Corona-Viren, Klimaanlagen und Lüftung – was ist (nicht) notwendig?

Die derzeitigen Maßnahmen aufgrund der COVID-19-Epidemie, die mit einem längeren Aufenthalt in Räumen verbunden sind, werfen einige innenraumlufthygienische Fragen auf: Inwieweit wirkt sich der Betrieb raumlufttechnischer Anlagen und Lüften auf die Ausbreitung des Virus aus? Reduzieren Maßnahmen wie das Vernebeln mit Wirkstoffen oder Flächendesinfektion im Wohn- und Bürobereich das Infektionsrisiko?

Das Infektionsrisiko mit Viren und Bakterien hängt deutlich mit der Lüftungssituation von Innenräumen zusammen. Ausreichende Lüftung von Innenräumen reduziert signifikant das Risiko von Infektionen. Dies ist zwar vor allem in Bereichen mit hoher Personendichte (z.B. Schul-, Unterrichtsräume, Theater) von größter Bedeutung, gilt aber auch in Wohnungen und Büros.

Univ. Lektor DI Peter Tappler (https://www.innenraumanalytik.at/), OA Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter und Prof. Priv.-Doz. Dr. Hanns Michael Moshammer von der MedUni Wien (https://zph.meduniwien.ac.at/umwelthygiene/) haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und den im Downloadbereich verfügbaren Gastbeitrag "Corona-Viren, Klimaanlagen und Lüftung – was ist (nicht) notwendig?" verfasst.

Veröffentlicht am 03.06.2020