Bundesminister Rupprechter: Hochkarätige Jury für Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) hat zum fünften Mal den Staatspreis „Architektur und Nachhaltigkeit“ ausgeschrieben und eine hochkarätige Jury bestellt. Eingereichte Projekte werden in einem mehrstufigen Verfahren bewertet.

„Mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit fördern wir energieeffizientes Bauen und machen die breite Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind echte Vorbilder und ermutigen Andere ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter.

Internationale Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger

Professor Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz wurde als Juryvorsitzender bestellt. Ihm zur Seite stehen die Architektin Gabu Heindl (Österreichische Gesellschaft für Architektur), Maren Kornmann (ENCO AG, Trägerverein Energiestadt Schweiz), Robert Lechner (Österreichisches Ökologie Institut), Anette Spiro (ETH Zürich) und Christian Steininger (Vasko+Partner).

FachexpertInnen des Programms klimaaktiv Bauen und Sanieren und der Kunstuniversität Linz wählen jene Projekte aus, die für eine Nominierung in Frage kommen. In einem weiteren Schritt entscheidet sich die Jury für einen engeren Kreis von auszeichnungswürdigen Projekten, besichtigt diese vor Ort und legt nach eingehender Diskussion die Nominierungen und Staatspreise fest. Im Oktober werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekanntgegeben und von Bundesminister Rupprechter geehrt.


Einreichungen bis zum 14. April möglich

Die Ausschreibung des Staatspreises richtet sich vor allem an BauherrInnen, ArchitektInnen, BauphysikerInnen und EnergieberaterInnen. Projekte, die zwischen Jänner 2014 und April 2017 saniert oder errichtet wurden, können online unter www.klimaaktiv.at/staatspreis eingereicht werden. Zulässig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten in den Kategorien „Sanierung“ und „Neubau“. Bewertet wird die architektonische Qualität und die Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit, die nach den Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards beurteilt wird.

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv ausgeschrieben. Im Auftrag des BMLFUW wird er von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) abgewickelt – in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz und der pulswerk GmbH, einem Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie Instituts. Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie der Wirtschaftskammer Österreich bietet finanzielle Unterstützung.

Über klimaaktiv
klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Seit 2004 deckt klimaaktiv mit den Themenschwerpunkten „Bauen & Sanieren“, „Energiesparen“, „Erneuerbare Energie“ und „Mobilität“ alle zentralen Technologiebereiche einer zukunftsfähigen Energienutzung ab. klimaaktiv leistet mit der Entwicklung von Qualitätsstandards, der aktiven Beratung und Schulung sowie breit gestreuter Informationsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. klimaaktiv dient dabei als Plattform für Initiativen von Unternehmen, Ländern und Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen.

Alle Informationen und die Unterlagen zur Einreichung finden sich auf www.klimaaktiv.at/staatspreis.

Veröffentlicht am 09.03.2017