Ratgeber Infrarotheizung

Zu Infrarotheizungen gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Früher wurden sie oft als Zusatzheizung angeboten. Heute werden Infrarotheizungen als Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen beworben. Was ist da dran? Diese Frage wird im neuen Ratgeber „Infrarotheizung“ produktneutral und faktenbasiert beantwortet.

Zusammengefasst zeigt der Ratgeber,

  • dass „Infrarotheizung“ eine neue Bezeichnung für eine bestimmte Stromdirektheizung ist, die als Hauptheizsystem nur sehr eingeschränkt erlaubt ist.
  • dass niedrige Anschaffungskosten oft hohen Betriebskosten gegenüberstehen; bei Gebäuden mit extrem niedrigem Heizwärmebedarf oder zeitlich eingeschränkter Nutzung jedoch kann eine Infrarotheizung wirtschaftlich sinnvoll sein.
  • dass der im Winter vorwiegend aus Kohle, Öl und Gas gewonnene Strom Heizsysteme mit hohem Stromverbrauch zu einer unökologischen Wahl macht – auch wenn auf dem eigenen Hausdach eine Photovoltaikanlage installiert ist.
  • dass es große qualitative Unterschiede bei anbietenden Firmen und bei angebotenen Produkten gibt.
  • unter welchen Umständen eine gute thermische Behaglichkeit erzielt werden kann und wann nicht.

Fazit: Von Infrarotheizungen als Hauptheizsystem wird in den meisten Fällen abzuraten sein. Nutzen Sie aber die Energieberatungsstelle Ihres Bundeslandes, die Ihre konkrete Situation beleuchten und bei der Entscheidung neutral beraten kann.

Veröffentlicht am 03.06.2020

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Ing. Wilhelm Schlader Energieinstitut Vorarlberg
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