mission: Radfahren

Die Klima- und Energiestrategie der österreichischen Bundesregierung liegt nun vor: Darin finden sich auch die Ziele des "Masterplan Radfahren" wieder.

Mit der #mission2030, der integrierten Klima- und Energiestrategie, hat die Österreichische Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur aktiven Klimaschutzpolitik abgelegt und Ziele für ein nachhaltiges Energie- und Mobilitätssystem formuliert. Eines der Ziele ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils von 7 % (Ausgangslage: 2010) auf 13 % im Jahr 2025. Mehr Radverkehr wirkt auf mehreren Ebenen positiv: nicht nur als ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele sondern auch als Wirtschaftsfaktor und zur Gesundheitsförderung.

Die vorliegende integrierte Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung ist dabei als Beginn für einen langfristigen Prozess zu verstehen. Viele Maßnahmen bedürfen der Konkretisierung und näheren Ausgestaltung.

Inspiration gesucht?

Im Masterplan Radfahren, der erstmals 2006 vom Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit (vormals BMLFUW) erstellt und 2015 neu aufgelegt wurde, sind bereits viele Maßnahmen zur Erhöhung des Radverkehrsanteils beschrieben. Einige davon werden bereits im Umsetzungsschwerpunkt Radverkehr der klimaaktiv mobil Programme umgesetzt.

Auch ein Blick auf vorbildliche Beispiele in ganz Europa (einige davon auf der klimaaktiv mobil Webseite zu finden) kann inspirierend sein. Denn immer mehr Städte erkennen, dass sie mit radfahrfreundlicher Gestaltung am Puls der Zeit sind  - und damit die Lebensqualität für alle erhöhen und auch als Tourismusdestination punkten.

Auch wenn Städte als „Zugpferde“ genannt werden, in denen der Radverkehrsanteil über dem angestrebten Durchschnitt liegen kann und - wie z.B. Salzburg, Bregenz sowie Innsbruck und Graz zeigen – bereits liegt, ist auch der Radverkehr in ländlichen Regionen ein wichtiger Faktor – nicht nur für den Tourismus. Gerade die Anbindung an den ÖV und die Erreichbarkeit der in Gemeinden  leider oft außerhalb der Ortzentren befindlichen „Nahversorgung“ ist für eine gute Fahrradinfrastruktur ein wichtiges Kriterium.

Doch es geht nicht nur darum, als Person von A nach B zu kommen: Wenn von „ökologischen Zustellsystemen“ gesprochen wird, muss das Potential erkannt und genutzt werden, das Transporträder - seien sie nun elektrifiziert oder nicht - bei Zustelldiensten in Zukunft spielen können.

klimaaktiv mobil fördert und bewirbt den Radverkehr in Österreich. Nicht als „alternative Mobilitätsform“ sondern gemeinsam mit Zu-Fuß-Gehen als aktive Basis jeglicher Mobilität.

Veröffentlicht am 03.07.2018

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