Aktive Mobilität: Teil der Österreichischen Verkehrssicherheitsstrategie

Erst vor Kurzem wurde die bis zum Jahr 2030 geltende Österreichische Verkehrssicherheitsstrategie veröffentlicht. Das erste Mal wurde dabei auch die Aktive Mobilität als Handlungsfeld der Strategie bestimmt.

 

Ziel der Verkehrssicherheitsstrategie ist es, bis zum Jahr 2030 die Zahl der der im Straßenverkehr tödlich verunglückten und schwerverletzten Menschen um 50% zu verringern. Hier wird nun auch verstärkt auf aktiv mobile Menschen eingegangen, da eine Erhöhung der Anzahl der fahrradfahrenden und zu Fuß gehenden Verkehrsteilnehmenden in den kommenden Jahren angestrebt wird.

Folgende Maßnahmen sollen unter anderem dabei helfen, die Sicherheit auch für Zufußgehende und Fahrradfahrende zu gewährleisten:

 

 

  • Bewusstmachen von Sichtbarkeit und Helmtragen bei der Benutzung des Fahrrades
  • Schaffung einer sicheren Infrastruktur für Fahrradfahrende und Zufußgehende: Hier spielt auch inklusive Barrierefreiheit eine wichtige Rolle.
  • Gerechtere Aufteilung des Straßenraums
  • Entflechtung des Fuß-und Radverkehrs
  • Senkung des Tempolimits bei einer gemeinsamen Nutzung von Verkehrsanlagen von Kraftfahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmenden
  • Gewährleistung von sicherem Radfahren und Gehen insbesondere im Schulumfeld
  • Bei der Evaluierung der Straßenverkehrsordnung soll auch vermehrt auf aktiv mobile Personen geachtet werden.

Zufußgehen und Fahrradfahren helfen uns dabei, uns von Erdöl im Verkehrsbereich zu befreien. Das hat auch einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität. Werden die Wege jedoch im motorisierten Individualverkehr zurückgelegt, steigen die Gesundheitsschäden durch fehlende Aktivität und Luftschadstoffe. Auch die Verkehrssicherheit steigt durch den vermehrten Umstieg auf die aktive Mobilität.

 

Veröffentlicht am 20.07.2021