Masterplan Radfahren als Beitrag zu Gesundheitszielen

Ein klimafreundliches und gesundheitsförderliches Mobilitätsangebot leistet einen wichtigen Beitrag für eine bessere Gesundheit  und mehr Klimaschutz in Österreich - und damit auch zu den Österreichischen Gesundheitszielen.

Im Mai 2015 verabschiedete das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus den Masterplan Radfahren 2015-2025. Ziel ist es, mit neuen Impulsen den Radverkehrsanteil bis 2025 auf 13 Prozent zu heben. Als wichtige Maßnahme wurde „Radfahren als Gesundheitsförderung“ im Masterplan festgeschrieben.

Um den volkswirtschaftlichen Gesundheitsnutzen durch Radfahren zu maximieren, soll die Steigerung des Radverkehrsanteils als Maßnahme der Gesundheitsförderung verstärkt im Gesundheitsbereich kommuniziert und verankert werden. Ende 2019 folgte diesbezüglich der nächste Schritt.

Die Umsetzung des Masterplan Radfahren 2015-2025 wurde im Gesundheitsziel 4 „Luft, Wasser, Boden und alle Lebensräume für künftige Generationen sichern“ erfolgreich etabliert. Damit ist die Radverkehrsförderung neben dem Gesundheitsziel 8 „Gesunde und sichere Bewegung im Alltag fördern“ nun auch als wichtiger Beitrag im Gesundheitsziel 4 zur Schonung der natürlichen Lebensgrundlage enthalten.

Zuvor wurde der Masterplan Radfahren bereits 2017 als wichtige Umsetzungsmaßnahme im österreichischen Strategiepapier „Prozess Umwelt und Gesundheit in Europa. Österreichs Beiträge und Initiativen“ festgemacht.  

Das Jahr 2019 hat gezeigt, wie durch eine erfolgreiche Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wichtige Fortschritte in der Förderung klimafreundlicher und gesundheitsförderlicher Mobilität erzielt werden können. Die erfolgreiche Verschränkung von Radfahren als Gesundheits- und Klimaschutzmaßnahme soll auch in Zukunft fortgeführt werden.

Veröffentlicht am 06.03.2020