klimaaktiv mobil Förderangebote

klimaaktiv mobil unterstützt mit seinen Förderangeboten die Umsetzung von Mobilitätsprojekten in ganz Österreich. Das Förderangebot reicht von der Fuhrparkumstellung bis zu Radverkehrsprojekten, Mobilitätsmanagement und bewusstseinsbildenden Maßnahmen – seit Juli 2020 mit deutlich höheren Fördersätzen und breiterem Angebotsportfolio.

Förderschwerpunkt E-Mobilität

Die E-Mobilitätsförderung läuft noch bis 31.12.2020. Sie umfasst einerseits Pauschalförderungen, die nach Umsetzung der Maßnahme einzureichen sind, als auch individuelle Förderungen, die bereits vor Umsetzung des Projekts bei der Förderabwicklungsstelle einzureichen sind.

Zur Förderung einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen. Förderbedingung für E-Mobilitätsprojekte ist der nachweisliche Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern.

E-Mobilitätsförderung - Pauschalförderung

Folgende Fuhrparkumstellungen werden pauschal gefördert, die Einreichung erfolgt nach Kauf des Fahrzeugs bzw. Umsetzung der Maßnahme – nach vorheriger Registrierung:

  • E-PKW (inkl. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1 und ≤ 2,0 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht). Weitere Informationen
  • Zweiräder mit reinem Elektroantrieb der Klasse L1e und L3e (E-Mopeds und E-Motorräder). Weitere Informationen
  • Elektro-Fahrräder (ab 5 Stück), Elektro-Transporträder und Transporträder. Weitere Informationen
  • E-Leichtfahrzeuge (Klassen L2e, L5e, L6e und L7e), E-Kleinbusse (Klasse M1 und zugelassen für mindestens 7+1 Personen > 2,0 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht), E-Kleinbusse (Klasse M2) sowie leichte E-Nutzfahrzeuge (Klasse N1 mit mehr als 2,0 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht). Weitere Informationen
  • E-Ladestellen (Standsäule bzw. Wallbox): Die förderungsfähigen Kosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die Errichtung der Ladeinfrastruktur sowie für Planung (bis max. 10% der förderungsfähigen materiellen Gesamtinvestitionskosten) und Montage. Weitere Informationen

Gesetzliche Grundlage für die Pauschalförderungen: De-Minimis-Verordnung.

E-Mobilitätsförderung - individuelle Förderung

Gefördert werden E-Flotten, E-Busse, E-Logistik und E-Sonderfahrzeuge sowie die Kombination mehrerer E-Mobilitätsmaßnahmen. Die Fördereinreichung inkl. Mobilitätskonzept muss bereits vor der Umsetzung der Maßnahme erfolgen. Zugrunde liegende Richtlinie: AGVO Weitere Informationen

Förderschwerpunkt Radverkehr und Mobilitätsmanagement

Gefördert werden klimafreundliche Mobilitätslösungen, die zur Forcierung des Rad-und Fußgängerverkehrs (aktive Mobilität), zu umweltschonendem Mobilitätsmanagement auf regionaler, kommunaler, betrieblicher sowie touristischer Ebene und zur Umstellung von Transportsystemen, Fuhrparks und Flotten auf alternative Antriebe und Kraftstoffe beitragen.

Die Berechnung der Förderung erfolgt in Abhängigkeit der gesetzten Maßnahme entweder in Form eines Prozentsatzes der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten (bis zu 30%) oder als Pauschale. Die Antragstellung muss vor Umsetzung der Maßnahme erfolgen. Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budgets bis längstens 26.02.2021 möglich.

Gefördert werden:

  • Maßnahmen zur Forcierung des Radverkehrs und der aktiven Mobilität: Radwege, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Wegweisung und Informationssysteme, Leiteinrichtungen und Bodenmarkierungen, Dauerzählstellen, Einrichtung eines Radverleihs, Anschaffung von (Elektro)-Fahrrädern, etc.
  • Mobilitätsmanagement, Flotten und Logistik (sofern nicht über E-Fahrzeug-Pauschalen abgedeckt) z.B. Sonderfahrzeuge wie Stapler, Baumaschinen und Traktoren
  • Errichtung von DC Schnellladestationen in Kombination mit dem Ankauf von E-Nutzfahrzeugen
  • Mobilitätsmanagement, Umweltfreundliche Gütermobilität: Umstellung beispielsweise vom LKW auf ein elektrisches Förderband, Transportrationalisierung, etc.
  • Mobilitätsmanagement, Umweltfreundliche Personenmobilität: Umsetzung eines Carsharing-Modells, Einreichung von bedarfsorientierten Verkehrssystemen wie beispielsweise Wanderbus, Betriebsbusse, Rufbus bzw. taxi, Schnuppertickets, Jobtickets, Veranstaltungsmobilität, etc.
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen, wie Ausbildungs-und Schulungsprogramme, Veranstaltungen, Informationsmaßnahmen für aktive Mobilität und klimafreundliche Mobilitätslösungen.

Umweltfreundliches Mobilitätsmanagement - Pauschalförderungen

Für folgende Maßnahmen gibt es pauschalierte Fördersätze:

  • Besuchermobilität Veranstaltungen—
  • Schnuppertickets
  • Errichtung von Fahrradabstellanlagen (Sanierung Fahrradparken)

Radschnellverbindungen

Die Förderung beträgt bis zu 50% der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten. Die Antragstellung muss vor Umsetzung der Maßnahme erfolgen. Weitere Informationen

Eine Zusammenfassung der oben genannten Förderungen finden Sie im Förderleitfaden.

Kostenfreie Beratung für Umsetzer

Die klimaaktiv mobil Beratungsprogramme unterstützen Österreichs Betriebe, Vereine, Städte, Gemeinden und Regionen sowie den Tourismus mit Know How und kostenfreier Förderberatung - insbesondere für umfassende Mobilitätsprojekte, die über die Pauschalförderung hinausgehen. Ergänzt werden die Förderangebote durch Bewusstseinsbildung, Partnerschaften und Initiativen zur Ausbildung und Zertifizierung.

Wie läuft die Förderabwicklung ab?

  • Als "One Stop Shop"-Abwicklungsstelle für alle Förderungen fungiert die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH). Online-Registrierung sowie Einreichung von Förderungsanträgen erfolgen über die Abwicklungsstelle KPC unter www.umweltfoerderung.at.
  • Beratung zur Fördereinreichung bietet Ihnen kostenfrei die klimaaktiv mobil Beratungsprogramme

Bitte beachten Sie die Fördervoraussetzungen und -bedingungen im aktuellen Leitfaden!

Veröffentlicht am 28.09.2020