klimaaktiv pakt2020-Partner Vöslauer setzt auf erneuerbare Energieträger

Die Vöslauer Mineralwasser AG mit Sitz in Bad Vöslau (NÖ) konnte mit einer neuen innovativen Photovoltaik-Anlage am Dach ihrer Lagerhalle in nur vier Monaten knapp 104.000 kWh Strom erzeugen. Damit bestätigt das Unternehmen seine Vorreiterrolle als nachhaltiges Unternehmen und zeigt als klimaaktiv pakt2020 Partner, wie erneuerbare Energieträger optimal eingesetzt und Emissionen reduziert werden können.

Innovative Technik für den Klimaschutz

Auf dem Dach des Vöslauer-Lagergebäudes befindet sich auf einer Fläche von 6.000 m² eine hochmoderne Photovoltaik-Anlage: Anstelle konventioneller Photovoltaik-Module mit einem Gehäuse aus Glas und Aluminium wurden flexible Module in Mattenform direkt auf die Dachhaut aufgebracht. Dadurch ist die Anlage wesentlich leichter und kommt ohne Unterkonstruktion aus. Ein weiterer Aspekt, der für diese Module spricht: Sie werden in Wiener Neustadt, also in der Region, produziert.

Die Anlage ist seit 31. März 2017 in Betrieb und erhöht wesentlich den Anteil erneuerbarer Energieträger bei der Stromversorgung des Unternehmens. Pro Jahr liefert die Anlage mit einer installierten Maximalleistung von 250 kW peak bis zu 250.000 kWh Strom. Diese Strommenge könnte rund 60 Haushalte mit Energie versorgen. „Als Marktführer setzen wir nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch beim Klimaschutz die Benchmark. Deshalb haben wir uns freiwillig verpflichtet, die Energieeffizienz im Vergleich zu 2005 bis 2020 um 22 Prozent zu verbessern. In den letzten Jahren haben wir trotz steigender Abfüllmengen bereits einen Großteil des Weges geschafft: Wir haben die Effizienz um gut 15 Prozent verbessert, durch die neue Photovoltaik-Anlage sind unsere Ziele nun in greifbare Nähe gerückt“, erläutert Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler die Klimaschutz-Aktivitäten des Unternehmens.

Zwölf Unternehmen – ein gemeinsames Ziel

Vöslauer ist seit 2011 Partner des Klimapakts des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für Großbetriebe. Als klimaaktiv pakt2020-Partner haben sich die Bank Austria, BUWOG Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz der Meisterbäcker, REWE International AG und Vöslauer Mineralwasser AG zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 96.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von 42.600 Autos. In Summe haben sich die Paktpartner vorgenommen, über die gesamte Laufzeit um 1,39 Millionen Tonnen weniger CO2 zu emittieren.

Alle Teilnehmer haben auch ihre individuellen Zielwerte festgelegt. Sie müssen dabei mindestens die für Österreich geltenden Ziele bis 2020 erreichen. Das heißt: Reduktion der Treibhausgase um 16 Prozent, Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent, den Einsatz von 34 Prozent erneuerbaren Energieträgern und von zehn Prozent im Transport- und Mobilitätsbereich. Zur Sicherstellung der Erreichung der Energie- und Klimaziele werden die Fortschritte aller Paktpartner jedes Jahr durch die Österreichische Energieagentur und das Umweltbundesamt geprüft.

Bei der Maßnahmenumsetzung werden die Unternehmen von den ExpertInnen von klimaaktiv, den betrieblichen Energieberatungen der Länder und der Kommunalkredit Public Consulting GmbH beraten sowie mit Workshops und Fachunterlagen maßgeblich unterstützt.

Veröffentlicht am 02.08.2017