Erfolgsbilanz Pakt2020: Paktpartner sparen 2,2 Mio. Tonnen CO2eq.ein

Österreichs Klimapakt für Großbetriebe übertrifft Österreichische Klimaziele für CO2-Reduktion, Energieeffizienz und Erneuerbaren-Ausbau deutlich

Im Jahr 2011 fiel der Startschuss für die Initiative klimaaktiv Pakt2020, Österreichs Klimapakt für Großbetriebe. Diese zwölf österreichischen Unternehmen haben sich als Paktpartner ehrgeizige Klimaschutzziele gesteckt und ziehen nun mit Ende der Projektphase eine beeindruckende Bilanz: BUWOG, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali Büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz Meisterbäcker, REWE, Unicredit Bank Austria und Vöslauer Mineralwasser. Sie bekannten sich dazu, bis Ende 2020 ihre Treibhausgasemissionen um mehr als 16 Prozent zu senken, die Energieeffizienz um mindestens 20 Prozent zu steigern und mindestens 34 Prozent erneuerbare Energieträger einzusetzen. Berechnungsbasis bildete der jeweilige Energieeinsatz von 2005.

Das Engagement der klimaaktiv Paktpartner hat sich gelohnt: Die für 2020 gesteckten Mindestziele wurden weit übertroffen. Gemeinsam – und mit Unterstützung der Initiative klimaaktiv des Klimaschutzministeriums - konnten die zwölf Unternehmen von 2005 bis 2020 ihre Treibhausgasemissionen um 50 Prozent senken, ihre Energieeffizienz um 33 Prozent steigern und ihren Einsatz erneuerbarer Energieträger auf 60 Prozent erhöhen. Über den Betrachtungszeitraum von 2005 bis 2020 sparten die Betriebe 2,2 Mio. Tonnen CO2eq.ein. Pro Jahr sind das durchschnittlich 144.000 Tonnen CO2eq. Das entspricht den jährlichen Treibhausgasemissionen von rund 85.000 PKWs oder 21.000 Ölkesseln in Einfamilienhäusern.

Veröffentlicht am 22.10.2020

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