Start der neuen Radverkehrsförderung

Die Förderoffensive für klimaschonende Mobilität ging mit 1. Juli 2020 in die nächste Runde und beinhaltet nun auch die Nachrüstung zum Fahrradparken.

Bundesländer, Gemeinden, Betriebe und Vereine sowie Privatpersonen können ab 1. Juli 2020 von der E-Mobilitätsförderung 2020 profitieren und günstiger denn je auf klimaschonende Mobilität umsteigen. Gemeinsam mit dem österreichischen Sportfachhandel unterstützt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) die Anschaffung von E-Bikes und Transporträdern. Das Angebot wird im Rahmen von klimaaktiv mobil aus Mitteln des Klima- und Energiefonds abgewickelt.

Neuerungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm – Förderpauschalen

JobRäder mit 350 Euro pro E-Bike gefördert

Anstatt wie bisher mit 200,-Euro, werden Elektrofahrräder im Rahmen der E-Mobilitätsförderung 2020 nun mit 350,-Euro pro Fahrrad gefördert, vorausgesetzt es werden mindestens fünf Stück angeschafft. Damit richtet sich das Angebot in erster Linie an Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine und ist für die Anschaffung von JobRädern – betriebliche Elektro-Fahrräder für den Arbeitsweg – besonders geeignet.

Transporträder mit 850 Euro Förderung für Familien attraktiv

E-Transporträder oder Transporträder werden statt mit den bisherigen 400,- Euro sogar mit 850,-Euro pro Rad gefördert. Diese Förderung richtet sich neben Betrieben und Gemeinden auch an Privatpersonen.
 

Radabstellplatz mit E-Ladestation mit 700 Euro gefördert

Damit die hochwertigen Elektrofahrräder und Transporträder trocken und sicher abgestellt werden können, gibt es auch eine neue Förderpauschale zur „Nachrüstung Fahrradparken“. Bei Gebäuden die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden wird ein überdachter Radabstelllatz mit 400 Euro gefördert. Radabstellplätze mit E-Ladestation bekommen sogar 700 Euro Förderung.

Neuerungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm – individuelle Förderungen

Förderschwerpunkt Radschnellverbindungen:

Ab 01.07.2020 werden Investitionskosten zur Errichtung von Radschnellverbindungen gefördert. Diese stellen für den Radverkehr bestimmte Routen dar, welche über größere Entfernungen wichtige Quell- und Zielbereiche verbinden.

Klimafreundliches Mobilitätsmanagement:

Gefördert werden auf kommunaler, regionaler sowie betrieblicher und touristischer Ebene Radverkehrsprojekte, die zu einer nachweislichen Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen. Die Kombination von mehreren Maßnahmen bzw. die zusätzliche Durchführung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen ist erwünscht und wirkt sich positiv auf die Förderungshöhe aus.

Beispiele für förderungsfähige Radmaßnahmen bzw. Kosten:

  • Radwege, Radabstellanlagen in Kombination mit Radwegen
  • Einrichtung eines Radverleihs
  • Verkehrs- und Mobilitätskonzepte
  • Ausbildungs- und Schulungsprogramme
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen

Die Förderungen sind mit Landes- und Gemeindeförderungen kombinierbar.

Beratung zur Fördereinreichung

Zur Fördereinrichung bietet das BMK mit den klimaaktiv mobil Beratungsprogrammen kostenreie Förderberatung an.

Für Gemeinden

Innovative klimafreundliche Mobilität für Regionen, Städte und Gemeinden, komobile Gmunden, Telefon: 07612 70 911, E-Mail: mobilitaetsmanagement@komobile.at; www.klimaaktivmobil.at/gemeinden

Für Betriebe

Mobilitätsmanagement für Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber; Herry Consult, Telefon: 01 504 1258-19, E-Mail: office@mobilitaetsmanagement.at; www.klimaaktivmobil.at/betriebe;

Für Freizeit und Tourismus

Mobilitätsmanagement für Tourismus und Freizeit; komobile wien, Telefon: 01 890 0681 31, E-Mail: freizeit.mobil@komobile.at; www.klimaaktivmobil.at/tourismus;

 

 

Veröffentlicht am 05.11.2020