis zu 20 Prozent des Gesamtradmarktes bis 2020.“ Europaweit zählt KTM zu den Top Ten der mehr als 100 Fahrradmarken. „Das E-Bike erobert durch den technologischen Fortschritt immer mehr Marktanteile. Optisch integrierte Akkus, kleinere Motoren, geringeres Systemgewicht und größere Reichweiten erleichtern umweltbewussten Kundinnen und Kunden künftig die Kaufentscheidung. Und Betriebe im Tourismus sehen in E-Bikes die Chance, ihr Sommerangebot auszuweiten und sich mit einem E-Bike-Verleih regional eine Vorreiterposition zu verschaffen“, so Urkauf-Chen.

Österreich wird klimaaktiv mobil
Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützt das BMLFUW Österreichs Städte, Gemeinden und Betriebe mit Förderungen und Beratungsprogrammen bei der Mobilitätswende. Mehr als 8.400 klimaaktiv mobil Partner und Projekte sparen pro Jahr 640.000 Tonnen CO2 und 2.375 GWh Energie. Mit einer Fördersumme von bisher rund 87,5 Millionen Euro wurden Investitionen in die Mobilitätswende von 510 Millionen Euro ausgelöst und rund 6.000 green jobs geschaffen oder gesichert.

Anhang:
Liste der ausgezeichneten klimaaktiv mobil Partner und ihrer Projekte

Bildergalerie:
LINK Fotos der Auszeichnungsveranstaltung

Weiterführende Links
www.umweltfoerderung.at/verkehr
www.klimaaktivmobil.at
www.bmlfuw.gv.at

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Pressestelle
Tel.: (+43 1) 711 00-606963
E-Mail: presse@bmlfuw.gv.at

Veröffentlicht am 14.06.2017