Praxiserprobte Wege zum E-Carsharing Projekt

Was ist für ein E-Carsharing-Projekt alles nötig, was sind die Kosten, welche Förderungen gibt es und was muss man dabei beachten, was ist das geeignetste Fahrzeug...? Ein Experte gibt hilfreiche Tipps für die Initiierung und Umsetzung von E-Carsharing-Projekten.

Carsharing-Projekte mit Elektrofahrzeugen erfreuen sich in Österreich als Vorzeigeprojekte für eine umweltfreundliche und günstige Mobilität in Gemeinden, bei Vereinen oder auch Firmen größter Beliebtheit. Noch größer als die Anzahl der bereits umgesetzten E-Carsharing Standorte ist wohl die Zahl der momentanen Initiativen, die ein solches Projekt umsetzen möchten, jedoch mangels ausreichender Praxiserfahrung in der Planungsphase stecken bleiben.

Was ist für ein solches Projekt alles nötig, was sind die Kosten, welche Förderungen gibt es und was muss man dabei alles beachten, was ist das geeignetste Fahrzeug? Jemand, der diese Fragen beantwortet ist z.B. Klimacoach Markus Rapold aus Linz. Er ist Berater für E-Carsharing und Förderungen im E-Mobilitätsbereich und hat neben seinen theoretischen Ausbildungen eine Praxiserfahrung aus einer Reihe von erfolgreich umgesetzten E-Carsharing Projekten.

Die wichtigsten Grundvoraussetzungen für nachhaltiges E-Carsharing sind aus seiner Sicht:

1) ein Betreiber, der ein oder mehrere Fahrzeuge anschafft, und den Rückhalt der Gemeinde hat,

2) mindestens 15 angemeldete Nutzer,

3) die Finanzierung (Förderungen, Sponsoring, NutzerInneneinnahmen),

4) ein E-Auto-Beauftragter, also eine Ansprechperson vor Ort für alle NutzerInnen und

5) ein fixer Standplatz mit einer E-Ladestation, das kann evtl. eine Wallbox sein, jedenfalls mit 100% Ökostrom.

Die Eigenschaften, die ein E-Carsharing Projekt aufweisen soll, fasst Klimacoach Rapold mit der Abkürzung „G.E.N.I.U.S.-Prinzip“ © zusammen. Das bedeutet *Günstig *Einfach *Neutral *Intelligent *Umweltfreundlich und *Sozial.

Dass dieser doch recht hohe Anspruch wirklich umsetzbar ist, zeigen die von ihm begleiteten Projekte (bis jetzt alle in OÖ). Dabei kann als Betreiber z.B. ein Verein auftreten, wie z.B. der Energieverein Bad Zell, der Verein „mobiles Marchtrenk“, der Verein „Natur & Wissen“ in Grein, der Verein „e-mobil Arbing“, oder auch eine Gemeinde, wie z.B. die Marktgemeinden Gunskirchen oder Bad Wimsbach-Neydharting. Eine sehr komfortable und praxiserprobte Lösung, um E-Carsharing in einer Gemeinde anbieten zu können, ist mit einer professionellen Firma zusammen zu arbeiten, die als Betreiber auftritt, und somit den Aufwand und das finanzielle (Rest-)Risiko trägt. So z.B. in Perg, wo Dr. Markus Ungerank unter dem Markennamen REGIOMOBIL (www.regiomobil.at) seit 2016 mit zwei Renault ZOEs unterwegs ist und durch die steigende Nachfrage voraussichtlich zunächst im Bezirk Perg sein Angebot erweitern wird.

Für Interessierte an E-Carsharing Projekten oder/und Förderberatung für E-Mobilität steht Klimacoach Markus Rapold gerne zur Verfügung unter: office@klimacoach.jetzt, oder tel.: +43 (0) 664 916 95 85.

Veröffentlicht am 06.06.2017

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