Wie lade ich mein Elektroauto?

Der Trend zur Elektromobilität ist im vollen Gange – doch wie lade ich mein Elektrofahrzeug am besten? Der Bundesverband für Elektromobilität BEÖ stellt zu diesem Thema zahlreiche Informationen sowie einen E-Tankstellenfinder zur Verfügung. Auch an der Hochschule für Agrar- Umweltpädagogik können E-Fahrräder und E-Pkws nun geladen werden.

Laden zu Hause

Fast 90 Prozent der Elektrofahrzeuge werden zu Hause oder im Büro aufgeladen. Denn das Laden zu Hause ist bequem und einfach. Jedoch ist die Haushalts-Steckdose nicht für die Abgabe von großen Strommengen über einen längeren Zeitraum ausgelegt.

Damit der Ladevorgang garantiert schnell und sicher ist, bieten die Energieunternehmen leistungsstarke Wallboxen an. Damit können auch Fahrzeuge mit hoher Batteriekapazität über Nacht problemlos aufgeladen werden.

Laden unterwegs

Der Ausbau von öffentlichen Ladestationen und die Zunahme von Elektromobilität gehen Hand in Hand. Das österreichische Ladenetz umfasst derzeit rund 5.500 öffentliche Ladestationen, welche per App oder online gefunden werden können. Mit Ladeleistungen von 3,7 kW bis zu 350 kW werden diese von verschiedenen Betreibern zu unterschiedlichen Tarifen angeboten.

Mit einer Ladekarte (oder mittels App) eines Energieunternehmens erhalten Sie Zugang zur Ladesäule. Unter E-Roaming wird die Vernetzung verschiedener Anbieter verstanden, somit kann auch anbieterübergreifend Strom bezogen werden.

Langsam oder schnell laden?

Hohe Ladeleistungen belasten das Stromnetz als auch den Akku und verursachen oft unnötige Kosten. Im Gegensatz zu Schnellladestationen an Autobahnen sollten im Wohnbereich deshalb eher geringe Ladeleistungen zum Einsatz kommen (maximal 11 Kilowatt, in den meisten Fällen reichen auch bereits 3,7 Kilowatt aus). Damit kann Ihr Elektroauto über Nacht verlässlich und günstig wieder voll aufgeladen werden.

Best Practice Beispiel – Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Der Ausbau von öffentlichen Ladestationen ist eine Grundvoraussetzung für den großflächigen Umstieg auf Elektromobilität. Einen Beitrag dazu hat die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik geleistet.

Im Mai 2019 wurde eine neue E-Ladestelle mit sechs Ladepunkten für E-Fahrräder und sechs Ladepunkten für Pkw durch die damalige Bundesministerin Elisabeth Köstinger in Betrieb genommen. Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) realisiert.

Förderungsaktion E-Ladeinfrastruktur des BMNT

Die Förderungsaktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) unterstützt derzeit die Anschaffung von E-Ladestellen (Standsäulen bzw. Wallbox) für den betrieblichen Einsatz. Voraussetzung ist, dass ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommt. Die Förderhöhe ist abhängig von der technischen Ausgestaltung der Ladestelle und beträgt bis zu 10.000 EUR (Schnellladen) bzw. 20.000 EUR (Schnellladen für E-Nutzfahrzeuge).

Veröffentlicht am 02.07.2019