Förderung von E-Mobilität

Im Rahmen der #mission2030 „E-Mobilitätsoffensive“ werden Privathaushalte mit einer Förderung beim Kauf eines E-Fahrzeugs sowie mit einem Bonus für E-Ladeinfrastruktur unterstützt.

Förderungsmittel werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Eine überwiegend private Nutzung des geförderten Elektro-Fahrzeuges muss gewährleistet sein. Pro Elektro-Fahrzeug kann nur eine Bundesförderung beantragt werden. Pro Antragsteller können jedoch mehrere Anträge für unterschiedliche Fahrzeuge gestellt werden.

Gefördert werden Elektro-Fahrzeuge,

  • bei deren Anschaffung ein E-Mobilitätsbonus seitens des Fahrzeughändlers im Ausmaß von netto 1.500 Euro bzw. 750 Euro bzw. 375 Euro bzw. 200 Euro (je nach Fahrzeugtype) gewährt wurde und welcher gemeinsam mit dem Informationstext „E-Mobilitätsbonusanteil“ in der Fahrzeugrechnung ausgewiesen ist,
  • die mit Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern betrieben werden,
  • deren vollelektrische Reichweite mindestens 50 km beträgt (nicht relevant für E-Mopeds/E-Motorräder),
  • deren Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) 50.000 Euro nicht überschreitet und

Die Förderung beträgt:

  • 1.500 Euro pro Fahrzeug für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge bzw.
  • 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge sowie Range Extender und Reichweitenverlängerer
  • 500 Euro pro E-Motorrad
  • 350 Euro pro E-Moped
  • 200 Euro pro (E-)Lastenrad 

Fahrzeugmodelle PHEV, REEV und REX mit Dieselantrieb sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Die Förderung für E-Ladeinfrastruktur beträgt bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs:

  • 200 Euro für ein intelligentes Ladekabel oder
  • 200 Euro für eine Wallbox (Heimladestation) in einem Ein-/Zweifamilienhaus oder
  • 600 Euro für eine Wallbox in einem Mehrparteienhaus

Ab 01.03.2019 sind die Online-Registrierung sowie die formelle Einreichung von Förderungsanträgen möglich. Registrierungen können in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Budgetmittel bis längstens 31.12.2020 eingebracht werden. Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Antrag gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass die Rechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als sechs Monate sein darf.

Weitere Informationen auf der Website der Umweltförderung.

 

Veröffentlicht am 29.01.2019