Aktionspaket zur Förderung der E-Mobilität

Große Nachfrage nach der Förderungsaktion E-Mobilität: Seit dem Start der Ankaufprämie für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb am 1. März 2017 sind bereits mehr als 1.000 Förderanträge eingegangen.

Bereits mehr als 1.000 Förderanträge wurden innerhalb von zwei Wochen nach Start des Förderpakets auf umweltfoerderung.at eingebracht. Davon entfielen 881 auf Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge und 79 auf Plug-in-Hybride und Range Extender.

Um Österreich im Bereich Elektromobilität voranzubringen wurde das Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität geschnürt. Die beiden Ministerien BMLFUW und bmvit stellen für die Aktionspakete „E-PKW Betriebe“ und „E-PKW Private“ je 24 Millionen Budget zur Verfügung. Weitere 24 Millionen werden vom Arbeitskreis der Automobilimporteure beigesteuert. In Summe werden 72 Millionen Euro in ein E-Mobilitätspaket investiert. Insgesamt können mit dem Paket bis zu 16.000 zusätzliche E-Autos auf die Straße gebracht werden.

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus:

  • „E-Mobilitätsbonusanteil“ der Autoimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs, welcher unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen von Autoimporteuren gewährt wird
  • „E-Mobilitätsbonusanteil“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMLFUW und bmvit

Im Rahmen dieser budgetär und zeitlich begrenzten Förderungsaktion werden E-Zweiräder sowie PKW mit Elektro-, Brennstoffzellen- sowie Plug-In-Hybrid-Antrieben unterstützt. Ebenfalls gefördert wird die Errichtung von E-Ladeinfrastrukur.

Seit 01.03.2017 sind die Online-Registrierung sowie die formelle Einreichung von Förderungsanträgen möglich. Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Antrag gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeuge mit Rechnungsdatum vor dem 01.01.2017 nicht berücksichtigt werden können und die Rechnung zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 6 Monate sein darf.

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass seitens des Autohändlers beim Kauf des Fahrzeugs ein E-Mobilitätsbonusanteil in der Höhe von 1.500 bzw. 750 Euro (netto) pro Fahrzeug gewährt wurde. Dieser Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext „E-Mobilitätsbonusanteil“ in der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden. Die Förderungsaktionen sind bis Ende 2018 vorgesehen bzw. solange Förderungsmittel zur Verfügung stehen.

Die Kommunalkredit Public Consulting ist mit der Abwicklung beauftragt und stellt auf der Webseite www.umweltfoerderung.at Detailinformationen zu den Förderungsaktionen und -voraussetzungen sowie eine Übersicht der förderungsfähigen Fahrzeuge zur Verfügung.

Eine Voraussetzung für den Bezug der Förderung ist, dass die Fahrzeuge ausschließlich mit Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Dies wird anhand der Stromlieferverträge oder Verbrauchsabrechnungen, einer Bestätigung des Elektrizitätsversorgers oder durch den Nachweis der Anschaffung einer eigenen Stromerzeugungsanlage überprüft. So sollen die CO2-Effizienz und die positiven Umwelteffekte sichergestellt werden. Gebrauchtfahrzeuge sind von den Förderungsaktionen ausgenommen, da die begrenzten Förderungsmittel ausschließlich für das Inverkehrbringen von neuen Elektrofahrzeugen aufgewendet werden sollen.

 

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Veröffentlicht am 22.02.2017, Abteilung I/5 - Mobilität, Verkehr, Lärrm