Organische Abfälle

Bio- und Grünabfälle

Den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern, das heißt Kommunen und Abfallverbänden, sind in erster Linie Bioabfälle aus der Biotonne sowie Grünabfälle (Garten- und Parkabfälle) unmittelbar zugänglich. Die separate Erfassung von Bio- und Grünabfällen aus Haushalten erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Typischerweise werden sie über Biotonnen beim Bürger gesammelt. Weit verbreitet ist zudem die separate Sammlung von Grünabfällen, zum Beispiel in Abfall Sammelzentren. Leider landen derzeit noch immer 30 % an organischen Abfällen in der Restmülltonne. Zur Hebung dieser Potenziale bedarf es weiterer Kampagnen und Anstrengungen, damit organische Abfälle nicht verbrannt werden müssen sondern sinnvoll genutzt werden können. 

Organische Abfälle aus Gewerbebetrieben

Über die bisher genannten Abfälle hinaus fallen in Gewerbebetrieben und dem Handel  noch weitere organische Stoffe an, die den Verwertungsanlagen angedient werden. Dazu zählen beispielsweise Speiseabfälle aus der Gastronomie und Großküchen (zum Beispiel Kantinen, Krankenhäusern, Mensen) oder Abfälle aus dem Lebensmittelhandel. Allen diesen Stoffen ist gemein, dass sie nicht den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern überlassen werden müssen. Deren Erfassung und Verwertung ist überwiegend privatwirtschaftlich organisiert.
 

Veröffentlicht am 03.01.2018