Unterrichtsprinzip Verkehrs- und Mobilitätserziehung neu

Im neuen Grundsatzerlass zum Unterrichtsprinzip Verkehrs- und Mobilitätserziehung wurden die traditionellen Ziele der Verkehrserziehung durch gesundheits- und umweltrelevante Faktoren der Mobilität bereichert.

So bilden nun auch umweltschonende Mobilität und die Vorteile der Nutzung des öffentlichen Verkehrs sowie des Zufußgehens und des Radfahrens einen wichtigen Bezugsrahmen. Das für alle Schulstufen geltende Unterrichtsprinzip steht somit auch sehr gut mit den Zielen und Inhalten des klimaaktiv mobil Programms „Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ im Einklang.

Der Grundsatzerlass soll die Lehrenden bei der Umsetzung des Unterrichtsprinzips unterstützen und ihnen Orientierung geben. Dabei wird auch insbesondere der Kompetenzorientierung der Unterrichtsprinzipien im schulischen Bereich Rechnung getragen. Auch hier finden sich viele Bezugspunkte zu einer klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Mobilität. So werden folgende Verkehrs- und mobilitätsbezogenen Kompetenzen angeführt: „Vorteile aktiver Mobilitätsarten kennen und benennen“, „Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes fächerübergreifend bearbeiten“ „Zusammenhänge zwischen Umwelt, Gesundheit und Verkehr herstellen und in Beziehung zum eigenen Verhalten setzen“, „umweltschützende und soziale Werthaltungen einnehmen“ und „Mobilitätskompetenz (Zufußgehen, Radfahren, Benützung öffentlicher Verkehrsmittel) aufbauen und vertiefen“.

Laut Grundsatzerlass ist die wichtigste Aufgabe der Verkehrs- und Mobilitätserziehung, das Verhalten der Menschen für ein gemeinsames Leben zu beeinflussen. Den Lernenden soll nicht nur neues Wissen vermittelt werden. Ein adäquates Wertebewusstsein, das Wissen um ein sicheres Verkehrsverhalten und Verkehrsumfeld sowie ein nachhaltig kompetenter Umgang mit Mobilität sind anzustreben.

https://www.bmb.gv.at/ministerium/rs/2017_12.html

Veröffentlicht am 29.06.2017