Weniger Staub und Pollen durch richtige Filter

Die Reinigung der Außenluft von Staub, Pollen, Sporen, Ruß u. dgl. erfolgt durch spezielle Filter im Lüftungsgerät, die entsprechend dem Partikelrückhaltegrad klassifiziert sind.

Die Mindestqualität von Außenluftfiltern bei Wohn- und Büronutzung ist gemäß  ÖNORM H 6038 als Feinfilter „F7“ nach EN 779 definiert. Für AllergikerInnen wird „F9“ empfohlen. Aufgrund der neuen ISO 16890 werden ab Juni 2018 die Filterqualitäten nach EN 779 durch folgende Filterklassen ersetzt.

  • G4 entspricht Coarse(60 %)
  • M5 entspricht ePM10(50 %)
  • F7 entspricht ePM1(50 %)
  • F9 entspricht ePM1(80 %)

Vor allem Belastungen durch Grob- und Feinstaub über 1 μm werden durcheinen Feinfilter deutlich gesenkt. Feinststaubpartikel unter1 μm und Gerüche können auch durch hochwertige Filter nur teilweise zurückgehalten werden. Z.B. 50 % durch ePM1(50 %) Eine höhere Filterqualität als „F9“ erzeugt zu hohe Druckverluste und dadurch einen höheren Stromverbrauch, weshalb sie nicht empfohlen wird. Ein Filterwechsel kann auch von den NutzerInnen durchgeführt werden.
  

Taschen- und Plisseefilter

Je höher die Filterklasse, desto größer muss auch die Filteroberfläche sein. Um eine gute Filterwirkung bei geringem Strombedarf zu erreichen, sollten Taschen- oder Plisseefilter(eng gefaltetes Filtervlies) gewählt werden. Der Filter ist entweder bei der Außenluftansaugung oder direkt im Lüftungsgeräteingebaut. Die Anlage sollte im Wohnraum eine Anzeige für den notwendigen Filterwechsel haben.

Veröffentlicht am 04.04.2016