Landwirtschaftliche Reststoffe

Nutzung von landwirtschaftlichen Reststoffen in Biogasanlagen

In den letzen 10 Jahren hat sich die Biogastechnik in Österreich weiterentwickelt und verändert. Neben der Steigerung der Gesamteffizienz ist ein aktuelles Thema die Nutzung von Reststoffen, um bei einem zukünftigen Ausbau der Technologie kaum zusätzliche Flächen zu beanspruchen. So setzten einige innovative Anlagenbetreiber bereits Substrate wie Maisstroh, Getreidestroh, Rapsstroh, Kartoffel- und Rübenrückstände, Winter- und Sommerbegrünungen und ähnliches als Hauptsubstrate ein.

Die Schwierigkeit bei der Verarbeitung von solchen Reststoffen liegt in der Aufbereitung vor der Einbringung in den Fermenter. Da weder die in der Anlage verbaute Technik noch die darin befindliche Biologie zur Verarbeitung der teilweise verholzten Reststoffe geeignet ist, braucht es technische Lösungen dazu. Testläufe in einigen Biogasanlagen liefern erste vielversprechende Ergebnisse.

Veröffentlicht am 04.01.2018