Greiner Packaging: Vorzeigebetrieb für Ressourcen- und Energieeffizienz

Greiner Packaging verschreibt sich als österreichischer Großbetrieb im klimaaktiv pakt2020 dem Klimaschutz und unterstützt die Einführung einer globalen Kreislaufwirtschaft.

Für den Verpackungsspezialisten Greiner Packaging zählen Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung seit Jahren zu den zentralen Aspekten der Geschäftstätigkeit. Als Mitglied im klimaaktiv pakt2020 setzt sich der österreichische Großbetrieb aktiv für die Erreichung der nationalen Klimaziele ein. Durch Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette trägt Greiner Packaging so auf betrieblicher Ebene dazu bei, die CO2-Emissionen erfolgreich zu senken. Dafür wird beispielsweise das Produktportfolio unter den Gesichtspunkten der Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit laufend optimiert, die Energieeffizienz in der Produktion gesteigert und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe forciert.

Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

Bereits seit Oktober 2018 unterstützt Greiner Packaging die Ellen Mac Arthur Foundation „New Plastics Economy Global Commitment“ und ist damit das erste Verpackungsunternehmen weltweit, das sich zum Schutz der Umwelt einer Kreislaufwirtschaft verschrieben hat. In der Produktentwicklung verfolgt Greiner Packaging den „Design for Recycling“-Ansatz, der die Recyclingfähigkeit der Produkte von Beginn an ins Zentrum rückt. Gemeinsam mit Kunden erarbeitet Greiner Packaging innovative Verpackungslösungen, die den Einsatz von agro- und bio-basierten Kunststoffen sowie Rezyklaten fördern.

Für die Zukunft hat sich Greiner Packaging ambitionierte Ziele gesetzt, die bis in das Jahr 2030 hineinreichen und weit über die Forderungen der EU-Kunststoffstoffstrategie hinausgehen. Dazu zählt das Versprechen bis 2025 sämtliche Kunststoffverpackungen zu 100 Prozent wiederverwendbar, rezyklierbar oder kompostierbar zu gestalten und einen erheblichen Teil des Materialeinsatzes durch Recyclingmaterial abzudecken.

Fokus auf Energieeffizienz in der Produktion

Einen wichtigen Hebel stellt bei der CO2-Einsparung die Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion dar. An den Standorten konnte die Drucklufterzeugung, als wesentlicher Energieverbraucher, effizienter und damit klimafreundlicher gestaltet werden. Dazu wurde die Abwärme der Druckluftkompressoren in die Gebäudeheizung integriert. In Verbindung mit anderen technischen Maßnahmen konnte die Energieeffizienz im Bereich der Druckluft um rund 40 Prozent gesteigert werden. Darüber hinaus wurden in den Produktionshallen LED-Leuchten installiert, hydraulische gegen vollelektrische Maschinen getauscht und neue Maschinen der besten verfügbaren Technologie (BVT) ausgewählt.

Veröffentlicht am 18.06.2020