Erneuerbare Wärme - Warum?

In unseren Wohnungen und Gebäuden soll es wohlig warm sein und wir brauchen warmes Wasser zum Duschen, Baden, Kochen, Putzen usw.

Aber Energie wird immer teurer. Vor allem die Preise fossiler Energieträger unterliegen massiven Schwankungen und spiegeln die immer unberechenbareren weltpolitischen Ereignisse wider.

Mit der Nutzung erneuerbarer Energieträger liegt man hingegen auf der sicheren Seite. Die „Erneuerbaren“ (z.B. Biomasse, Erdwärme und Solar) sind gegenüber den „Fossilen“ (z.B. Öl, Gas) nicht nur kostengünstiger (denn der Ölpreis steigt schon wieder kontinuierlich an), sondern sie tragen auch zur regionalen Wertschöpfung bei. Als nachwachsende Rohstoffe schonen sie die Umwelt, schützen das Klima und bewahren wertvolle Ressourcen für die nächsten Generationen.

Erneuerbare Energie nutzen!

Für Einfamilienhäuser liegt die Lösung auf der Hand: Wenn die Möglichkeit besteht, ist der Anschluss an ein lokales (Biomasse-)Nahwärmenetz am sinnvollsten. Ansonsten soll die Versorgung mit Heizenergie und Warmwasser aus dem regional verfügbaren Brennstoff Biomasse, kombiniert mit Solarenergie erfolgen. Bei Niedrigstenergiegebäuden ist der Einsatz von Wärmepumpen zur Nutzung von Umweltwärme eine ebenso sinnvolle Lösung. Doch in jedem Fall sollte es gespeicherte Sonnenenergie sein, die sich immer wieder erneuert!

Bestehende Einfamilienhäuser können relativ einfach auf „erneuerbare Energietechnologien“ umgestellt werden. Im Idealfall geschieht dies gemeinsam mit einer energetischen Sanierung der Gebäudehülle (Dämmung von oberster Geschossdecke, Kellerdecke und Fassade sowie Austausch der Fenster).

Egal ob Neubau oder Sanierung

Der Einsatz von erneuerbaren Energien zahlt sich in jedem Fall aus und lässt Sie ruhig schlafen, auch wenn der Erdgashahn wieder einmal zugedreht wird oder die „Fieberkurve“ des Ölpreises (mehr oder weniger steil) nach oben zeigt (wie’s derzeit gerade wieder einmal der Fall ist). Zusätzlich tun Sie mit Ihrem Handeln der Umwelt etwas Gutes und denken vorausschauend an die nächsten Generationen.

Heizkesseltausch zum Umstieg nutzen

Ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren macht ein Heizkesseltausch Sinn. Ist der Kessel älter als 20 Jahre ist eine Erneuerung aus wirtschaftlicher Sicht dringend anzuraten. Die neueste Heizungstechnologie ist deutlich effizienter, spart dadurch Brennstoff und Geld und senkt zudem den Schadstoffausstoß beträchtlich. Im Schnitt kann man davon ausgehen, dass sich – ohne weitere Maßnahmen – die Heizkosten um 10 bis 30 % reduzieren.

Nutzen Sie den Kesseltausch auch gleich zum Umstieg auf erneuerbare Energieträger!

Es zahlt sich aus! Überprüfen Sie es selbst:

www.klimaaktiv.at/tools/erneuerbare/umstiegsrechner

Veröffentlicht am 01.03.2017