E-Bike Förderung startet neu durch

In einer gemeinsamen Initiative von BMLFUW und dem österreichischen Sportfachhandel wurde das Anfang März 2017 gestartete Aktionspaket Elektromobilität nun um Förderungen für Elektro-Fahrräder, Elektro-Transporträder und Transporträder für Betriebe, Gemeinden und Vereine erweitert.

Bis zu 500 Euro Förderung für Betriebe und Gemeinden

Die neue Förderung beträgt in Summe 500 Euro pro E-Transportrad, 400 Euro pro Transportrad und 200 Euro pro Elektro-Fahrrad. Sie kann von Betrieben, Gemeinden und Vereinen in Anspruch genommen werden, die seit 1. April 2017 bei teilnehmenden österreichischen Sportfachhändlern ein E-Transportrad, Transportrad oder E-Bike angeschafft haben.

Voraussetzung für den Förderanteil des Bundes ist, dass die E-Fahrräder mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden und der E-Mobilitätsbonusanteil des österreichischen Sportfachhandels auf der Rechnung beim Kauf gesondert ausgewiesen ist.

Eckpunkte der E-Bike Förderaktion

Seit dem 1. April 2017 wird der Kauf eines Elektro-Fahrrads, Elektro-Transportrads oder Transportrads von österreichischen Sportfachhändlern auf freiwilliger Basis unterstützt. Der Bundesanteil kann online seit 10. April 2017 unter www.umweltfoerderung.at nach Kauf des Fahrrads und Abzug des E-Mobilitätsbonusanteils durch den jeweiligen Sportfachhändler auf der Rechnung (Rechnungsdatum ab 1. April 2017) beantragt werden.

Der Förderanteil des Bundes wird direkt auf das Konto des Förderwerbers überwiesen. Diese Vereinbarung gilt bis Ende 2018 bzw. bis zum Ausschöpfen der verfügbaren Mittel. Die Förderaktion ist Teil des in Summe 72 Millionen Euro umfassenden Aktionspakets zur Förderung der Elektromobilität in Österreich von BMLFUW und BMVIT in Zusammenarbeit mit den Automobil-importeuren, Zweiradimporteuren sowie dem österreichischen Sportfachhandel. Die Förderaktionen erfolgen im Rahmen der bewährten Förderinstrumente des Klima- und Energiefonds, von klimaaktiv mobil und der Umweltförderung im Inland.

Ausgezeichnete klimaaktiv mobil Transportfahrrad-Projekte

Für ihr Engagement in Sachen Mobilitätswende wurden bei der European Cycle Logistics Federation Conference von Bundesminister Rupprechter 83 klimaaktiv mobil Transportrad-Projekte ausgezeichnet: Vom Fitnesscenter in Innsbruck bis zum Weinbauern in Langenlois setzen sie in der betrieblichen Transportkette auf (Elektro-)Transporträder und wurden bei der Anschaffung von klimaaktiv mobil bereits finanziell unterstützt. Es gibt noch großes Potential für den Einsatz von Transporträdern: Bis zu 23 Prozent aller gewerblichen Fahrten könnten mittelfristig mit E‑Transporträdern zurückgelegt werden.

Veröffentlicht am 13.11.2017