klimaaktiv mobil - Radverkehr und Mobilitätsmanagement (nationale Förderung)

Seit 1. Juli gibt es zusätzlich zur ELER Kofinanzierung die Förderung „klimaaktiv mobil – Radverkehr und Mobilitätsmanagement“. Ein ganz besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Ausbau des Radwegenetzes, insbesondere der Radschnellverbindungen gelegt.

Gefördert werden Investitionen im Bereich aktiver Mobilität (Rad- und Fußverkehr), klimafreundliche Mobilitätslösungen sowie Betriebskosten für drei Jahre ab Umsetzungsbeginn.

Höhe der Förderung

Die Förderhöhe ist abhängig von der erzielten Emissionseinsparung bzw. werden Pauschalbeträge herangezogen. Die Antragstellung muss vor Umsetzung der Maßnahme erfolgen.

Der Fördersatz liegt bei 20%. Zuschläge von max. 10% sind durch folgende Punkte möglich:

  • 5% bei der Kombination von mehreren (mindestens 2) Maßnahmen
  • 5% bei gleichzeitiger Umsetzung bewusstseinsbildender Maßnahmen
  • 5% bei Einbeziehung weiterer Akteure

 

Der maximale Fördersatz liegt bei 600 Euro bzw. bei Radinfrastrukturprojekten bei 1.800 Euro für jede jährlich eingesparte Tonne CO2 und weiteren 6 Euro/jährlich verlagerte PKW-Kilometer.

Gefördert werden:

  • Maßnahmen zur Forcierung des Radverkehrs und der aktiven Mobilität: Radwege, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Wegweisung und Informationssysteme, Leiteinrichtungen und Bodenmarkierungen, Dauerzählstellen, Einrichtung eines Radverleihs, Anschaffung von (Elektro)-Fahrrädern, etc.
  • Radschnellverbindungen, zusätzliche Informationen finden sie im unten angeführten Link.
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen, wie Ausbildungs- und Schulungsprogramme, Veranstaltungen, Informationsmaßnahmen für aktive Mobilität und klimafreundliche Mobilitätslösungen, etc.
  • Mobilitätsmanagement, Umweltfreundliche Personenmobilität: Umsetzung eines Car-Sharing Modells, Einreichung von bedarfsorientierten Verkehrssystemen (Bsp. Wanderbus, Betriebsbusse, Rufbus bzw. Taxi, Schnuppertickets, Jobtickets, Veranstaltungsmobilität, etc.)
  • Mobilitätsmanagement, Flotten und Logistik: Gefördert wird die Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben wie beispielsweise Elektrofahrzeuge aller Fahrzeugkategorien sowie Sonderfahrzeuge wie Stapler, Baumaschinen und Traktoren, etc.
  • Innerbetriebliche Tankanlagen: E-Ladestellen
  • Errichtung von DC Schnellladestationen in Kombination mit dem Ankauf von E-Nutzfahrzeugen bzw. E-Bussen, an denen der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern stammt.
  • Mobilitätsmanagement, Umweltfreundliche Gütermobilität: Umstellung beispielsweise vom LKW auf ein elektrisches Förderband, Transportrationalisierung, etc.

 

Kontakte für weitere Information & Details:

klimaaktiv mobil Programm „Innovative klimafreundliche Mobilität für Regionen, Städte und Gemeinden“
komobile Gmunden GmbH, DIin Anna König, Daniela Hirländer MSc
Mail: mobilitaetsmanagement@komobile.at, Tel.: +43 7612 70911

Veröffentlicht am 10.07.2020