Vorreiter der E-Mobilitätsoffensive 2019

Die österreichweite „E-Mobilitäts-Landkarte 2019“ zeigt auf einen Blick welche Bezirke den höchsten Anteil an Neuzulassungen bei E-Fahrzeugen in Österreich aufweisen. Spitzenreiter im Jahr 2019: Die Bezirke Rust im Burgenland und der erste Bezirk in Wien.

Elektro-Pkws erfreuen sich in Österreich immer größerer Beliebtheit. Insgesamt waren in Österreich 2019 rund 29.523 Elektroautos zugelassen. Davon wurden im Jahr 2019 rund 9.242 E-Pkw erstmalig zugelassen. Dem gegenüber stehen jedoch noch immer 329.389 neu zugelassene Pkw mit Diesel- oder Benzinmotoren im Jahr 2019.

Insgesamt betrug 2019 der Anteil der E-Pkw an den Neuzulassungen somit rund 2,8 %. 2015 lag der Anteil lediglich bei 0,54 %. In den letzten Jahren ist damit ein deutlicher Anstieg an E-Pkws bei den Neuzulassungen in Österreich zu verzeichnen.

Im Bezirk Rust im Burgenland und auch im ersten Wiener Gemeindebezirk betrug der Anteil an neu zugelassenen E-Pkws im Jahr 2019 rund 10% – in Rust allerdings basierend auf einem insgesamt niedrigen Niveau von Pkw-Neuzulassungen.

Aber auch in den Wiener Gemeindebezirken Mariahilf und Neubau betrug der Anteil an E-Pkws an den Neuzulassungen 7 %. Ebenfalls auffällig sind die Bezirke Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich und Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich, die schon seit mehreren Jahren im oberen Mittelfeld liegen.

Ab 1. Juli 2020 wurden die Förderpauschalen für Elektromobilität zusätzlich erhöht, um den Verkauf von E-Pkws weiter anzukurbeln. Was Wirkung zeigt: Bereits im Juli 2020 kam es mit 1.925 neuen Förderanträgen zu einem Nachfragerekord. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach E-Pkws durch die Erhöhung der Förderpauschalen weiterhin hoch bleibt bzw. noch steigen wird.

Veröffentlicht am 10.08.2020