klima:aktiv mobil: Mit umweltfreundlicher Mobilität zur Energiewende

Investitionsoffensive für Klima- und Umweltschutz im Verkehr bis 2020 verlängert

Wien, 6. März 2013: Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für Politik, Wirtschaft, aber auch für die Freizeit- und Tourismusbranche und für jeden Einzelnen – denn wir alle können einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Besonders der Verkehr hat in Österreich und Europa massive Auswirkungen auf die CO2-Bilanz. Deshalb initiierte das Lebensministerium das klima:aktiv mobil Programm. „Wir müssen unabhängig von fossilen Energieträgern aus dem Ausland werden. Wir wollen eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern. Das muss vor allem für den Verkehr gelten, der Klimasünder Nummer eins ist. Wir wollen Mobilität nicht verbieten, sondern Alternativen für den Verkehr der Zukunft anbieten. Genau das ist das Ziel unseres klima:aktiv mobil Programms“, zieht Umweltminister Niki Berlakovich heute Bilanz.

  • Gesamtförderungen von 56,3 Mio. Euro für Mobilitätsprojekte lösten Investitionen von insgesamt 412 Mio. Euro aus
  • 540.000 Tonnen CO2 eingespart
  • 800 Unternehmen, 500 Städte, Gemeinden und Regionen, 500 Tourismusbetriebe und 200 Bildungseinrichtungen sind klima:aktiv mobil Projektpartner
  • 12.400 alternative Fahrzeuge, darunter 10.900 E-Fahrzeuge, und 1.700 E-Ladestationen gefördert
  • 112 Radprojekte umgesetzt – Ausbau der Radinfrastruktur in Bundesländern und Städten unterstützt
  • 980 Spritspar-TrainerInnen ausgebildet
  • 4.600 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen
  • 2013 werden 10 Mio. Euro zu Verfügung gestellt

Ausgezeichnetes Klimaschutzprogramm bis 2020 weitergeführt


Um auch in Zukunft wichtige Beiträge zu den EU-Klimazielen zu leisten, wird klima:aktiv mobil fortgesetzt. „Es ist uns im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen gelungen, die klima:aktiv mobil Förderungsrichtlinie 2013 bis 2020 zu finalisieren und so den relevanten Akteuren auch künftig eine attraktive finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr zu ermöglichen. Ab heuer bieten wir neue Förderanreize und verbessern die Qualität der Maßnahmen. Die Einreichung um eine Förderung wird durch ein Online-Tool vereinfacht“, so Berlakovich.

Im Jahr 2013 stellt das Lebensministerium insgesamt 10 Millionen Euro für klima:aktiv mobil zur Verfügung –  davon 8 Millionen Euro im Klima- und Energiefonds für das Förderungsprogramm und 2 Millionen Euro für die Beratung. Die Initiative klima:aktiv mobil ist auch europaweit anerkannt: Im Jahr 2012 wurde das Programm vom Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie GmbH und der KMU Forschung Austria evaluiert und als herausragendes Beispiel eines umfassenden und integrierten Klimaschutzprogramms hervorgehoben.

Gemeinsam zu Erfolg: Klima- und Umweltschutz brauchen starke Partner
Wesentliche Säule des klima:aktiv mobil Programms ist die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Städten, Gemeinden, Regionen, Unternehmen, Tourismus- und Bildungseinrichtungen sowie Vereinen. Die rund 4.000 klima:aktiv mobil Projektpartner haben in den vergangenen Jahren umfangreiche Mobilitätsmaßnahmen umgesetzt. Das Interesse bereits bestehender und neuer Partner ist groß und sichert auch in Zukunft die positiven Entwicklungen hin zu alternativen Mobilitätslösungen. „Wir sind stolz auf die Erfolge, die wir gemeinsam mit unseren Partnern bis Ende 2012 erreicht haben. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Jedes umgesetzte Projekt trägt dazu bei, einen Schritt näher in Richtung energieautarke Zukunft zu kommen. klima:aktiv mobil wird bis 2020 weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der EU-Klimaziele leisten und wichtige Impulse für Wirtschaft, Arbeitsplatzsicherung, Radverkehrsausbau und Mobilitätsmanagement in Österreich leisten“, so der Umweltminister abschließend.

klima:aktiv mobil – das Förder- und Bewusstseinsbildungsprogramm des

Lebensministeriums für alternative Mobilität
Mit den Förder- und Bewusstseinsbildungsprogramm der Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil bietet das Lebensministerium finanzielle Unterstützung und Beratung beim Umstieg auf alternative Mobilität. Die Schwerpunkte liegen auf dem Mobilitätsmanagement für Betriebe, für Städte, Gemeinden und Regionen, für Schulen, Freizeit und Tourismus sowie für den Radverkehr.


Pressemitteilung des Lebensministeriums, 6. März 2013


www.klimaaktivmobil.at
www.umweltfoerderung.at/verkehr

Veröffentlicht am 06.03.2013