hali Büromöbel verankert Klimaschutz in allen Bereichen

Als Großbetrieb im klimaaktiv Pakt2020 setzt hali Klimaschutz und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Produktionskette um. Mit seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie leistet das Unternehmen damit einen erheblichen Beitrag zum Erfolg des Pakt2020.

Das oberösterreichische Unternehmen hali verfolgt als Hersteller von maßgeschneiderten Büromöbeln und -konzepten nicht nur das Ziel, Freude an der Arbeit zu wecken. Mit der Mitgliedschaft im klimaaktiv Pakt2020 hat sich der Betrieb freiwillig dazu verpflichtet, die nationalen Klimaziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Und dabei war eines von Beginn an klar: Anstatt Einzelmaßnahmen zu setzen, soll das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensphilosophie verankert werden. Durch die kritische Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette und ein Bündel an Maßnahmen konnte hali die betriebliche Klimabilanz trotz Wachstumskurs deutlich verbessern.

"Unsere Zielsetzung ist nicht ab und an einzelne Maßnahmen zu setzen, sondern das Thema Nachhaltigkeit in die Unternehmensphilosophie zu verankern."

Für Inge Hiebl, Nachhaltigkeitsmanagerin bei hali, muss Klimaschutz auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit beruhen. Im Interview spricht sie außerdem über die bisher umgesetzten Maßnahmen, Learnings und die Zukunft.

Energieverbrauch trotz steigender Produktion reduziert

In seinem Werk in Eferding stellt hali rund 48 Millionen Varianten an Systemmöbeln her. Über 90 Prozent des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Betriebs fallen in der oberösterreichischen Zentrale an. Trotz steigender Produktion konnte hali im Rahmen der klimaaktiv Paktpartnerschaft den Energieverbrauch kontinuierlich senken. Dies gelang unter anderem durch den Einsatz einer hochinnovativen automatisierten Produktionsanlage, die 2015 sogar mit dem Mechatronik-Preis ausgezeichnet wurde. Aber nicht nur im Produktionsprozess, auch in der Produktionsstätte konnte hali die Energieeffizienz, beispielsweise durch den Umstieg in der Beleuchtung auf effiziente LED-Lampen, erfolgreich steigern.

Regionale Ressourcen sorgsam eingesetzt

In der Möbelproduktion setzt hali ausschließlich Feinspanplatten mit einem hohen Recyclinganteil ein. Der Rohstoff Holz, der aus Stabilitätsgründen für die Spanplattenproduktion notwendig ist, stammt zum Großteil aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. „Transparenz und Regionalität sind uns in der Beschaffung der Materialien besonders wichtig. Daher kommen 85 Prozent des verarbeiteten Holzes aus Österreich. Die restlichen 15 Prozent werden aus den angrenzenden Ländern, vor allem Slowenien, abgedeckt“, betont Inge Hiebl, Nachhaltigkeitsmanagerin bei hali. Beim Zuschnitt der Platten wird darauf geachtet, möglichst wenig Verschnitt zu erzeugen. Fällt Verschnitt an, landet dieser nicht im Müll, sondern wird im hauseigenen Biomasse-Heizwerk weiterverwertet. „Dank unseres eigenen Heizwerks können wir den gesamten Wärmebedarf des Produktionsstandorts zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen decken. Die dadurch eingesparte fossile Energie entspricht dem durchschnittlichen Jahresgasbedarf von 123 Haushalten“, freut sich Hiebl.

Nachhaltige Klebstoffe für Umwelt und Mensch

Und auch die eingesetzten Produktionsmittel werden nach strengen Nachhaltigkeitskriterien geprüft. So entsprechen alle verwendeten Klebstoffe dem österreichischen Umweltzeichen und dem Nachhaltigkeitsstandard des europäischen LEVEL-Zertifikats. Das schont sowohl die Umwelt, als auch die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Produktion. Aber auch die Kundinnen und Kunden profitieren vom Einsatz nachhaltiger Stoffe, da diese eine bessere Innenraumluftwerte garantieren.

Veröffentlicht am 21.09.2020