Erfolgreicher alpenweiter 4. Tourismus-Mobilitätstag

Zahlreiche Expertinnen und Experten aus sieben Alpenländern tauschten sich beim Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng über nachhaltige Mobilitätslösungen in Tourismusdestination aus.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) haben am 19. Oktober zum 4. Tourismus-Mobilitätstag eingeladen. Mehr als 150 Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktiker aus sieben Alpenländern haben am Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng teilgenommen und dabei Erfahrungen und Ideen zu nachhaltigen Tourismus-Mobilitätslösungen ausgetauscht und diskutiert.

Im Oktober 2016 hat Österreich von Deutschland den Vorsitz der Alpenkonvention übernommen. Die Präsidentschaft wurde von Bundesminister Andrä Rupprechter unter das Motto „Schützen und Nützen“ gestellt. Damit betont er die Gleichwertigkeit der drei Säulen für eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraums – Umwelt, Wirtschaft und soziale Aspekte. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Thema „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“. Vor diesem Hintergrund wurde das Programm des 4. Tourismus-Mobilitätstages in Kooperation mit der Alpenkonvention und der Schweizerischen Eidgenossenschaft gestaltet - mit Fachbeiträgen und Praxisbeispielen aus dem gesamten Alpenraum. Eine Simultanübersetzung in vier Alpensprachen konnte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben verschiedenen Ländern gewinnen.

Ziel der Veranstaltung war es gegenseitige Erfahrungen im Bereich Tourismusmobilität im Alpenraum auszutauschen, und zu diskutieren wie an bestehende und zukünftige Herausforderungen bestmöglich gemeinsam herangegangen werden kann. Nach einer Keynote zur „Touristischen Mobilität von morgen“ durch Prof. Widar von Arx standen die Themenbereiche „nachhaltig mobile Tourismusgemeinden“, „Bahnreisen im Alpenraum“ sowie „Gästekarten mit integrierten Mobilitätsangeboten“ im Fokus. Zu diesen Themen wurden jeweils drei verschiedene Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert. Zusätzlich gab es Impulsreferate zu den strategischen Projekten „SchweizMobil - Netzwerk für Langsamverkehr“ und „Mobilitätscoach Tirol“.

Die Präsentationen (in englischer Sprache) der Vortragenden stehen hier zum Download bereit.

Am darauffolgenden Tag wurde die 4. Sitzung der Plattform "Nachhaltige Mobilität im Tourismus", die aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Tourismus, Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz gebildet wird, abgehalten. Ziel dieser Plattform ist es, den Austausch über wichtige Rahmenbedingungen für nachhaltige Mobilität voranzutreiben und gemeinsam nachhaltige Projekte zu entwickeln.

Veröffentlicht am 23.10.2017